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Schöck Bauteile: Optimiertes Wärmedämmelement für sichere Befestigung von Balkonen mit Höhenversatz

Kompakter und leichter: Schöck Bauteile hat den Isokorb für den Höhenversatz in puncto Geometrie und Gewicht weiterentwickelt. Ob direkt beim Einbau auf der Baustelle oder im Fertigteilwerk: Die optimierte Konstruktion des Wärmedämmelements für Balkonanschlüsse mit Höhenversatz erleichtert das Handling, spart Kosten bei Transport und Lagerung und vereinfacht den Einbau.

Estrich, trittfeste Dämmung oder deckenseitige Aufbauten aufgrund verlegter Fußbodenheizungen – Ursachen für Höhenunterschiede zwischen Geschossdecken und auskragenden Bauteilen wie Balkonen gibt es viele. Der Versatz zwischen innen und außen kann dabei sowohl nach unten wie nach oben ausfallen. Hier sorgen die Produkte »Isokorb XT/T Typ K-O« und » Isokorb XT/T Typ K-U« von Schöck für die statisch sichere Befestigung des Balkons und minimieren Wärmebrücken. Die tragenden Wärmedämmelemente mit einem HTE-Compact-Drucklager und einer 80 bzw. 120 mm Dämmkörperdicke verfügen über eine bauaufsichtliche Zulassung.

Clevere Konstruktion

Auffallend beim weiterentwickelten Iso­korb für den Höhenversatz ist die Geometrie: Die Schlaufe, in der die Zug- und Querkraftstäbe in den Vorgängermodellen nach unten zeigten, ist verschwunden. Der Stab­ausstand des neuen tragenden Wärmedämmelements für den Höhenversatz dagegen ist deckenseitig nun deutlich kürzer – die Ankerköpfe befinden sich standardisiert auf Höhe des Dämmkörpers. Die bauseitige Bewehrung, der Zulagestab, lässt sich dadurch auf der Baustelle leichter in die bau­seitige Bewehrung einfädeln. Das schafft Vorteile beim Einbau des Wärmedämm­elements. Das Standardelement des neuen Isokorb kann dabei bereits bei Wandbreiten ab 175 mm in die Dämmebene eingesetzt werden.

Flexibler Bauablauf durch vereinfachte Betonage: Der Anschluss kann bei ausreichendem Versatz zwischen Isokorb und Decke nach der Deckenbetonage eingebaut werden. Die Betonage der Decke ist somit unabhängig von der Isokorb Bewehrung möglich.

Vorteile für Fertigteilwerke

Mit dem weiterentwickelten Produkt lassen sich Halb- und Vollfertigteilplatten im Fertigteilwerk nun auch ohne Sonderkonstruktionen herstellen. Die kompakte Konstruktion ermöglicht die liegende Schalung auf einem Schaltisch ohne Unterbau. Der entfällt aufgrund der neuen deckenseitigen Verankerung des Isokorb auch beim Stapeln der Fertigteilplatten – das spart Raum und Kosten bei der Lagerung.

Mit seiner kompakten Konstruktion lässt sich das System für den Höhenversatz erstmalig auch prozessoptimiert in der Umlaufanlage einsetzen. Im Elementdeckenbereich kann die geteilte Ausführung des Isokorb verwendet werden.


Geringes Gewicht, leichtes Handling

Neben der Geometrie zeichnet sich die Weiterentwicklung für den Höhenversatz durch ein reduziertes Gewicht aus. Beim Einbau sorgt dies für ein leichteres Handling und ermöglicht, je nach Produkttyp, sogar die Ein-Mann-Montage auf der Baustelle oder im Fertigteilwerk, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers.

Kurze Lieferzeiten und Unterstützung

Die kurzen Lieferzeiten von drei bis fünf Tagen sichern geplante Bauabläufe und sorgen für Flexibilität. Eine Bemessungssoftware von Schöck liefert zuvor schnell und zuverlässig die vom DIBt zugelassene Produktlösung und vollzieht den geometrischen Abgleich. Bei Bedarf unterstützen die Einbaumeister von Schöck persönlich vor Ort.   J

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