Das Fenster Die Türe

Verankerung mit Kunststoff statt mit Stahl

Bei fehlendem tragenden Untergrund verspricht Foppe mit der neuen Kunststoff­befestigungs­konsole eine Lösung für eine statisch sichere Verankerung von Fenster- und Türelementen.

Infolge der vorgegebenen Dämmvorschriften verlagert sich die Montageebene der Fensterbauteile zunehmend immer weiter in die Dämmzone. Für die sichere Befestigung der Fensterbauteile ist aber ein tragfähiger Untergrund erforderlich. Bislang werden für diese Befestigungssituation Stahlanker oder -konsolen verwendet.
Mit einer neuen Kunststoffbefestigungskonsole bietet Foppe für diese Montage­situation eine ganzheitliche Lösung auch für den Fall, dass die Vorleistungen an der Schnittstelle Fassade/Fenster nicht der technischen Richtlinien entsprechen. Bauliche Voraussetzung für die Befestigung aller Konsolen ist ein tragfähiges Mauerwerk, in der Brüstung vorzugsweise ein Betonriegel. Die Konsolen werden in den Tiefen 130 sowie 190 mm gefertigt und eignen sich laut Hersteller für 2-schaliges Mauerwerk sowie für WDVS. Sie sind als wärmebrückenfreies Befestigungssystem anzusehen, vor allem gegenüber den Stahlkonsolen.  Über einen keilförmig ausgebildeten Stützprofilkörper mit inneren Rippenstegen und Schraubkanälen erreichen die über Eck montierten Konsolen eine hohe Steifigkeit. So können hohe Trag- sowie seitliche Drucklasten bei jeweils voller Ausladungstiefe abgefangen werden. Fenster- und Tür­elemente werden innerhalb der Dämmebene biegesteif zum Innenmauerwerk abgestützt.

Verschraubung seitlich oder diagonal möglich

Verschraubt werden die Konsolen in einem 45°-Winkel seitlich in der tragenden Maueröffnungslaibung oder diagonal im Innenmauerwerk. Diese zusätzliche, auf Zug belastbare Schraubbefestigung in der Konsole ermöglicht auch eine Montage im »Weichgestein« wie z.B. Porenbeton oder verrippten Poroton. Die Befestigungskonsolen werden je nach Erfordernis 3-seitig oder umlaufend in Höhe der Rahmenbefestigungsbohrlöcher bzw. Sicherheitsschließbleche am Mauerwerk angebracht. Das Element wird mit Fenstermontageschrauben von Falzseite in die Konsole verschraubt. Ein späterer Ausbau kann so ohne Beschädigung der Fassade und inneren Laibung erfolgen. Die Kunststoffkonsolen verbleiben im Mauerwerk und können bei einem späteren Fenstertausch wieder als Montageplattform genutzt werden.
Für die Fenstermontage und Feinjustierung können Anschlaglehren seitlich in die Befestigungskonsolen eingesteckt werden. Das Fenster ist so schnell lagefixiert und gegen Herausfallen gesichert. Alle weiteren Arbeiten wie das Ausrichten und die endgültige Befestigung der Fenster werden kostengünstig ohne weitere Hilfestellung von einem Monteur millimetergenau ausgeführt. Das Ausrichten des Fensters erfolgt über integrierte, gezahnte Stellschrauben, die mit einem Spezialschlüssel schnell angelegt und feinjustiert werden können. Die endgültige Befestigung erfolgt mit Schrauben von der Falzseite in die Konsolen.

Schnelle und wirtschaftliche Montage

Mit der neuen Kunststoff­befestigungskonsole verspricht  Foppe den Monteuren eine praxisorientierte und wirtschaftliche Montagelösung für in der Dämmebene liegende Fenster und Türen, die auch nachträglich über die integrierten Schraubkanäle biegesteif mit dem tragenden Mauerwerk verschraubt werden kann. Zur energetischen Aufwertung können zwischen den Befestigungskonsolen schwer entflammbare (B1) XPS-Wärmedämmriegel außenseitig mit geeignetem Klebestoff am Mauerwerk befestigt werden.

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