Das Fenster Die Türe Innenbereich

Wie schwerelos schwebt die Tür vor der Wand

Mit weniger mehr zu bewirken und die Tür neu zu denken – das war das Ziel bei der Entwicklung der vor zwei Jahren auf der BAU vorgestellten »Q45«. Den ­eingeschlagenen Weg der Gestaltung und Entwicklung innovativer Türenkonzepte hat JELD-WEN in den ­vergangenen zwei Jahren fortgesetzt und dabei jedes Detail einer Innentür immer wieder hinterfragt und neu überdacht. Entstanden ist die »Planar« – ein Türelement mit extra breitem Türfalz, der die Zargenbekleidung vollständig überdeckt. »Planar« ist wahlweise in Kombination mit einer neuen Holzzarge in der Bekleidungsbreite von 45 mm oder für den Einsatz in Kombination mit vorhandenen oder neuen Stahlzargen erhältlich.

Auf der Öffnungsseite entsteht so der imposante Eindruck, die neue Designtür würde ohne sichtbare Befestigung vor der Wand schweben. Durch ihr integratives Design ist lediglich der Drücker als einzig sichtbarer Beschlag erkennbar – Bänder und Zarge scheinen nicht zu existieren.
In geöffnetem Zustand offenbart sich dann ein neues Bild auf der Schließseite, denn der Falz sowie die neu konzipierte Holzzarge mit lediglich 45 mm Bekleidung können in vielseitigen Farbkombinationen vom Planer zusammengestellt werden, sodass ein ganz individuelles Raumdesign entsteht.
Die Oberfläche des Türblatts ist wahlweise in Brillantweiß WL16 (nach RAL 9016) oder in den Oberflächen der »HPL Urban-Collection« erhältlich, wodurch eine Vielfalt von 25 Farben realisiert werden konnte. Der markante Türfalz kann wahlweise in Brillantweiß WL16 (nach RAL 9016), dem neuen Farbton »Orca« oder auf Anfrage in RAL-Tönen individualisiert werden. Um den Look der einzelnen Bauteile perfekt aufeinander abzustimmen, sind die adäquaten Bandsysteme wahlweise im Edelstahl-Look oder passend zum Türfalz lackiert erhältlich.

Neue Designtür in vorhandene Stahlzarge
In den 70er- und 80er-Jahren wurden Innentüren fast ausnahmslos in Stahlzargen verbaut. Bei Objekten in der Sanierung ist die Modernisierung der Türen daher immer mit erhöhtem Aufwand verbunden, da entweder die einzementierte Stahlzarge aus der Wand herausgelöst werden muss oder überdeckende Renovierungszargen zum Einsatz kommen müssen.
»Planar« versricht bei solchen Bestandsbauten laut Hersteller eine einfache Lösung, denn es ist möglich, dieses architektonisch hochwertige Tür­element mit der bestehenden Stahlzarge zu verbauen. Die Spezialbänder der »Planar« sind kompatibel mit der weitverbreiteten Bandaufnahme »V8600«. Jedes Entfernen der Stahlzarge entfällt, lediglich die farbliche Überarbeitung in Abstimmung mit der Farbe des Türfalzes bleibt als Aufgabe bestehen.Türen für den hochwertigen Wohnungsbau im Bestand
»Planar« liefert eine ästhetisch und technisch einfache Lösung für anspruchsvolle Kunden mit Renovierungsabsichten_ Die Entfernung der Zargen aus der Wand entfällt, ebenso die zu berfürchtende Schmutzentwicklung. Stattdessen verspricht der Hersteller puristisches Design und ein Endergebnis, das in keiner Weise auf eine Modernisierung hindeutet. Den eigenen Anspruch, Türen gerade im Premium-Wohnungsbau so zu bauen, dass sie zum besonderen Merkmal einer Immobilie werden, sieht JELD-WEN durch die »Planar« auch für den Sanierungsbereich verwirklicht.
»Das Thema Bauen im Bestand ist für unsere Kunden und damit auch für uns ein extrem wichtiges. Schließlich entfallen mehr als 70 % aller Bautätigkeiten auf den Sanierungs- und Modernisierungsbereich«, so JELD-WEN-Marketingleiter Ralf Hoffmann. »Ferner stellen wir fest, dass die Ausgaben bei der Sanierung mit dem Alter des Objektes steigen. Mit anderen Worten_ In Häusern aus den 70er- und 80er-Jahren werden aktuell respektable Budgets auch abseits energetischer Maßnahmen in die Optik investiert.«
Als marktführender Innentürenhersteller wolle JELD-WEN hier stattfinden, ergänzt Hoffmann. »Wir bieten mit der ›Planar‹ eine perfekte Lösung an, die es Fachhändlern, Verarbeitern und Planern bei aktiver Beratung ermöglicht, sich im regionalen Wettbewerb abzugrenzen.«

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