Aktuelles Das Fenster

Gebhardt-Stahl: Verstärkungsprofile auf Wachstumskurs

Rund 2 500 Versionen von verzinkten Stahlprofilen gehören zum Profilsortiment von Gebhardt-Stahl. Damit werden sämtliche Kunststofffenster- und Haustürsysteme aller namhaften Systemgeber bedient. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen immer wieder Sonderlösungen. Keine Sonderlösung, aber eine erfolgreiche Eigenkreation sind die sogenannten thermisch getrennten Profile für Kunststofffenster. Sie bestehen aus gewalzten Stahlschenkeln und einer verbindenden Polyurethanbrücke. Kunststoff- und Stahlkomponente werden miteinander vergossen. Besonders für Niedrigenergie- und Passivhäuser stellen sie als tragendes Element im Kunststofffenster-Rahmen die energiesparende Alternative für die Standard-Verstärkungsprofile dar. Denn die Wärmeübertragung von außen nach innen wird durch das hochstabile Polyurethan gehemmt.

»Mit unserer Eigenkreation liegen wir direkt am Puls der Zeit. Denn steigende Energiekosten, ein wachsendes Umweltbewusstsein und eine immer strengere Energieeinsparverordnung (EnEV) sorgen dafür, dass die Kunden immer energiesparendere Produkte verlangen. Dieses Bedürfnis können wir bedienen, ohne Kompromisse bei der Statik einzugehen«, sagt Geschäftsführer Ralf Neuhaus. Denn die Profile helfen nachweislich dabei, Energie zu sparen und tragen mit einer Minderung des Uf-Wertes von bis zu 0,2 W/m²K maßgeblich zur Energieeinsparung bei. Zum Einsatz kommt dieses innovative und zertifizierte System vor allem bei Hebe-Schiebe-Türen bzw. großen Fensterfronten.

»Für uns ist dieser Erfolg allerdings kein Ruhekissen, sondern ein Ansporn, an Profilvielfalt und Produktionsverfahren unnachgiebig weiterzufeilen«, erklärt Neuhaus. Deshalb plant Gebhardt-Stahl für 2020 unter anderem die Investition von rund 2,2 Mio. Euro in eine neue Profilmaschine, um die kontinuierlich wachsende Nachfrage auch in Zukunft innerhalb des vom Kunden benötigten Zeitraumes zu liefern. Vor allem Sonderprofile (z. B. mit Lochung) sollen noch flexibler produzierbar werden. Zuvor hatte das Unternehmen aus Werl bereits 6 Mio. Euro in eine neue Produktions- und Lagerhalle sowie in ein zusätzliches Verwaltungsgebäude investiert. 170 von rund 220 Mitarbeitern sind am Standort Werl beschäftigt und produzieren neben den Verstärkungsprofilen auch Sonderprofile nach Kundenwunsch für diverse Branchen. J


 

Nach oben
facebook Instagram twitter rss