Der Rundgang über den Messestand mit Stefanie Röttgers, bei Ringo für das Marketing zuständig, beginnt an einer Tür für Besprechungsräume, die allein durch ihre Türblattstärke von 106 mm verhindert, dass Vertrauliches nach außen dringt. »Mit Schallschutzklasse 5 eignet sich dieses Modell besonders für Kanzleien und Arztpraxen«, erläutert sie. Drei Bänder halten diese 136 kg schwere Tür, die montagefreundlich in Einzeteilen transportiert und dann erst vor Ort zusammengebaut wird.
Kindergartentür mit runden Scheiben auf Augenhöhe
Stets dicht umringt: Die Ringo-Kindergartentür, entworfen nach den Richtlinien der Gesetzlichen Unfallversicherungen (GUV) zur Reduzierung des Verletzungsrisikos durch Stoßen oder Quetschen. »Nichts desto trotz dürfen die Türen auch optisch ein Hingucker sein«, sagt Röttgers. »Unsere Türen bieten beides.«
Die Tür hat eine angeschlossene PU-Kante, ist auch mit Kita-Kante erhältlich und ist auch in Turnhallen oder deren Sanitärbereich einsetzbar. Sie bietet zudem Schallschutz für den Einsatz in Ruheräumen sowie Brandschutz der Klassen F30 bzw. F90.
Designverbund bei Türen in Wohn- und Feuchtraum
Die verschiedenen Zusatzausstattungen wie Feuchtraum-Tauglicheit und Brandschutz, die laut Stefanie Röttgers auch für mehrflügelige Anlagen verfügbar sind, ermöglichen überdies einen Designverbund mit den herkömmlichen Wohnraumtüren. Am Messestand von Ringo war eine Garagen-Nebentür zu sehen, gefertigt aus Kunststoff und Lack und damit geeignet für Feuchträume. Auch dieses Modell ist in verschiedenen Oberflächen und Ausstattungen wie höherer Einbruchschutzklasse individualisierbar.
So wurde die Türvariante »Laubengang / Mehrfamilienhaus« mit einer Türblattstärke von 69 mm mit der Einbruchkasse RC 3 gezeigt. »Das Modell hat eine Schlagregensichtigkeit der Klasse 3a und ist damit für geschütztere Bereiche vorgesehen, die nicht dauerhaft stärkerem Regen ausgesetzt sind«, erläutert Röttgers.
Mit der Ringo-App zur richtigen Wohnraumtür
Weiteres Thema war die Ringo-App, mit der sich die Wahl der richtigen Tür in die eigenen vier Wände des Endkunden verlagert (der baustoffPARTNER hat berichtet: Ausgabe 11/18, S. 111). Per Augmented Reality lässt sich die neue Tür optisch über die vorhandene legen, Verabeiter können Montageanleitungen abrufen. J