Der Wunsch nach nachhaltiger Flächennutzung nimmt immer mehr zu, vor allem auf dem früher oft ungenutzten Flachdach. Ein modernes Flachdach dient daher längst nicht mehr nur als Schutz des Gebäudes. Es wird zum aktiven Bestandteil nachhaltiger Stadtplanung: Es speichert Regenwasser, produziert Energie und schafft wertvollen, begrünten Nutzraum. Doch all das funktioniert nur mit der richtigen Basis – einer leistungsstarken Dämmung. »BauderPIR« vereint eine Vielzahl an Vorteilen in einem Produkt.
Insbesondere bei Sanierungen steht der Handwerker häufig vor komplexen baulichen Herausforderungen. Begrenzte Aufbauhöhen, vorhandene bauliche Strukturen, statische Begrenzungen und Details wie Traufe, Ortgang oder Gauben erschweren oftmals die Umsetzung energetischer Vorgaben. Viele herkömmliche Dämmstoffe wie beispielsweise Mineralwolle benötigen erhebliche Aufbauhöhen, um die vorgeschriebenen U-Werte zu erreichen. Dies führt in der Praxis zu Einschränkungen bei der Umsetzung und zu ästhetisch unerwünschten Veränderungen in der Dachansicht. Genau hier bietet »BauderPIR« eine praxisgerechte Alternative. Er erreicht bereits bei geringen Materialstärken hohe Dämmwerte, die gerade bei kritischen Dachdetails eine einfache, elegante und technisch durchdachte Lösung ermöglichen. Aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit von WLS 023 genügen bereits schlanke Schichten zwischen 120 und 180 mm, um sehr niedrige U-Werte bis etwa 0,12 W/(m²K) zu erreichen. Mit etwas höheren Dicken lässt sich laut Bauder auch das Passivhausniveau von rund 0,10 W/(m²K) realisieren.
Mit seinem geringen Gewicht ist »BauderPIR« besonders verarbeiterfreundlich und schont nicht nur den Rücken des Fachpersonals, sondern auch die Statik des Daches und des Gebäudes. Ein Kubikmeter wiegt um die 30 kg und dämmt schon bei schlanker Aufbauhöhe leistungsstark. Bereits bei geringem Materialeinsatz lassen sich auch die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) einhalten.
Sehr hitzebeständig und druckfest
Der Dämmstoff hat besonders gute Brandeigenschaften. Er tropft im Brandfall nicht brennend ab, glimmt und schmilzt nicht. Stattdessen bietet er dem Feuer einen Widerstand und verkohlt mit der Zeit. Daraus folgt auch, dass die Anforderungen der DIN 18234 erfüllt werden. Kurzzeitig kann »BauderPIR« nach Unternehmensangaben mit Temperaturen bis 250 °C belastet werden, ohne die Eigenschaften zu verändern.
»BauderPIR« zählt außerdem zu den Dämmstoffen, die über Jahrzehnte hinweg druckfest und formstabil bleiben. Er hält dauerhaft hohen Belastungen stand, ohne sich zu verformen. Das ist besonders wichtig, wenn das Dach als Gründach oder Nutzdach beispielsweise mit einer Photovoltaikanlage ausgeführt wird.
Im Gegensatz zu Faserdämmstoffen verursacht »BauderPIR« beim Verarbeiten kein Jucken oder Kratzen. Die Elemente sind leicht und lassen sich mit einfachem Werkzeug wie Cutter oder Fuchsschwanz maßgenau zuschneiden. Bei »BauderPIR FA-TE« und »FA-TE F« wird die Verarbeitung sogar noch einfacher, denn die Schnittraster sind direkt aufgedruckt. Schneiden, Schrauben oder Verkleben ist bei »BauderPIR« angenehm leicht in der Handhabung. Zudem ist die Dämmung kompatibel zu allen Anschlusshöhen und dank kürzerer Befestiger auch noch wirtschaftlicher. Zu guter Letzt: Die Dämmung mit »BauderPIR« trägt aktiv zum Umweltschutz bei. Denn für einen Quadratmeter »BauderPIR FA« mit 160 mm Dicke entstehen von der Rohstoffgewinnung bis zum Baustelleneinsatz nur rund 20 kg CO2. Über seine Lebensdauer von 50 Jahren spart derselbe Quadratmeter rund 1,5 t CO2 ein (Annahmen: U-Wert-Reduktion von 1,3 auf 0,14 W/(m²K); Gebäude mit Ölheizung).