Bodenbeläge & Aufbau

Wiedererkennbar, leidenschaftlich, anders_ Wie man zum »Gestalter des Geschäftes« wird

Das Jahr 2015 ist für die Sopro Bauchemie Deutschland erneut sehr erfolgreich verlaufen. Im mittlerweile 14. Jahr der Zugehörigkeit zur internationalen MAPEI-Gruppe konnte die Sopro Bauchemie GmbH ihren Umsatzrekord aus dem Jahr 2014 weiter ausbauen und ein Umsatzwachstum von nahezu 5 % auf insgesamt ca. 128 Mio. € erzielen. In der gesamten europäischen Sopro-Gruppe – kumuliert mit allen Umsätzen der Sopro Auslandsaktivitäten –, erreichte das Unternehmen ein aggregiertes Wachstum auf insgesamt nahezu 190 Mio. €.

Bereits zum zweiten Mal hatte der Wiesbadener Bauchemiehersteller zum jährlichen Pressemeeting in die brandenburgische Landeshauptstadt eingeladen. Denn in und nahe Potsdam stellten die Gastgeber zwei interessante Projekte vor, bei denen Produkte aus dem Sortiment des Herstellers zur Anwendung kommen. So waren die Pressevertreter zu Gast am Schwörer-Haus-Standort in Ahrensfelde, um sich dort einen Einblick in die Produktion der Fertigbäder zu verschaffen. In den Bereichen Abdichtung und Verlegung von hochwertigen Fliesen- und Plattenbelägen arbeitet das Unternehmen seit vielen Jahren mit speziell auf die Anforderungen der Fertigbadherstellung abgestimmten Produkten der Sopro und schätzt die kompetente Unterstützung durch die Verlegeexperten der Anwendungstechnik. Außerdem stand ein Besuch der Nachtbaustelle in den Potsdamer Bahnhofspassagen auf dem Programm. Im April dieses Jahres begann die Modernisierung des Fußbodens in der rund 4 500 m² großen Mall. Die Verlegung des neuen Belages aus 3 x 1 m großen keramischen Fliesen stellt hohe Anforderungen an die Logistik und Verarbeitung. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen tragen nicht zuletzt die eingesetzten Produkte aus dem Profi-Sortiment der Sopro bei.Mittlerweile hat die Sopro im bauchemischen Kerngeschäft in vielen europäischen Ländern Spitzenpositionen eingenommen und gehört heute zu den Marktführern.  »Wir haben in den letzten Jahren in den Marktpositionierungen erheblich aufgeholt, weil wir den Anspruch haben, zu den Gestaltern unseres Geschäftes zu gehören und mit allen unseren Möglichkeiten daran arbeiten, immer nach der für uns und unsere Abnehmerkunden besten Lösung zu suchen, um möglichst immer attraktiver und leistungsfähiger zu sein als wettbewerbende Angebote«, sagte Geschäftsführer Dipl.-Ing. Andreas Wilbrand in Potsdam. »Aus unserer Sicht haben wir uns in 2015 erneut mit unseren Produkten aus dem Bereich Fliesentechnik besser entwickelt als der Markt. Nach wie vor dominiert im Produktportfolio das Produktsortiment Fliesentechnik mit etwa 75 bis 80 % den Gesamtumsatz.
Sopro Deutschland konnte die sortimentsbezogene Marktposition entgegen der Markt- und Wettbewerbsentwicklung weiter ausbauen und festigen. Der Fachhandel bleibt für die Wiesbadener der dominierende Distributionskanal für Bauchemie im deutschen Fliesenmarkt. Als wichtige neue Zielgruppe erkenne man aktuell den meist werkstattlosen, mobilen Generalisten – den »WhiteVanMan« – , dessen Kaufverhalten und Anbindung an die Distributionsstrukturen des Fachhandels noch genauer zu analysieren sein werde, sagte Wilbrand. Die Sopro fühlt sich dem Ziel verpflichtet, jedes Jahr mit neuen Produkten wesentliche Umsatzteile zu erwirtschaften. »Das ist uns auch im letzten Jahr in beeindruckender Weise gelungen, worauf wir sehr stolz sind, weil die Kontinuität einer Neuproduktkonzeptionierung sicher nicht selbstverständlich ist«, so der Geschäftsführer. So habe man auf der BAU 2015 mit neuen Produkten, Systemen und Serviceangeboten starke Akzente gesetzt und sich als bedeutender und leistungsfähiger Anbieter dem internationalen Markt präsentiert.Bedauerlich findet Wilbrand die Abstinenz vieler Fliesenhersteller auf dieser europaweit bedeutendsten Baumesse im europaweit stärksten Baumarkt und er wünscht sich für die Zukunft eine Rückkehr der »großen Keramiker« bei künftigen BAU-Messen in München.
Die Rahmenbedingungen in Deutschland bezeichnet er als »hervorragend«. Die Bauwirtschaft sei ohne Zweifel einer der Gewinner in der aktuellen Lage. Die derzeitige Stimmungslage bei Händlern und Verarbeitern sei positiv und korreliere damit auch mit dem wachsenden BIP. Das betreffe generell die Bereiche der Renovierung und Sanierung und den Neubau im Wohnhausbau.

Der Wohnungsbau generell steht prognostisch vor einem andauernden Aufschwung, der sich aber nicht gleichmäßig auf alle Landesregionen verteilt, sondern sich auf die wirtschaftsstarken, oft urban geprägten Regionen konzentriert. Die Immobilie hat als Vermögensanlage deutlich an Attraktivität gewinnen können und bleibt damit Treiber einer anhaltend positiven Prognose des Geschäftes.
Aktuell zeigt das dominierende Sopro Inlandsgeschäft ein sehr starkes Wachstum. Wilbrand_ »Wir gehen in 2016 jedoch von einem im Vergleich zum letzten Jahr etwas schwächeren zweiten Halbjahr aus. Wir sind grundsätzlich überzeugt, dass Bauinvestitionen in Neubauprojekte und Konsumausgaben für Renovierungs- und Sanierungsvorhaben auch weiterhin ausgeweitet werden.«
Das Unternehmen zeigt sich sehr zuversichtlich, wirtschaftlich stark und attraktiv genug, um auch in 2016 und 2017 seine Position weiter verteidigen und ausbauen zu können. Wilbrand_ »Dabei steht für uns immer der Kunde im Vordergrund. Nur für ihn entwickeln wir unsere Innovationen rund um Produkte und Services. Er muss davon profitieren. Wir müssen den Kunden und die Produktanforderungen von heute und morgen immer ›neu denken‹ und in unseren Strategien und Aktivitäten in den Vordergrund stellen, dabei neue Angebote immer möglichst einzigartig und glaubwürdig positionieren. Dabei dürfen wir auch manche Dinge ausprobieren und nicht vor Neuem zurückschrecken. Nur dann werden wir künftig erfolgreich überleben.
Wir sind auch davon überzeugt, dass man Unternehmen nie nur alleine über Zahlen, über Profite und Auszeichnungen führen darf. Ganz wichtig für ein führendes Unternehmen ist für uns auch die ›Produktion von Emotionalität‹«. – gr –

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