EFAFLEX: »Aus der Funktion weiterentwickelt«

Der Spinnereipark in Kolbermoor ist ein neues Stadtviertel, das der Bauingenieur Maximilian Werndl mit seiner Firma Werndl & Partner entwickelt hat. Für die Tiefgarageneinfahrten hat sich Werndl für die Schnelllauftore von Efaflex entschieden. Warum, das erklärt Werndl hier.

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Umgeben von restaurierten Industriedenkmälern, eingebettet in weitläufige Parkanlagen und überschattet von uralten Bäumen ist in Kolbermoor ein neues Viertel entstanden. Mit Bauten zum Wohnen, Arbeiten und zum Leben. Er habe eine Mission, beschreibt Maximilian Werndl, Bauingenieur und Geschäftsführer von Werndl&Partner in Kolbermoor, seine Arbeit. »Der Raum Rosenheim ist meine Heimat. Hier bin ich geboren und aufgewachsen. Ich empfinde es als Aufgabe und als Privileg, dass ich meine Heimat mitgestalten kann.«

Als Bauträger schaffen Werndl & Partner eine Baukultur, die sich in das Voralpenland einfügt, die in Individualität und Qualität den Menschen gerecht wird, die diese Quartiere einmal bewohnen werden. »Wir probieren bei jedem Bauvorhaben etwas Neues aus«, erklärt Maximilian Werndl. »Oftmals entspricht das nicht der Norm, aber das Neue wird später Teil der Lebensqualität sein, die wir mit unseren Projekten schaffen. Deswegen ist es mir wichtig, diese Ideen dann auch durchzusetzen.«

Belastbar, edel und leise

Während eines Spazierganges durch das Quartier weist er auf ein Tiefgaragentor. »Das erste Garagentor war zu langsam und vor allen Dingen zu laut. Daraufhin habe ich mir ein Schnelllauftor von Efaflex bei einem anderen Kunden angesehen. Ich wollte fühlen und vor allem hören, wie die Performance ist.« Er habe es oft genug erlebt, dass Hersteller sich im Design verlieren, andere Produktparameter dabei auf der Strecke bleiben. »Die Tore von ­Efaflex hingegen lassen sich nicht nur an fast jede Fassade anpassen, sie sind Produkte, die aus der Funktion weiterentwickelt werden«, sagt Maximilian Werndl. »Diese hier sind hoch belastbar und absolvieren pro Tag bei 50 Parkplätzen bis zu 200 Öffnungszyklen.«

Das erste »EFA-STT-ÜS«, das für eine Tiefgarage im Spinnereipark montiert wurde, hat auf der kompletten Breite von sieben Metern Torlamellen mit Lüftungsschlitzen, weil es in das Entrauchungskonzept für die Garage eingebunden ist. Ein schräges Abschlussschwert gleicht ein Gefälle der Rampe aus und schließt bodeneben ab. Die Geräuschemission ist hier zweitrangig, die Einfahrt befindet sich in ausreichender Entfernung zu den Wohnungen.


Bereits bei den beiden nächsten Toren sind Werndl & Partner einen großen Schritt weitergegangen. Weil die Garagen direkt unter den Wohn- und Büroflächen liegen, kamen für Maximilian Werndl die etwas lauteren Metallbehänge für die Tore nicht mehr infrage. Seiner Philosophie folgend, Neues auszuprobieren, entschied er sich für ein Schnelllauf-Rolltor »EFA-SRT-S« mit einem textilen Behang. »Textilbehänge für Tiefgaragentore sind sehr ungewöhnlich. Efaflex bietet jedoch einen sehr stabilen Torbehang an, der sowohl für Schweißkabinen geeignet als auch architektonisch und ästhetisch sehr wertvoll ist.« Weil die Lüftungsschlitze im Textilbehang wegfallen, musste eine andere Lösung gefunden werden. Das Tor wurde von der Maueröffnung etwas zurückversetzt, um darüber fast unsichtbar von außen waagerecht ein Gitter für die Entlüftung im Brandfall zu integrieren. Zur Körperschallentkopplung wurden zusätzlich Dämpfer zwischen Tor und Mauerwerk installiert.

Anhand des Beispiels der Schnelllauftore von Efaflex erläutert der Bauingenieur, wie er die Entstehung von Projekten in seine Hände nimmt. »Was ich anfasse, muss gut werden«, sagt er voller Überzeugung, und das, was um ihn herum in Zusammenarbeit mit seinen regionalen Partnern entstanden ist, zeugt davon, dass sein Statement eher bescheiden formuliert ist. Dann ergänzt er: »Quartiere wie dieses kann man nicht in drei Jahren hinklotzen. Projekte müssen sich entwickeln. Wenn es richtig gut werden soll, braucht das 25 bis 30 Jahre.«J

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EFAFLEX Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG

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