Franken Systems GmbH Leuchtturm der Nachhaltigkeit

Der neue Weleda-Logistik-Campus in Schwäbisch Gmünd setzt Maßstäbe für ökologisches Bauen und stellt höchste Ansprüche an Baustoffe und Materialien. Das lösemittel- und gefahrstofffreie »Frankosil 1K Plus« von Franken Systems schützt die Sockelbereiche des Gebäudes vor Feuchtigkeit. Das Bauprojekt trägt das DGNB-Zertifikat der höchsten Bewertungsstufe Platin.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Franken Systems

Mit dem Neubau und CO2-neutralen Betrieb des Logistik-Campus setzt der Naturkosmetik-Hersteller Weleda einen Meilenstein der Nachhaltigkeit – in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht. Beim Bau kamen insbesondere Werkstoffe wie Glas, Holz und Stampflehm zum Einsatz. Für das Logistikgebäude mit rund 8 300 m2 Grundfläche suchte Weleda eine emissionsarme und widerstandsfähige Abdichtung, die den hohen Anforderungen der DGNB-Zertifizierung entsprach. Es galt, die Sockelbereiche des Bauwerks vor eindringendem Wasser zu schützen und gleichzeitig zu verhindern, dass Feuchtigkeit im Bauteil eingeschlossen wird.

»Schnell war klar, dass aufgrund der geforderten Auflagen nur ›Frankosil 1K Plus‹ infrage kommt. Der hochmoderne, silanmodifizierte Polyurethan-Flüssigkunststoff von Franken Systems trägt das Emicode-Siegel der höchsten Kategorie ›EC 1 Plus‹ und bietet uns als Verarbeiter größtmöglichen Schutz, da er frei von Sicherheits- und Gefahrenhinweisen ist«, erläutert DDM Jürgen Haese von der Firma Müller Dach + Solar, welche die Arbeiten an den Sockelanschlüssen ausgeführt hat. Ausschlaggebend für die Wahl der Abdichtung war insbesondere der sehr niedrige Sd-Wert. »›Frankosil 1K Plus‹ ist mit einem Sd-Wert von 1,81 m bei 2,1 mm Schichtstärke die diffusionsfähigste DIN-Abdichtung auf dem Markt. Der Wasserdiffusionswiderstand beträgt ca. 864 µ«, erklärt Thomas David, Außendienstmitarbeiter bei Franken Systems. »Ein niedriger Sd-Wert bedeutet,   dass   möglichst   viel Restfeuchte in Form von Wasserdampf aus dem abgedichteten Material austreten kann.«


Auf dem Weleda-Campus entstand ein Zentrum für internationale und nationale Vertriebslogistik mit Bereichen der Produktionslogistik. Die offene Glasfassade des Logistik-Campus ist mit einer vorgelagerten Konstruktion aus Holzstehlen versehen. Das schafft eine optische Verbindung zwischen Gebäude und Natur und schützt vor direkter Sonneneinstrahlung. Die Stehlen sind über einen Stahlträger mit einem Betonsockel verbunden. Der Übergang vom Betonsockel mit Bitumenverkleidung musste aufgrund der Durchlöcherung des Materials hermetisch gegen Wasser abgedichtet werden. Auch die Übergänge vom Boden zur Wand galt es, mit »Frankosil 1K Plus« vor eindringendem Wasser zu schützen.

Untergrundvorbereitung – schnell und einfach

Vor dem Auftrag der Franken-Systemabdichtung kehrten die Profis von Müller Dach + Solar den trockenen Bitumenuntergrund und befreiten ihn von aufliegendem und anhaftendem Schmutz. Dies vermeidet spätere Materialeinschlüsse und bereitet den Untergrund optimal auf die erste Schicht Flüssigkunststoff vor. Ohne Grundierung brachten sie »Frankosil 1K Plus« auf – für einen schnellen und effizienten Baufortschritt. Ein weiterer Vorteil für die Verarbeiter war die einfache Handhabung des Flüssigkunststoffs: Die Abdichtung lässt sich mit einem Rührholz oder einem Korbrührwerk aufrühren. »Die einkomponentige Rezeptur macht ›Frankosil 1K Plus‹ zu einem einfachen und sicher zu verarbeitenden Produkt und minimiert Anwendungsfehler, da kein aufwendiges Anmischen erforderlich ist«, so Thomas David.

Komfortabel und sicher in der Handhabung

Anschließend trugen die Abdichter die erste Lage im Farbton »Telegrau« mit einer Nylonfellrolle auf. In die noch feuchte Schicht legten sie eine Lage Polyestervlies – ohne Falten oder Blasen im Vlies zu hinterlassen, indem sie die Fläche mit einer trockenen Rolle anrollten. Für eine sichere Abdichtung brachten die Verarbeiter Vlieszuschnitte mit einer ca. 5 cm breiten Überlappung an den Sockeln auf. Im letzten Schritt fixierten die Abdichtungsprofis das Material mit einem zweiten Produktauftrag. »Die Fläche muss am Ende satt glänzen. Erst dann ist das Vlies vollständig mit Material getränkt und die Abdichtung perfekt«, weiß David. »Der notwendige Materialeinsatz ist dabei vom Untergrund abhängig, da Materialien unterschiedlich aufnahmefähig sind.« Für die Arbeiten am Logistik-Campus auf ca. 600 m2 Fläche benötigte Müller Dach + Solar rund zwei Tonnen »Frankosil 1K Plus«.

Eine besondere Herausforderung für die Abdichter war das Wetter: Regen und Feuchtigkeit erschwerten die Außenarbeiten. Für einen zügigen und sicheren Baufortschritt empfahl der zuständige Anwendungstechniker den »Frankosil Turbo Shot«. Durch die Zugabe des kleinen Fläschchens in den Flüssigkunststoff war die abgedichtete Fläche bereits nach etwa einer Stunde ausgehärtet und konnte überarbeitet werden. Bauleiter Jürgen Haese und sein Verarbeiterteam waren davon begeistert, wie schnell diese einkomponentige Abdichtung anzuwenden war: »Das System ist leicht zu verarbeiten, spart Zeit und bringt viel Sicherheit, auch bei unbeständigen Wetterlagen«, resümiert Haese seine Erfahrung mit dem »Turbo Shot«. Gleichzeitig bleibt die Abdichtung geruchsneutral, frei von jeglichen Gefahrstoffen und schont so die Gesundheit der Verarbeiter.

 

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