Das Dach

Wenn eine neue Dacheindeckung leicht sein muss

Alte Dachstühle können bei einer Dachsanierung zum Problem werden. Wird die ursprüngliche Eindeckung ersetzt, kann es aufgrund mangelnder Tragfähigkeit zu statischen Risiken kommen. Abhilfe schaffen dann zum Beispiel leichte Metallprofile,

die einem klassischen Ziegeldach optisch und funktionell in Nichts nachstehen.

Die Gründe für eine Dachsanierung können zahlreich sein.An erster Stelle steht die Witterung, die dem Dach zusetzt und Beschädigungen verursacht hat. Besitzt das Gebäude ein Bitumendach, kann der Wunsch nach einer neuen Optik der Grund für die neue Eindeckung sein. Auch eine Senkung des Energieverbrauchs steht häufig im Raum, die sich beispielsweise durch ergänzende Dämmmaßnahmen erreichen lässt.
Nicht zu vergessen ist das mögliche Asbestproblem, das bei Häusern, die 25 Jahre und älter sind, gegeben sein kann. Asbest ist ein faserförmiges, mineralisches Silikatmaterial, das vor allem in den 70er- und 80er-Jahren auf tausenden Dächern verlegt wurde. Da es nachweislich Krebs auslöst, wurde 1993 ein Verwendungsverbot bei Neubauten erlassen – Sanierungen von betroffenen Bestandsgebäuden sind bis heute aber keine Pflicht.

Die Statik des Dachstuhls berücksichtigen

Soll das Dach erneuert werden, stößt manch Eigenheimbesitzer bei der Begutachtung auf ein unerfreuliches Problem. Die Statik des Dachstuhls ist zu schwach, um eine schwere, aber attraktive Eindeckung wie Dachziegel oder -steine, zu tragen.
Abhilfe können optisch ansprechende und leichte Metalldächer schaffen, die auch vom Hersteller Luxmetall angeboten werden. Dieser weist darauf hin, dass die verzinkten Stahlbleche pro m2 nur ein Gewicht von etwa fünf kg aufweisen. Ein »schweres« Dach kann dagegen das bis zum Zwanzigfache wiegen. Die einen Meter breiten und bis zu sieben Meter langen Profil-
bleche werden maßgenau gefertigt angeliefert. Vor Ort erfolgt im Bereich von Kehlen und Gauben eine passgenaue Zuschneidung.
Die Befestigung erfolgt mittels sturmsicherer Verschraubung. So kann das Material laut Luxmetall schnell und sauber verlegt werden, wodurch Kosten und Aufwand sinken. Aufgrund ihres geringen Gewichts ist es ebenfalls möglich, vorhandene Dachpappe oder Bitumenschindeln zu überdecken. Deren Rückbau und Entsorgung sind dann nicht nötig.

Kein zusätzlicher Lärm bei Niederschlag

Dank der speziellen Formgebung der Metalldachpfanne »LM D-TILE« von Luxmetall treffen Wassertropfen auf keine gerade Fläche und perlen laut Herstellerangaben einfach ab. In Kombination mit der Art der Befestigung sowie der vorhandenen Dachdämmung entsteht bei Niederschlag oder Starkregen kein zusätzlicher Lärm, wie auch eine Untersuchung des Fraunhofer Instituts bestätigt.
Der Hersteller von Metalldachpfannen mit Sitz in Berlin bietet seine Profilbleche in Form einer klassischen Dachpfanne, einer Sinuswelle oder einem Trapezprofil an. Die Modelle eignen sich sowohl für die Dacheindeckung als auch für die Verkleidung von Fassaden. Um dauerhaft der Witterung zu trotzen, erhalten die Metallprofile eine vielschichtige Lackierung, die ihrerseits in unterschiedlichsten Farben erhältlich ist. Der Stahlkern wird von einer Passivierungsschicht, dem Grundlack sowie einem Schutzlack auf Polyester- oder Purlux-Basis umgeben. Rost wird durch eine spezielle Art der Feuerverzinkung vorgebeugt, die laut Hersteller gute Hafteigenschaften und Korrosionsbeständigkeit verspricht.

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