»Uzin Plurafilm Hydro« ist ein Trockenklebstoff mit integrierter Feuchtesperre, der auf restfeuchten Untergründen verlegt werden kann und sofort begehbar ist. In nur drei Tagen verlegte das dreiköpfige Team von Krüger Fußbodenbau aus Neu Wulmstorf 700 m² Designbeläge direkt auf den Hallenboden. Ein Praxisbeispiel, das zeigt, wie moderne Verlegesysteme zeitkritische Ladenbau-Projekte selbst auf restfeuchtem Untergrund möglich machen.
Die Strandkorbprofis sind eine beliebte Strandkorb-Manufaktur in Buxtehude. Nach zehn Jahren stand die Erweiterung des Sortiments um Gartenmöbel an – und damit auch ein Umbau und eine Vergrößerung des Showrooms. Auch die schwimmend verlegten Laminatbeläge mussten dringend erneuert werden. Das Hin- und Herrollen schwerer Strandkörbe hatte Spuren hinterlassen. »Wir brauchten einen ansprechenden robusten Belag, der dem Alltag in einem Möbel-Showroom standhält«, erklärt Bauherr Nils Gosebeck. Die Bodenverlegung sollte nicht zu lange dauern, der Bereich zügig wieder nutzbar sein.
Ohne aufwendige Epoxy-Dampfsperre verlegt
Die größte Hürde dabei: Der Hallenboden verfügte über keine Dampfsperre. Aufsteigende Feuchtigkeit aus dem erdberührten Untergrund hätte jedem direkt verklebten Designbelag massiv geschadet. Als Norman Krüger die Halle begutachtete, war ihm schnell klar: Ein Standardaufbau würde den Zeitplan unnötig verzögern. »Auf dem flügelgeglätteten Betonboden hätten wir normalerweise kugelstrahlen, eine Epoxy-Dampfsperre auftragen und vollflächig spachteln müssen«,
erklärt Krüger. »Das hätte mindestens eine Woche gedauert – plus Trocknungszeiten. Und in dieser Zeit kann man in dem Bereich praktisch nichts machen.«
Die Lösung kam von Uzin: »Plurafilm Hydro«, ein Produkt, das erst wenige Monate auf dem Markt war. »Es ist der erste Trockenklebstoff, der Feuchtesperre und Klebstoff vereint«, erklärt Tim Maas, Fachberater von Uzin. Die doppelseitig klebende Spezialfolie aus der »switchTec«-Reihe macht Feuchtemessungen überflüssig und kann ohne Begrenzung des Restfeuchtewerts verlegt werden – egal ob auf beheizten oder unbeheizten Untergründen. »Das bedeutet einen riesigen Zeitgewinn«, fasst Krüger den entscheidenden Vorteil zusammen. Keine aufwendige Untergrundvorbereitung, kein Lärm, kein Staub, keine mehrtägigen Trocknungsphasen.
In drei Tagen erledigt: Ausrollen und direkt auf den Betonboden kleben
Das dreiköpfige Team wischte zunächst den Betonboden feucht und begann mit dem schmalen Randtape von 5 cm Breite entlang der Wände. Danach rollten sie die 75 cm breiten Bahnen aus und drückten sie mit dem Anreibebrett an. »Das ergonomische Handling ist extrem verarbeiterfreundlich«, schildert Krüger seine Erfahrung. »Kein Anmischen, kein Auftragen mit der Zahnspachtel, einfach ausrollen und andrücken.« Ein Vorteil im Arbeitsablauf: Die offene Zeit ist unbegrenzt, der Raum kann während der Verlegung jederzeit betreten werden. »Wir mussten keine Ablüftezeit beachten, konnten die Arbeit unterbrechen, wenn nötig, Pausen machen und an anderer Stelle weiterarbeiten«, erklärt der Fußbodenbauer. Direkt auf »Plurafilm Hydro« verlegten die Handwerker die Vinylfliesen. Nach drei Tagen war die komplette Bodenfläche fertig. Im Anschluss folgten noch die Sockelleisten. Kein Warten auf Abbindezeiten, keine Geruchsbelästigung, keine wochenlange Sperrung. Der Belag war sofort begehbar und voll belastbar. »Hinter den Jungs konnte schon mit dem Einräumen der Ware begonnen werden«, sagt Tim Maas.
Umwelt schonen, Zeit sparen, Kosten senken
Dass bei dieser Lösung die aufwendige Epoxidschicht eingespart werden konnte, freut nicht nur den Bauherrn finanziell, sondern auch die Umwelt. »Uzin Plurafilm Hydro« ist emissionsarm, gefahrstofffrei und trägt das Umweltzeichen »Blauer Engel«. »Vom Kugelstrahlen über das Absperren mit Epoxidharz bis zum Spachteln hätten wir viele zusätzliche Arbeitsschritte gebraucht«, rechnet Tim Maas von Uzin vor. »All das entfällt mit diesem System – und damit auch die damit verbundenen Kosten und Wartezeiten.« Für Norman Krüger ist die Rechnung klar: »Weniger Materialaufwand, kürzere Bauzeit, zufriedener Kunde. Das ist eine Win-win-Situation.«
Der Boden im Alltagseinsatz: Designbelag von Project Floors
Für die neue Ausstellungsfläche wählte Nils Gosebeck einen Vinyl-Designbelag von Project Floors – konkret das Dekor »ST 941« aus der »floors@work«-Kollektion in Betonoptik. »Grautöne in Betonoptik werden in vielen Bereichen stark nachgefragt«, berichtet Svenja Bends aus dem Marketing von Project Floors. »Dieses Dekor zählt zu unseren Bestsellern.« Die »floors@work«-Serie ist mit einer Nutzschicht von 0,55 mm speziell für Objektbereiche mit mittlerer bis hoher Beanspruchung konzipiert. Designbodenbeläge verbinden dabei die authentische Optik natürlicher Materialien mit den praktischen Vorteilen von Vinyl: Robustheit, Wasserunempfindlichkeit und unkomplizierte Reinigung. Ein wichtiger Aspekt für Gosebeck war auch die Nachhaltigkeit. Die Beläge enthalten ausschließlich phthalatfreie Weichmacher, sind emissionsarm und verfügen über den SHI-Produktpass. Seit der Verlegung sind mehrere Monate vergangen. Der Boden muss täglich Kundenfrequenz, rollende Strandkörbe und Gartenmöbel aushalten – und zeigt keinerlei Verschleißspuren. »Der Belag sieht aus wie am ersten Tag«, freut sich Bauherr Gosebeck. Auch Norman Krüger ist mit dem Ergebnis mehr als zufrieden: Gerade in Bestandsgebäuden ist häufig ein restfeuchter Untergrund vorhanden. Mit ›Uzin Plurafilm Hydro‹ kann man bei der Verlegung auf Nummer sicher gehen.« Der Bodenleger sieht großes Potenzial für das System im gesamten Ladenbau: »Überall dort, wo es schnell gehen muss und beim Untergrund mit aufsteigender Feuchtigkeit zu rechnen ist, ist dieser Trockenklebstoff die optimale Lösung.«