fischer festigt gläserne Schutzwand des Markusdoms Dauerhaft sicher am Wasser gebaut

Der Markusdom in Venedig ist ein architektonisches Meisterwerk und Wahrzeichen der Stadt. In den letzten Jahren wurde er jedoch immer wieder von Hochwasser bedroht. Ein System aus Glasbarrieren schützt den Markusdom zukünftig vor Schäden bei Flutwellen und Überschwemmungen. Mit dem fischer Injektionsmörtel »FIS EM Plus« im Verbund mit »fischer FIS A« Ankerstangen wurden die circa 1,2 m hohen Glasplatten dauerhaft sicher im Boden verankert.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: fischerwerke

Er zählt zu den Hauptattraktionen der Stadt und spektakulärsten Kathedralen in ganz Italien: Der Markusdom in Venedig (Basilica di San Marco). Hunderttausende von Besuchern besichtigen jedes Jahr die Kirche am Markusplatz (Piazza San Marco). Seit Jahrhunderten ist der Markusdom das Zentrum des öffentlichen und religiösen Lebens in Venedig. Die dem Evangelisten Markus gewidmete Kirche wurde 828 gestiftet, ihr heutiges Erscheinungsbild stammt jedoch aus dem 11. Jahrhundert. Der Markusdom vereint byzantinische Architektur und weitere Stile, wie spätere Erweiterungen durch venezianische Gotik, in sich. Von kostbaren Marmorsäulen bis zu zahlreichen Goldblatt-Mosaiken, die dem Dom den Namen »Goldene Basilika« einbrachten, finden sich hier zahlreiche Kunstschätze. Er beherbergt auf 8.000 m² eine der größten zusammenhängenden Mosaikflächen der Welt. Doch der Markusdom wird immer wieder von Hochwasser bedroht. Optisch zurückhaltende Glasbarrieren sollen das historische Wahrzeichen für die kommenden Generationen bewahren.


Die gläserne Schutzwand des Markusdoms besteht aus thermisch vorgespanntem, mehrschichtigem Glas und ist an eine Struktur aus Edelstahl AISI 316 gebunden. Etwa 150 Laufmeter Glasscheiben im rechten Winkel umgeben die Basilika im ganzen Umfang. Das Glas der Platten wurde extra klar gewählt, um die Farbe des weißen Marmors an der Fassade des Markusdoms nicht zu verändern. So bleibt der Blick vom Markusplatz auf die Kathedrale trotz Barriere unbeeinträchtigt. Zur Sicherung der Edelstahlschienen in Betonfundament kam der fischer Injektionsmörtel »FIS EM Plus« zusammen mit »FIS A« Ankerstangen zum Einsatz. Das chemische Befestigungssystem garantiert dauerhaft sichere Verankerungen in Beton als auch nachträgliche Bewehrungsanschlüsse gemäß Europäisch Technischen Bewertungen (ETAs) sowie ICC-Zulassung für die USA und fernöstliche Länder, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers. Dabei beträgt seine Nutzungsdauer in der ETA 100 Jahre und laut Stuttgarter Ingenieurbüro IEA 120 Jahre. Der Injektionsmörtel ist zugelassen für Seismik-Anwendungen der Leistungskategorie C1 und C2 (ETA) bzw. A bis F gemäß ICC-ESR. Auch in wassergefüllten Bohrlöchern und im Falle ausbrechenden Feuers (Feuerwiderstand R240) ist er eine sichere Wahl. Seine ICC-Zulassung umfasst zudem die Unterwassermontage.

Die 1,20 m hohe Balustrade soll die Basilika fortan bis zu einem Flutpegel von 2 m über normal gegen Überschwemmungen absichern. So kann der Schutzwall aus Glas das historische Wahrzeichen trockenhalten und für die kommenden Generationen erhalten.

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