Uzin Utz steht mit den Konzernmarken Uzin, Wolff, Pallmann, Arturo, Codex und Pajarito seit 115 Jahren für Qualität und verlässliches Know-how in der Bodenverlegung. Im Geschäftsjahr 2025 stabilisierte sich die Entwicklung der Baubranche in den für den Konzern relevanten Absatzmärkten, was die Umsatzentwicklung positiv beeinflusste. Nun setzt Uzin Utz auf weiteres Wachstum. »Wir haben mit der ›Passion‹-Strategie gezeigt, dass wir klar strukturierte Ziele erfolgreich umsetzen können, es ist die beste Ausgangsbasis, die wir uns für den nächsten Schritt wünschen können«, betont Philipp Utz, CSO von Uzin Utz. »Mit der neuen Strategie ›Grow Bigger‹ haben wir nun einen Wachstumsplan für das gesamte Unternehmen gestartet, neue Schwerpunkte in fünf Stoßrichtungen gesetzt und die Transformation eingeläutet«, ergänzt Christian Richter, CFO von Uzin Utz.
Konzernstrategie »Grow Bigger« folgt auf »Passion 2025«
Uzin Utz hat im Geschäftsjahr 2025 erstmals die Umsatzmarke von 500 Mio. Euro durchbrochen und damit die bisherige Strategiephase erfolgreich abgeschlossen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 40,4 Mio. Euro, was einer EBIT-Marge von acht Prozent entspricht – einem erklärten Ziel aus der »Passion 2025«-Strategie. »Die Fokussierung auf jeweils eine strategische Stoßrichtung pro Jahr – Profit, People, Products & Services sowie Planet – war ein wirkungsvolles Steuerungsinstrument, das messbare Ergebnisse geliefert hat«, erklärt Julian Utz, COO von Uzin Utz. »Investitionen in Automatisierung, Digitalisierung und die Entwicklung innovativer Produkte haben uns in eine gute Startposition gebracht – ein starkes Fundament.«
Wachstum trifft auf Zukunftsvision
»Mit fokussiertem Handeln, klaren Strukturen und Entschlossenheit wollen wir mit der neuen Strategie ›Grow Bigger‹ unsere Präsenz am Markt erweitern und systematisch Wachstumspotenziale erschließen«, sagt Philipp Utz. »Unser Handeln wird vielschichtiger.« Alle Business Units werden künftig noch internationaler ausgerichtet – mit dem Anspruch, weltweit Kunden, Interessenten und Mitarbeiter zu gewinnen. Ergänzend zu Handwerk und Handel rücken dabei auch Industriekunden stärker in den Mittelpunkt. »Grow Bigger« gilt für alle Unternehmensbereiche und bedeutet, nicht an Grenzen zu stoßen, sondern diese gezielt zu erweitern.
Investitionen in Zukunftstechnologien
»Grow Bigger« steht für skalierbares, zukunftsfähiges Wachstum. Bis 2030 soll ein durchschnittliches Umsatzwachstum von acht bis zwölf Prozent pro Jahr erzielt werden, für das Jahr 2030 ist eine EBIT-Marge von mehr als zehn Prozent geplant. Darüber hinaus strebt der Konzern eine Mitarbeiter-Weiterempfehlungsrate von mehr als 90 Prozent an. Eine höhere Neuheitsquote soll die Innovationskraft weiter stärken. Ein zentraler Bestandteil der Strategie ist zudem messbare Nachhaltigkeit – unter anderem mit dem Ziel, die CO₂-Emissionen in Scope 1 und 2 um weitere 25 Prozent zu reduzieren.
Julian Utz, COO von Uzin Utz, erklärt: »Seit jeher sind ressourcenschonende Konzepte sowie kreislauforientierte und emissionsreduzierte Lösungen Bestandteil unserer DNA. Wir handeln verantwortungsbewusst und verbinden unsere ambitionierten wirtschaftlichen Ziele mit Innovationskraft, Arbeitgeberattraktivität und messbarer Nachhaltigkeit – die Grundlage für eine profitable, zukunftsfähige Entwicklung.«
Zu den Zielen sagt CSO Philipp Utz: »In einer Zeit der raschen Veränderungen der Branche wollen wir Marktveränderungen nicht nur begleiten, sondern aktiv gestalten. Wir wollen in dynamische Zukunftsmärkte der Bauindustrie investieren und gezielt neue Bereiche im sich wandelnden Markt ausbauen. Dies betrifft sowohl Weiterentwicklungen bestehender Lösungen als auch neue, zukunftsfähige Geschäftsmodelle.«
Produktivitätssprung im Bauwesen fördern
Den ersten strategischen Schritt in Richtung innovativer, industrieller und serieller Bauprozesse setzt Uzin Utz mit einer Beteiligung an Gropyus. Das Unternehmen ist auf die serielle Fertigung von Gebäudeelementen auf hochautomatisierten Roboterstraßen spezialisiert. In einer der modernsten Wohnungsbaufabriken Deutschlands werden Wand- und Deckenelemente weitgehend vorproduziert, anschließend auf die Baustelle geliefert und dort zusammengebaut. Das verringert Bauzeiten und Baukosten.
»Modulare Bauweisen können zur Transformation im Bauwesen beitragen«, ist CSO Philipp Utz überzeugt. »Der Einblick in diese zukunftsträchtige Technik liefert uns Erkenntnisse zu möglichen Schnittstellen, die wir gezielt in die Weiterentwicklung unseres Produkt- und Lösungsportfolios einfließen lassen.« Denn beim Bodenaufbau fehlen laut Uzin Utz bislang marktreife, automatisiert gefertigte Systemlösungen für den Einsatz im modularen und seriellen Bau. Hier liegt Innovationspotenzial, das zu einem Produktivitätssprung im Bauwesen führen kann.
Weitere Investitionsfelder der Strategie
Neben dem Modulbau will Uzin Utz in den kommenden Jahren noch weiter investieren. »Grow Bigger« steht für Erschließen neuer Geschäftsfelder und deren Integration in die bestehenden Konzernstrukturen. Julian Utz sagt: »Diese Transformation tragen wir mit unseren motivierten Mitarbeiterteams in alle Bereiche des Unternehmens. Durch neue Lösungen wollen wir das Bauen klimaverträglicher machen, den Wohnungsbau schneller und das Bauen im Bestand effizienter.«