VELUX: Helle Räume mit spannenden Aussichten

Im niederösterreichischen Großweikersdorf entstand ein neues Gemeindezentrum, um die Ortsmitte wiederzubeleben. Der lichtdurchflutete Neubau wurde u. a. mit Dachfenstern von Velux gestaltet. Diese sorgen für spannende Aussichten auf den Ortskern und schaffen eine helle, freundliche Atmosphäre.

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Das neue Gemeindezentrum sollte neben der Gemeindeverwaltung zudem Raum für ein Vereinshaus und eine Arztpraxis bieten. Außerdem war die Aufgabe, eine Anbindung an einen bestehenden Gewölbekeller im Untergrund herzustellen. Das nach den Entwürfen der Architekten von Smartvoll erbaute Gemeindezentrum steht senkrecht zum Platz, mit zwei Gassen auf beiden Seiten des Gebäudes, die an schmale Wege zwischen den Weinbergen auf den Hügeln rund um das Dorf erinnern. Das gesamte, barrierefreie Gebäude ist in fünf seitlich gegeneinander verschobene Giebelhäuser sowie funktional und räumlich in drei Bereiche unterteilt. Die Einheiten sind mit traditionellen Satteldächern niedrig gehalten, sodass die nahe gelegene Kirche das einzige hohe Gebäude auf dem Platz bleibt.

Vom Haupteingang führt ein kurzer Durchgang in den schon fast wie ein Wohnzimmer gestalteten, doppelhohen Wartebereich des Büroabschnitts mit einer großen tribünenartigen Treppe, die in das offene Obergeschoss führt. Dort findet sich ein multifunktionaler Raum und Sitzungssaal, der über dem Vereinsheim liegt. Die Büroräume und der Pausenraum im Erdgeschoss öffnen sich durch großzügige Glasflächen nach außen. Auch das neue Büro des Bürgermeisters befindet sich hier, was eher unüblich ist. Der Symbolcharakter bei dieser innovativen Grundrissgestaltung ist eindeutig: Der Bürgermeister hält seine Tür immer offen. Das hat sich schon nach kurzer Zeit positiv auf das Gemeindeleben ausgewirkt und die Bindung zwischen den Bürgerinnen und Bürgern sowie der Gemeindeverwaltung gestärkt.


Dachfenster sorgen für Belüftung und Lichtspiele

Das Dach des Gebäudes sowie die Verkleidung der meisten Innen- und einiger Außenwände sind aus Holz: innen Fichte, außen Lärche. Eine bewusste Entscheidung der Architekten. »Um das Jahr 2000 drehten sich die meisten Architekturdiskussionen um Design – jetzt geht es um das Eigentliche: um Nachhaltigkeit«, sagt Architekt Christian Kircher. Ganz im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens verfügt das Gemeindezentrum über eine Wasserwärmepumpe, die sowohl Heizung als auch Kühlung über den Fußboden gewährleistet. Eine doppelte Reihe von Velux-­Dachfenstern sorgt in den heißen Monaten für eine optimale Belüftung. Sie sind aufgrund dieser wichtigen Funktion sowie ihrer Position hoch in der Decke automatisiert, während alle anderen Fenster und Balkontüren, die jedes Büro mit dem Hinterhof verbinden, manuell bedient werden.

Neben der Belüftung des gesamten Gebäudekomplexes und der Sicht – einige bieten etwa einen Blick auf die Uhr des Kirchturms – sorgen die vielen Dachfenster für ein einzigartiges Lichtspiel. Zum Einsatz kamen neben Velux-Dachfenstern in Holzausführung auch »Velux Integra«-Elektrofenster, jeweils in Kiefer klar lackiert. »Die Atmosphäre im Gebäude ändert sich im Laufe des Tages: Es ist ein immerwährendes Spiel mit den aus allen Richtungen einfallenden Sonnenstrahlen, das nie langweilig wird«, zeigt sich Kircher begeistert. Diese spezielle Atmosphäre trägt zusätzlich zum einladenden, offenen Charakter des gesamten Gemeindezentrums bei. Bei der Lichtplanung griffen beide Architekten auf computergenerierte 3-D-Modelle am Bildschirm zurück. Ihre umfangreiche Erfahrung mit Tageslicht und ihr grundsätzliches Interesse an der Thematik ermöglicht es ihnen, geplante Effekte präzise zu erzielen.J

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