Efaflex Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co. KGZ Efaflex oder der Weg zum schnellsten Tor der Welt

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Von: Peter Lang

Unter dem Motto »Fast Forward« feiert Efaflex in diesem Jahr sein 50-jähriges Firmenjubiläum. Der Erfinder des Schnelllauftores hat sich mit Innovationen wie dem Spiraltor oder dem Tor-Lichtgitter zum weltweiten Marktführer im Industrietor-Markt entwickelt. Dank seines vielfältigen Produktportfolios stattet das bayerische Familienunternehmen praktisch alle Industriebereiche mit seinen Hochtechnologie-Toren aus.

Als Efaflex im Jahre 1974 gegründet wurde, war es das weltweit erste Unternehmen, das sich ausschließlich mit schnelllaufenden Industrietoren beschäftigte. So verwundert es nicht, dass das Familienunternehmen aus Bruckberg im Laufe der Jahre zum Technologieführer bei Schnelllauftoren – der Begriff wurde 1981 von Efaflex selbst kreiert – avancierte. Bahnbrechende Innovationen markieren die Unternehmensgeschichte der letzten Jahrzehnte: An erster Stelle zu nennen ist die Erfindung der Torspirale im Jahre 1992. Hierbei wird das Torblatt berührungslos in der Spirale aufgewickelt – mit der Folge, dass der Verschleiß minimiert, die Betriebskosten gesenkt und der Wartungsaufwand reduziert wird. Ein besonderes Merkmal dieser Konstruktion liegt in den schnellen Öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten. Mit Geschwindigkeiten bis zu 4 m/s ist etwa das Spiraltor »EFA-STR«, laut Efaflex »das schnellste vertikal öffnende Tor der Welt«.

Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Efaflex zeichnet aber auch für andere Technologiesprünge verantwortlich. So wurde als zusätzliche Sicherheitsfunktion im Jahr 1998 das Tor-Lichtgitter »EFA-TLG« vorgestellt. Ein Infrarot-Vorhang in der Torschließebene sorgt dafür, dass Zusammenstöße im unteren Bereich des Tores vermieden werden. Ein Plus an Sicherheit liefert auch der 2009 eingeführte »EFA-Scan«, der erste für Toranlagen entwickelte Laserscanner. Er spannt vor dem Tor ein auf Laserstrahlen aufgebautes dreidimensionales Sicherheitsfeld auf, das Fahrzeuge erfasst und deren Bewegung verfolgt. Situativ wird das Tor dann bedarfsgerecht geöffnet.

Der Efaflex-Hauptsitz im bayerischen Bruckberg: Hier arbeiten 800 der weltweit rund 1400 Beschäftigten.

Festes Torblatt, flexibler Behang oder Torflügel

Eine große Stärke von Efaflex liegt darin, auf unterschiedlichste Kundenbedürfnisse eingehen zu können. So bietet Efaflex neben dem extrem schnellen, technisch höchst anspruchsvollen Spiraltor auch Roll- und Falttore an. Im Gegensatz zum Spiraltor, das über ein festes Torblatt verfügt, besitzen Rolltore einen flexiblen Behang. Dieser wird auf einer horizontalen Welle aufgewickelt. Die effiziente, aber gegenüber dem Spiraltor etwas simplere Konstruktion zeichnet sich durch einen geringen Wartungsaufwand und ihre hohe Vielseitigkeit aus. Vor allem in Innenräumen ­(aber auch im geschützten Außenbereich) sind Schnelllauf-Rolltore bestens geeignet – ob in Reinräumen, EX-Schutzzonen oder bei der Gepäckaufgabe am Flughafen. Die Rolltore von Efaflex verfügen über einen Gewichtsausgleich, sodass sie auch bei Stromausfall, Brand oder Rauchentwicklung ohne Handkurbel schnell und einfach geöffnet werden können.

Schnelllauf-Falttore wiederum werden überwiegend im Gebäudeabschluss eingesetzt. Dank der außerordentlichen Vielfalt bei der individuellen Gestaltung lassen sich Schnelllauf-Falttore von Efaflex an jede Fassade anpassen. Durch die horizontale Öffnungsrichtung der Torflügel ist die sofortige Verfügbarkeit der Durchfahrtshöhe gewährleistet. Einsatzgebiete sind etwa Feuerwehrhäuser oder auch die Bahn – denn durch die Integration eines Fahrdrahtausschnitts ist das Falttor auch für den Güterverkehr eine ideale Lösung.

Schnelllauf-Falttor von Efaflex: Die Türflügel bestehen aus eloxiertem, korrosionsfreiem Aluminium  und sind mit Acrylglas ausgestattet, sodass ausreichend Tageslicht ins Gebäudeinnere einfallen kann.

Kundenstamm stetig ausgebaut

Die Schnelllauftore von Efaflex sind individuell anpassbar an die jeweiligen Anforderungen des Kunden, sind dabei aber alle robust, langlebig und sicher. Schnell sind sie natürlich alle – jedes Efaflex-Tor erreicht eine Öffnungsgeschwindigkeit von mindestens 1 m/s. Mit dieser Qualität konnte das bayerische Familienunternehmen seinen Kundenstamm nicht nur regional, sondern auch über viele Branchen hinweg immer weiter ausbauen. Heute kommen die Premium-Lösungen und maßgeschneiderten Spezialtore von Efaflex in den unterschiedlichsten Branchen zum Einsatz, beispielsweise in der Getränke- und Lebensmittel- sowie der Pharmaindustrie, bei Automobilherstellern und Zulieferern oder an Flughäfen, in Parkgaragen und in der Logistik. Zu den Einsatzorten gehören Reinräume, Kühl- und Kältebereiche, Parkhäuser, aber auch Bereiche, in denen besondere Vorkehrungen hinsichtlich Einbruch- und Explosionsschutz getroffen werden müssen. Zu den Kunden zählen sowohl Global Player wie BMW oder Bayer als auch mittelständische Unternehmen wie Veltins und Schwarzwaldmilch. Auch der Flughafen in Budapest oder die Feuerwache im australischen Bundesstaat Victoria setzen auf die Schnelllauftore aus Bruckberg. Wer es besonders sicher haben möchte, kann auf ein RC4-­zertifiziertes Schnelllauftor zurückgreifen – der höchstmögliche, technisch realisierbare Einbruchschutz bei Industrietoren.

Weltweit aktiv mit vielen Partnern

Als Technologie- und Weltmarktführer verkauft Efaflex seine Industrietore derzeit in 65 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Mittlerweile wird die Hauptniederlassung in Bruckberg, wo über 800 der weltweit etwa 1 400 Beschäftigten tätig sind, von zwölf Tochtergesellschaften unterstützt. Erst Ende des vergangenen Jahres eröffnete Efaflex Niederlassungen in Mexiko und Slowenien. Neben dem Direktvertrieb baut ­Efaflex auf rund 90 Partnerunternehmen, die nach umfassender Schulung den Verkauf und Service in den verschiedenen Ländern übernehmen. Aktuell liegt der Exportanteil von Efaflex bei knapp 60 Prozent.

Efaflex selbst bietet seinen Industriekunden eine eigene, bestens ausgebildete Serviceflotte, die bei Störungen oder Problemen schnell einsatzbereit ist. Hinzu kommt, dass das Unternehmen eine detaillierte digitale Dokumentation sämtlicher Tore und ihrer Daten zur Verfügung stellen kann. Gerade das Thema Digitalisierung, ob im Service oder im Vertrieb, wird bei Efaflex vehement vorangetrieben. Bestes Beispiel ist die IoT-Lösung »EFA-SmartConnect« für intelligente, vernetzte Tore. Die kostenfreie App ermöglicht ein zentrales Monitoring und stellt den Status aller Tore übersichtlich und in Echtzeit dar. Nach dem Prinzip Diagnose – Service – Wartung können die User so Störungen rechtzeitig vorbeugen und auch die Wartung vorausschauend planen. Das minimiert nicht nur Stillstände, sondern senkt auch die Betriebskosten.


Ein Produkt, das Kosten spart

Generell hat Efaflex dem Thema Nachhaltigkeit schon lange vor den öffentlichen Klimadebatten eine wichtige Rolle im Unternehmen eingeräumt. Sowohl in ökologischer als auch sozialer Hinsicht wurde die gesamte Wertschöpfungskette nachhaltig gestaltet. Ein zentraler Aspekt der Nachhaltigkeit sind die Produkte selbst: Optimale Dämmung sowie extrem kurze Öffnungs- und Schließzeiten senken den Wärme- beziehungsweise Kälteverlust der vom Tor getrennten Bereiche auf ein Minimum. Verschleißarmer Betrieb, niedrige Betriebskosten und recyclebare Materialien verringern den ökologischen Fußabdruck zusätzlich. Bestes Beispiel für diese Produktqualität sind zwei Neuheiten, die Efaflex vor Kurzem eingeführt hat. Zum einen das Schnelllauf-Rolltor »EFA-SRT MS Performance« – das Maschinenschutztor erreicht laut Efaflex eine neue Bestmarke in Sachen Lebensdauer. Es ist auf einen Lebenszyklus von zwölf Jahren ausgelegt und ermöglicht bis zu einer Million Lastwechsel pro Jahr. Als zweite Neuheit hat Efaflex das Schnelllauf-Rolltor »EFA-SRT EasyFit« vorgestellt. Das Allround-Produkt wird in nur einem Paket angeliefert und ist zum großen Teil vormontiert, sodass sich an einem Tag mehrere Tore aufbauen und in Betrieb nehmen lassen. Das Tor ist äußerst wartungsarm und kann bei Stromausfall mit einer Handkurbel geöffnet werden.

Fazit: Mit auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Produkten sowie einem ständigen Optimierungsprozess in den Bereichen Digitalisierung und Nachhaltigkeit will ­Efaflex seine weltweite Wachstumsstrategie in den kommenden Jahren fortsetzen und seine Position als Weltmarktführer für Industrie-Schnelllauftore weiter ausbauen.

 

Firmeninfo

EFAFLEX Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG

Fliederstraße 14
84079 Bruckberg

Telefon: +49 8765 82-0

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