Collomix: Auf die richtige Mischung kommt es an

Für die Beschichtung einer 600 m2 großen Fläche im Eisstadion Landshut kam Epoxidharz zum Einsatz. Entscheidend für das Gelingen des Projekts mit dem Material »Sika Floor 264 N« war die Mischtechnik mit Geräten von Collomix. So konnte der Bodenbelag in nur fünf Stunden fertiggestellt werden.

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Große Bodenflächen mit Epoxidharz zu beschichten ist nicht ganz leicht. Denn die Verarbeitungszeit von Kunstharz ist kurz und Schäden wie Klümpchen, Kratzer oder unsaubere Übergänge in der Beschichtung lassen sich im Nachhinein kaum mehr korrigieren. Bevor die verlaufende Epoxy-Beschichtung in der Eishalle des Eissport Vereins Landshut auf 600 m2 Bodenfläche der Tribünenumgänge ausgeführt werden konnte, hat Mirko ­Brasausky, Projektleiter der Lindner Group, die notwendigen Arbeitsabläufe mit seinem Team genau geplant.

Als Material kam »Sika Floor 264 schichtung zum Einsatz. Diese wurde mit einem 40 prozentigen Anteil Quarzmehl als Füllstoff angereichert, um die notwendige Oberflächenhärte zu erreichen. Bei mehrkomponentigen Materialien kommt dem Mischprozess laut Collomix eine entscheidende Bedeutung zu. Zum einen muss das Vermengen der verschiedenen Komponenten gründlich und vollständig erfolgen, andererseits haben diese Materialien nur eine geringe Zeitspanne zur Verarbeitung, bevor sie miteinander reagieren und der Härtungsprozess beginnt.

Arbeitsteilung beim Mischen und Auftragen

Deshalb wurde das Verarbeitungsteam arbeitsteilig eingesetzt. Vier Mitarbeiter waren mit dem Verteilen des Materials mittels Zahnrakel und Nadelwalze beschäftigt, zwei weitere übernahmen den Mischprozess und den Materialtransport. So konnte das benötigte Material immer frisch in frisch angeliefert und verarbeitet werden. In dieser Form konnte rollierend und sehr zügig gearbeitet werden.

Zeitsparend zu arbeiten und gleichzeitig die geforderte Qualität zu erreichen erforderte eine überlegte Auswahl der einzusetzenden Mischtechnik. Projektleiter ­Brasausky entschied sich für die Kombination aus zweispindeligem Collomix Handrührwerk und dem Fließmassenmischer »LevMix« von Collomix. Das Zusammenspiel des Handrührwerks »Collomix Xo 55 R duo« mit dem »LevMix« verspricht laut Hersteller nicht nur eine schnelle und besonders gründliche sowie klumpenfreie Durchmischung der einzelnen Komponenten, sondern ermöglicht auch einen hohen Stundendurchsatz beim Material. Zusätzlich entlaste diese Arbeitsweise die Mitarbeiter von übermäßiger körperlicher Beanspruchung. Auf diese Weise wurden im ersten Schritt 23,7 kg Harz und 6,3 kg Härter mit der »Collomix Xo 55 R duo« im Zwangsmischverfahren per Hand gemischt. Denn eine gleichmäßige Aushärtung der Beschichtung erfolgt nur dann, wenn Harz und Härter durchgängig homogen vermischt sind. Damit beim Mischen kein Material aus dem Eimer spritzt, werden die beiden Rührstäbe des zweispindeligen Collomix Handrührwerks vertauscht eingesetzt – so kehrt sich die Mischwirkung um und das Material wird beim ­Mischen von oben nach unten gezogen.


Kontrolliertes Ausgießen per »LevMix«

Wie vom Hersteller empfohlen, topften die beiden fürs Mischen zuständigen Mitarbeiter die Reaktionsharzmischung um – und zwar direkt in den Fließmassenmischer »Collomix LevMix«. Zur Sicherheit mischten sie das Material dann weitere drei Minuten im Gerät, bevor sie im letzten Mischschritt 9 kg des pulverförmigen Fillers hinzugaben und ca. zwei Minuten untermischten. Mit seiner starken Sogwirkung sorgt das speziell ausgeformte Mischwerkzeug des »LevMix« für ein schnelles, klumpenfreies ­Mischergebnis mit rund 40 kg Epoxyd-Verlaufmasse.

Dank seines Fahrwerks auf Rollen kann das fertig gemischte Material direkt im »Collomix LevMix« von nur einer Person an die gewünschte Verarbeitungsstelle transportiert werden. Gut ausbalanciert und mit seitlicher Griffführung verspricht der »LevMix«ein kontrolliertes und präzises Ausgießen, ohne den Rücken zu belasten. So konnte in der Eissporthalle des EV Landshut in ­weniger als fünf Stunden eine makellose Epoxyharz-Beschichtung auf 600 m2 fertiggestellt werden. Projektleiter Mirko Brasausky zeigte sich rundum zufrieden: »Am Ende haben wir pro Quadratmeter nur circa eine halbe Minute gebraucht, das ist super.«         J

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