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Efaflex: Schnelllauftore sichern Blutbank im australischen Sydney

Eine große australische humanitäre Organisation betreibt in Sydney die Zentrale für Blut- und Knochenmarkspenden für das gesamte Land und das Hauptlager für Blutkonserven in New South Wales.

Blut oder Produkte aus seinen Bestandteilen werden von hier aus in Krankenhäuser und Arztpraxen gebracht. Um die sichere und schnelle Abfertigung an den Laderampen zu gewährleisten, ist das Lager kürzlich von DMF International mit schnelllaufenden Spiraltoren »EFA-SST-L-Classic« von Efaflex aufgerüstet worden.

Im Gebäude sind die hochsensiblen Daten von 170 000 Knochenmarkspendern aus ganz Australien gespeichert. 2017 wurden von Alexandria aus 130 Knochenmarkspenden, 90 in Australien, 40 weltweit versendet.

Sicherer Gebäudeabschluss

»Das Gebäude ist die neueste Einrichtung und stellt landesweit neben der perfekten Funktionalität ein Präsentationsprojekt für die Organisation dar«, erläutert Stephen Fell, Geschäftsführer der DMF International Pty Ltd, dem langjährigen australischen Partner des deutschen Torherstellers Efaflex. Die Anforderungen an die Tore waren umfangreich: Neben der hohen Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit sei es sehr wichtig gewesen, dass sich die Tore für den kontrollierten Zugang zum Gebäude in das vorhandene Sicherheits-Überwachungssystem integrieren und notfalls per Fernbedienung öffnen und schließen lassen.

Sie müssen einen sicheren Gebäudeabschluss gewährleisten. Blutkonserven sind wertvoll und hochsensibel, dürfen deshalb keinem unbefugten Zugriff ausgesetzt sein und müssen sicher gelagert werden. Die Tore sorgen vor Ort unterstützend dafür, dass die Temperatur im Hause 23 °C nicht übersteigt.

Der Richtlinie der Hilfsorganisation folgend sind die Tore, wie alle in den Bau integrierten Teile, technisch geprüft und abgenommen. Für die Planer war es wichtig, dass die Farbe der Tore an das Erscheinungsbild der Fassade angepasst wird. Aus diesem Grund wurden die 3 400 mm hohen und 3 600 mm breiten Tore in RAL7024 pulverbeschichtet. Die Montage sei an einem Wochenende erfolgt, um den laufenden Betrieb der Zentrale nicht zu gefährden, berichtet der Geschäftsführer.

Nächstes Tor ist schon bestellt

»DMF ist sehr stolz darauf, an diesem Prestigeprojekt einer großen australischen Organisation mitgewirkt zu haben, deren Aufgabe es ist, Leben zu retten«, erklärt Fell. »Die Tore erfüllen perfekt die gestellten Anforderungen und setzen Maßstäbe für zukünftige Torsysteme, an diesem wie auch an anderen Standorten.«

Die Bestellung für ein weiteres, ein hochisolierendes »EFA-SST-L-Premium« liegt DMF International bereits vor.

Beim »EFA-SST-L-Premium« setzen die Efaflex-Ingenieure auf ein neues Konzept für schnelllaufende Hallenabschluss-Spiraltore. Dies beinhaltet nach eigenen Angaben eine Verbesserung der physikalischen Eigenschaften sowie eine Optimierung der Funktionalität. Das neue Torblatt für die Efaflex-Industrietore ist demnach außergewöhnlich robust, langlebig sowie wärme- und schalldämmend.


Isolierung, Sicht und Licht

Der Hersteller bietet für das Tor serienmäßig thermisch getrennte »EFA-Therm«-Isolierlamellen. Je nach Größe und Anzahl der ISO-Sichtlamellen erreichen die Tore nach eigenen Angaben einen U-Wert zwischen 0,66 und 1,52 W/m2K. Nach dem gewünschten Lichteinfall und dem Einsatz­ort richtet sich die Anzahl der gewünschten »EFA-Clear«-Klarsichtlamellen. Neben der Standardbeschichtung nach RAL 9002 »weißaluminium« können die Lamellen sowie die Stahlteile des Tores auf Wunsch in fast jeder Farbe aus dem RAL-System lackiert werden. So lassen sich die Tore farblich an jede Fassade anpassen. Sie werden in Standard-Baugrößen bis 10 000 mm Breite und 8 000 mm Höhe ausgeliefert.

Die Mikroprozessor-Steuerung wird zusammen mit dem integrierten Frequenzumformer in einem separaten Kunststoff-Schaltschrank, Schutzart IP 65, eingebaut. Der Anschluss an das Stromnetz ist für 230 V/50 – 60 Hz (bei großen Toranlagen auch für 400V) möglich. Zum Lieferumfang gehört ein TÜV-geprüftes Torlinien-Lichtgitter (»EFA-TLG«), das genau in der Torschließebene wirkt. Das Sicherheits-System ist vollkommen geschützt in den Seitenzargen integriert und erzeugt bis zu einer Höhe von 2,5 m ein dichtes Lichtgitter aus Infrarot-Strahlen. Hindernisse werden berührungslos erkannt, die automatische Schließbewegung wird sofort gestoppt.

Durch die variabel kombinierbaren Eigenschaften des »EFA-SST« lassen sich mit dem Tor laut Hersteller nahezu alle Aufgabenstellungen der Logistikbranche lösen.    J

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