braun-steine: Natürliches Pflaster für Sport- und Pausenhof

Bei der Sanierung des Pausenhofes der Moabit-Grundschule in Berlin galt es, auf kleinem Raum zahlreiche Vorgaben unter einen Hut zu bringen: Neben Sportanlagen, wie Laufbahn, Weitsprunggrube, Fußballfeldern und einem Multifunktionsfeld für Ballsport, mussten auch die Anforderungen an einen freundlich wirkenden Pausenhof erfüllt werden. Für den gepflasterten Bereich entschieden sich die Verantwortlichen für »Arena«–Pflaster von braun-steine.

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Die Schüler konnten im Sportunterricht nicht draußen trainieren, der vorhandene Kunststoffbelag war kaputt und der provisorische Fußballplatz aus festgetretener Erde stand meistens unter Wasser. Ungefähr ein Jahr lang haben Schulleitung, Förderverein, Lehrer und Erzieher im zuständigen Bezirk Berlin-Mitte für die Finanzierung der Sanierung der Anlage gekämpft.

Ellen Wöhrle, aktives Fördervereinsmitglied der Schule und Landschaftsarchitektin im Büro w+p Landschaften entwickelte in enger Abstimmung mit Lehrern und Erziehern einen Vorentwurf für den Sport- und Pausenhof.

Pausenhof, Freiluft-Klassenzimmer, Sport und Spielbereich – in einem Konzept

Das Landschaftsarchitekturbüro w+p Landschaften wurde mit der weiteren Planung beauftragt und in einem kurzen Zeitrahmen wurde die Sanierung des Schulhofs umgesetzt. Eine 50 m Laufbahn mit Weitsprunggrube, ein Fußballplatz mit zwei Spielfeldern und ein Multifunktionsfeld für Basket- und Volleyball standen für die Sportlehrer an erster Stelle und waren in den kleinen Hof »einzupassen«. Ungefähr 2/3 der Fläche ­nehmen die geplanten Sportanlagen ein.


Gleichzeitig verbringen die Schüler die Pausen und teilweise Unterricht im Schulhof. Daraus entstand die Idee einer mittig platzierten radialen Tribüne, die einerseits den Sport- und andererseits den Spielbereich räumlich definiert und gleichzeitig Sitzmöglichkeiten während des Sport- und Schulunterrichts sowie bei Schulver­anstaltungen bietet. Allen Beteiligten war wichtig, dass es im ganzen Hof ausreichend Sitz- und Ablagemöglichkeiten gibt. Farbige Sitzringe um den alten Baumbestand schaffen Ruheinseln.

Demokratische Schüler-Mitgestaltung

Das Schülerparlament beteiligte sich aktiv mit Unterstützung der Erzieher am Planungsprozess. »Mir ist es wichtig, dass die Kinder spüren, dass ihre Ideen ernst genommen und auch umgesetzt werden«, so Wöhrle. Die Schüler entwickelten die Idee eines Fitnessparcours für den vorderen Teil des Schulhofs im Bereich des Schulgebäudes. Slack-Line, Reckstangen sowie Elemente zum Balancieren und Springen waren ihnen besonders wichtig und können sowohl ergänzend zum Sportunterricht als auch in den Schulpausen für Spiel und Bewegung genutzt werden. Die Parcours-Elemente schlängeln sich an einem schwarzen Natursteinpflasterband durch einen großzügigen Pflasterbelag aus »Arena«-Pflaster von braun-steine.

»Das ›Arena‹-Pflaster hat mich auf Anhieb begeistert. Die Pflastersteine wirken durch ihre organisch unregelmäßige Form in elf Formaten optisch wie gespaltene Kiesel«, stellt die Landschaftsarchitektin fest. Durch die organischen Umrisse der Steine ist sowohl der Fugenanteil und somit die Versickerungsfähigkeit des Pflasters sehr hoch als auch der richtungslose Einbau des Pflasters möglich, was den optisch natürlichen Effekt noch verstärkt. Aber nicht nur der ökologische Aspekt und die natürlich wirkende Form der »Arena«-Steine überzeugte, sondern auch die Farbauswahl.

Das Farb-Set aus verschiedenen Schattierungen von Kalksteintönen schafft eine natürliche und freundliche Atmosphäre. Die warme, nuancierte Farbgebung lockert die Fläche auf und war genau der passende wohltuende Kontrast zu den von der Schule gewünschten roten Sportflächen.

Die ausführende Firma, die das Pflaster vorher noch nicht verlegt hatte, reagierte laut braun-steine positiv. Die Verlegung müsse zwar geübt werden, sei dann aber ohne aufwendige Zuschnitte möglich.   J

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