codex BalkuCem bietet eine zementäre Alternative zu reaktionsharzgebunde-nen Systemen. Die aufeinander abgestimmten Komponenten sind auf die Ver-legung großformatiger Beläge im Außenbereich ausgelegt. Eine wasserdichte Mörtelmatrix sowie die S2-Klassifizierung und hohe Verformungsaufnahme des Verlegemörtels unterstützen einen belastbaren Aufbau.
Das System eignet sich für großformatige Beläge bis 120 cm Kantenlänge und kompensiert Scherkräfte aus dem Untergrund durch die hohe Verformungsfä-higkeit des Mörtels. Die Kombination aus Gefällespachtel, flexibler Dicht-schlämme codex AX 220 und dem S2-Dünnbettmörtel codex Power RX 11 Out-door ergibt einen abgestimmten zementären Aufbau. Nach der Verfugung mit codex Resist ist die Fläche bereits nach rund sechs Stunden begehbar.
„Für viele Baustellen ist ein zementärer Aufbau nach wie vor die wirtschaftlich passende und schnelle Lösung. Bei großen Formaten kommt es darauf an, dass Abdichtung, Verlegemörtel und Fuge aufeinander abgestimmt sind und Bewegungen im Aufbau aufnehmen können“, erläutert Felix Traub, Leiter der Codex Anwendungstechnik.
BalkuCem eignet sich für klassische zementäre Aufbauten, für Projekte mit kla-rer Budgetvorgabe und für Objekte, die schnelle Baufortschritte erfordern. Das System ist damit eine verarbeitungsfreundliche Alternative zu reaktionsharzge-bundenen Konstruktionen.
Flexible Stelzlager für planebene Beläge: das codex BalkuLift-System
codex BalkuLift kombiniert höhenverstellbare Stelzlager (codex BL Tower) mit robusten Schienenprofilen (codex BL Rail) und einer rutschfesten, belagsscho-nenden Gummiunterlage (codex BL Soft). Die Unterkonstruktion positioniert die Platten stabil und lässt sich an unterschiedliche Aufbauhöhen anpassen.
Die Aufbauhöhe lässt sich je nach Ausführung zwischen 21 und 234 mm be-ziehungsweise mit BL Rail zwischen 46 und 259 mm variieren. So können Un-ebenheiten ausgeglichen und planebene Belagsflächen hergestellt werden.
Einzelne Platten sind bei Bedarf leicht entnehmbar, sodass Unterbauten, Ver-sorgungsleitungen oder Inspektionsöffnungen zugänglich bleiben. Das verein-facht Wartungsarbeiten und spätere Eingriffe in die Konstruktion. Hinzu kom-men eine geräuschreduzierte Auflagerung, planbare Lastreserven und eine frostsichere Nutzung im Winter.
„Bei Stelzlagerkonstruktionen bleiben Untergrund und Leitungen auch nach der Verlegung erreichbar. Muss später etwas gewartet oder verändert werden, können einzelne Platten aufgenommen und anschließend wieder sauber ein-gesetzt werden“, sagt Traub.Typische Anwendungen sind Dachterrassen, Loggien, Serviceflächen und Ob-jekte, bei denen der Zugang zur Unterkonstruktion dauerhaft erhalten bleiben soll.
Zwei Konstruktionsprinzipien für unterschiedliche Anwendungen
BalkuCem und BalkuLift unterscheiden sich grundlegend in ihrer Bauweise: hier der gebundene zementäre Aufbau, dort die lose Verlegung auf Stelzlagern. Die Wahl richtet sich unter anderem nach Belag, Aufbauhöhe, Nutzung, War-tungsbedarf und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.