Die Profitester Drehmoment trifft Ergonomie:

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Die Profitester
Von: Tim Knott

Der »M12 Fuel 1/2"«-Akku-Schlagschrauber von Milwaukee bietet hohe Leistung bei zugleich kompakter Bauform. Doch hält der Schlagschrauber im Test, was die technischen Daten versprechen? Um  das zu bewerten, wurde das Gerät in Kooperation mit dem Bauhof  Münsingen von erfahrenen Anwendern auf die Probe gestellt.

»Milwaukee M12 Fuel 1/2"«- Akku-Schlagschrauber im Praxistest

Im Bauhof Münsingen gibt es immer etwas zu tun. Wie in kommunalen Betrieben üblich, sind die Mitarbeiter bei allen Baustellen und Projekten gefragt, die über das Jahr in der 14 000-Seelen-Gemeinde anfallen. Mit Maschinen aus dem Hause Milwaukee kennen die Experten sich aus. Insgesamt sind bei den verschiedenen Gewerken des Bauhofs um die 30 Maschinen im Einsatz. Perfekte Bedingungen also, um den »M12 Fuel 1/2"«- Akku-Schlagschrauber ausgiebig zu testen.

Innerhalb des vierwöchigen Testzeitraums wurde der Schrauber auf einigen Baustellen erprobt. »Wir hatten eine Menge Umbauten, die wir damit angehen konnten, vor allem im Trockenbau, beim Setzen von Ständerwänden«, berichtet Andreas Kürsammer, Bereichsleiter der Holzwerkstatt. Dabei habe der Akku-Schlagschrauber durchaus überzeugt. »Wir waren sogar etwas überrascht, was das Teil für eine Power hat.« Power ist das richtige Stichwort: So bietet das 12-V-Handwerkzeug laut Hersteller 542 Nm Festdrehmoment und ein Lösemoment von 745 Nm bei mittlerem Drehmoment. Für eine hohe Anwendungsgeschwindigkeit werden 3 000 Umdrehungen pro Minute angegeben. In der Praxis überzeugt diese Leistung durchaus. »Wir haben auch einige Akkuschrauber, aber die kommen bei gewissen Schraubendurchmessern nicht weiter«, berichtet Kürsammer. Für den Schrauber sei das aber kein Problem gewesen. Und wie sieht es mit den Leistungsgrenzen des Gerätes aus? Der Schwabe zuckt die Achseln: »Bei den Arbeiten, die wir hier gemacht haben, sehe ich keine Leistungsgrenzen.« 
 

Akku: Wenig Gewicht bei viel Leistung

Wie der Name des Schlagschraubers schon vermuten lässt, ist er Teil des »M12-Systems« und verfügt deswegen über die neuesten 5,0-Ah-Akkus. Obwohl diese etwas schlanker als die Vorgängerversion daherkommen, haben sie laut Hersteller keine Einbußen in puncto Laufzeit. Das bestätigt auch der Praxistest der Münsinger: »Mit zwei Akkus kommt man gut einen Tag aus, das ist gar kein Problem«, so Kürsammer. Auch die kompakten Ausmaße der Stromspeicher finden seine Zustimmung. »Der ist viel kleiner und ergonomischer als bei unseren bisherigen Akkus. Wenn man viel Gewicht an der Maschine hat, ermüdet man viel schneller.« Um die Anwender zusätzlich zu entlasten, wiegt die Maschine an sich lediglich 1 kg. Eine Länge von 122 mm ermöglicht den Einsatz auch in beengten Umgebungen.


Weiterer Bonus: »Die neuen Akkus lassen sich auch mit unseren alten Milwaukee-Ladegeräten aufladen. Das ist sehr durchdacht.« Durchdacht sind auch die Zusatzfeatures wie der standardmäßig verbaute Gürtelclip. Immerhin brauchen Arbeiter oft beide Hände frei, haben aber manchmal nichts, wo sie die Maschine abstellen können. »Deswegen geht es heutzutage fast gar nicht mehr ohne.« Alles in allem eine positive Ersterfahrung. Einzig ein Verbesserungsvorschlag fällt Kürsammer ein: »Es wäre echt cool, wenn die Maschine standardmäßig mit einem Bithalter ausgeliefert werden würde, sodass man sie gleich aus dem Karton einsetzen kann.« Denn hohe Leistung überzeugt, aber unmittelbare Einsatzbereitschaft gewinnt.

Fazit

Mit dem »M12 Fuel 1/2"«-Akku-Schlagschrauber von Milwaukee erhalten Anwender eine leistungsstarke Maschine in kompakter Bauform. Zusammen mit den »M12-Akkus« entsteht ein leichtes, ausbalanciertes System für komfortables Arbeiten, auch bei umfangreichen  Arbeitsvorgängen.

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