Namen und Neuigkeiten

Zusammenschluss führender Parketthersteller

Die beiden führenden europäischen Parketthersteller Bauwerk Parkett AG aus der Schweiz und die norwegische Boen AS schließen sich zur Bauwerk Boen Group zusammen.

Europaweit wird die Gruppe damit zur führenden Anbieterin im Premium-Segment und mit einem kombinierten Umsatz von rund 275 Mio. CHF (230 Mio. €) zum zweitgrößten Marktteilnehmer im Holzbodenmarkt. Durch den Ausbau der komplementären Marktpositionen der beiden Marken werde die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe nachhaltig gestärkt und den Kunden ein verbreitertes Angebot an hochwertigen Holzbodenbelägen angeboten.

Geführt wird die neue Gruppe unter dem Namen Bauwerk Boen Group mit Hauptsitz in Zürich von einem Executive Management Team, bestehend aus sieben Mitgliedern der ehemaligen Managementteams von Bauwerk und Boen unter der Leitung von Klaus Brammertz, dem bisherigen CEO von Bauwerk. Thorleif Hals, CEO von Boen, wird als Integrationsmanager und stellvertretender CEO wirken. Kombiniert stellten die beiden Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr mehr als 8 Mio. m² Quadratmeter Holzbodenbeläge her, beschäftigen ca. 1400 Mitarbeiter und erwirtschafteten einen Umsatz von rund 275 Mio. CHF.

Nach Abschluss der Transaktion werden die bisherigen Besitzer von Boen und Bauwerk, die Johan G. Olsen Group, Zurmont Madison und EGS Beteiligungen AG, je rund einen Drittel an der neuen Gruppe halten.

Während Bauwerk der Marktführer für 2-Schicht-Parkett ist, gilt Boen als einer der bedeutendsten Anbieter für 3-Schicht-Parkett. Auch die Absatzkanäle ergänzen sich, Bauwerk agiert schwerpunktmäßig über verlegende Handwerker, Boen vertreibt seine Produkte mehrheitlich über Fach- und Großhändler. Geografisch gibt es kaum Überschneidungen, da Bauwerk hauptsächlich in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und Holland tätig ist, während Boen eine starke Präsenz in Norwegen, Deutschland, Schweden, Frankreich, Großbritannien und in den baltischen Staaten aufweist. Als Gruppe ist das Unternehmen in mehr als 20 europäischen Ländern aktiv und wird in allen relevanten Märkten zu den drei größten Herstellern zählen.

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