Geprüfte Umweltproduktdeklarationen (EPDs) von Baumaterialien gewinnen zunehmend an Bedeutung, da sie transparente und verlässliche Informationsquellen für Planer und Entscheider sind. Noch ist die Bereitstellung dieser Daten für Hersteller freiwillig. Zinco war mit seiner ersten Kern-EPD bereits 2020 Vorreiter im Dachbegrünungsmarkt. Mit den aktuellen Verifizierungen sind inzwischen Umweltproduktdeklarationen für über 20 Systemaufbauten verfügbar. Damit zeichnet sich Zinco nach eigenen Angaben international als einziger Hersteller aus, der für die Mehrheit seiner Gründachsysteme EPDs liefern kann.
EPDs bilden mittels wissenschaftlich fundierter, qualitativer Daten alle relevanten Umweltwirkungen von Bauprodukten über ihren gesamten Lebenszyklus ab, so zum Beispiel Angaben zum CO₂-Fußabdruck, zum Energie- und Ressourceneinsatz oder zum Recyclingpotenzial. Mit den aktuellen Verifizierungen durch EPD Global sind jetzt EPDs zu über 20 verschiedenen Zinco-Standard-Systemaufbauten verfügbar. Darüber hinaus kann Zinco auf Anfrage Ökobilanzdaten, sogenannte LCAs, für projektspezifisch angepasste Systeme mit abweichenden Einzelprodukten wie z.B. Schutz- und Dränschichten oder Filtervliesen als Herstellererklärung generieren.
EPDs sind heute unverzichtbar für die Nachhaltigkeitsbewertung von Bauwerken im Rahmen von Gebäudezertifizierungssystemen wie LEED, BREEAM, Green Globes, HQE, DGNB oder BNB sowie bei öffentlich ausgeschriebenen Bauprojekten. Zudem spielen sie als Qualitätsnachweis häufig auch eine Rolle bei der Vergabe von Krediten und Fördergeldern.