Aktuelles Bodenbeläge & Aufbau

Uzin Utz: Bergkristall-Resort in Rekordzeit umgebaut

Das Wellness-Resort Bergkristall in Oberstaufen wird seit 50 Jahren von der Hoteliers-Familie Lingg geleitet. Im vergangenen Jahr stand der wohl größte Umbau in der Unternehmensgeschichte an. Die einzigartige Natur sollte architektonisch in Szene gesetzt, innen und außen, alt und neu verbunden werden. Zum Wohlfühlambiente tragen edle Vollholzdielen, behagliche Wollteppiche, Textil- und Vinyl-Fliesen auf rund 3 700 m² bei, die das Team von Fink im Haus aus Oberstaufen in Rekordzeit perfekt verlegte. Höhenunterschiede mussten zuvor ausgeglichen und teils kritischer Untergrund fachmännisch vorbereitet werden. Mit schnellen und leistungsstarken Verlegewerkstoffen von Uzin klappte die Fertigstellung zum geplanten Eröffnungstermin.

Die idyllische Natur mit sanften Hügeln, Bergen und Sicht bis zum Schweizer Säntis lockte immer mehr Gäste ins Bergkristall. »Wir haben ständig erweitert«, so Hotelchef Hans-Jörg Lingg. Jetzt war eine Qualitätssteigerung und Neugestaltung der gesamten Anlage das Ziel. Unter dem Motto »Das Allgäu inszenieren« begann der groß angelegte Umbau, der in vier Monaten Schließzeit über die Bühne gehen musste.

»Vor 15 Jahren haben wir bereits einen Masterplan entwickelt, der in vier Schritten umgesetzt wurde«, erläutert Architekt Armin Tittel vom beauftragten Architekturbüro Alpstein aus Immenstadt den Auftrag. Die Arbeiten zum vierten Bauabschnitt starteten im Frühjahr. Im August konnten die Hotelgäste bereits das neue großzügige Atrium mit verglaster Panorama-Lobby, Kamin, Bibliothek, Bar, Shop, Terrasse sowie den herrlichen Blick auf die Allgäuer Bergwelt genießen.

Mit vielfältiger Produktpalette gemeistert

»Dies war eine Rekordbauzeit, in der teils 70 Handwerker gleichzeitig auf der Baustelle waren«, erinnert sich Hotelier Lingg. «Viele Gewerke arbeiteten parallel.« Auch die Bodenbeläge im ganzen Haus mussten zügig verlegt werden. Der Abriss eines Altbaus führte verschiedene Ebenen zusammen, unterschiedliche Höhen von Neubau und Bestand wurden zwischen 5 und 30 mm angeglichen, der Unterboden gefräst, nivelliert, gespachtelt und abgesperrt. »Wir brauchten schnelle, flexible Bodensysteme für unterschiedliche kritische Untergründe sowie eine fachmännische Ausführung«, erklärt Uzin-Fachberater Helmut Gerle.

Abgestimmter Systemaufbau für Böden

»Schon zwei Wochen nach unserer ersten Baustellenbesprechung haben wir den Dünnestrich angemischt und auf die Baustelle gepumpt«, sagt Erwin Fink, Inhaber des ausführenden Unternehmens Fink im Haus GmbH aus Oberstaufen. Für den notwendigen Höhenausgleich kam der spannungsarme Calciumsulfat-Dünnestrich »Uzin SC 997« zum Einsatz. Er lässt sich in Schichtdicken von 3 bis 50 mm auftragen, ist selbstverlaufend und erreicht eine hohe Festigkeit bei kurzen Trocknungszeiten. Schon nach acht Stunden ist der glatte Untergrund begehbar. Zuvor wurden die Flächen komplett angefräst, die Epoxidharzgrundierung »PE 460« aufgetragen und mit Quarzsand abgesandet. Besonders auf labilen, porösen oder rissigen Untergründen ist sie als Verfestigungsgrundierung geeignet. An anderen Stellen trug das erfahrene Bodenlegerteam die Gips-Ausgleichsmasse »Uzin NC 110« auf. Mit ihrem guten Verlauf sorgt sie für glatte Oberflächen und einen festen Untergrund – gerade auch auf labilen Alt- und Mischuntergründen.

Parkett und Teppichboden sicher verlegt

Nach der passenden Grundierung und Spachtelung konnten die textilen Beläge aus Naturwolle im neuen Lobby- und Atriumbereich verlegt werden. Für die starke Beanspruchung kam nur ein scherfester Textilklebstoff mit harter Klebstoffriefe infrage. »Uzin UZ 88« verfügt dabei über ein schnelles Anzugsvermögen und eine hohe Früh- und Endfestigkeit, was auf der Terminbaustelle von Nutzen war. Bei den Vollholzdielen im lichtdurchfluteten Atrium kam es darauf an, Verformungen im Holz und im Fugenbild des Eiche-Massivparketts stark zu begrenzen. Dafür sorgten die Füllkraft und Saughaftung des 1-K-STP-Parkettklebstoffs »Uzin MK 250 NEU«. Mit der hart-elastischen Klebstoffriefe und der lange offenen Zeit bietet er eine sichere Parkettverlegung mit optisch anspruchsvollem Erscheinungsbild. »Beim schubfest verlegten Parkett muss der Unterboden große Kräfte aufnehmen können, ein zuverlässiger Systemaufbau ist da wichtig, vor allem, wenn die Zeit drängt«, meint Erwin Fink.­


Dielen schubfest und effizient verlegt

In den 25 Suiten im Neubau Bergkristall Lodge wurden Dreischichtdielen aus Eiche mit stilvollen Einrichtungselementen in edlem Farb-Materialmix kombiniert . Auf den Estrich kam zunächst die gebrauchsfertige und schnelle 1-K-Polyurethangrundierung »Uzin PE 414 BiTurbo« als Sperrgrundierung. Die Reaktionsharzgrundierung trocknet schnell, sodass die Parkettverlegung mit dem feuchtigkeitshärtenden Parkettklebstoff »Uzin MK 200 NEU« zügig folgen konnte. Die Bodenleger trugen den in Schlauchbeuteln gelieferten Parkettklebstoff mit dem Auftragsgerät in stehender Haltung auf. »Das knieschonende Arbeiten geht nicht nur schnell, es ist auch ergonomisch und effizient«, so Gerle. Außerdem bleiben weniger Klebstoffreste im Gebinde und rund 89 % weniger Verpackungsmüll auf der Baustelle. Schon nach 24 Stunden konnte der Boden fertiggestellt werden.

Dauerhaft feste Klebung von Vinyl-Planken

Die Zimmer im Bestandsbau wurden ebenfalls im modernen Design mit Naturbezug renoviert – mit pflegeleichten Vinylplanken in edler Holzoptik. Auch hier sorgte die besondere Faserzusammensetzung des Nassbett-Dispersionsklebstoffs »Uzin KE 66« für eine zügige Verlegung mit hoher Maßstabilität und geringem Resteindrucksverhalten der elastischen Beläge. Die längere Einlegedauer bei kurzer Ablüftedauer spart dem Verarbeiter Zeit und bedeutet mehr Komfort und Sicherheit.

In den hoch beanspruchten Gängen und Fluren entschied sich der Architekt für textile Fliesen – rutschfest und wiederaufnehmbar verlegt mit der Universalfixierung »Uzin U 2100«. Dies sorgt für Flexibilität, da einzelne Flächen bei Verschmutzung rasch und bei laufendem Betrieb ausgetauscht werden können. »Alle Produkte lassen sich schnell und belastbar verarbeiten«, erklärt Armin Tittel. »Nur so war die Baustelle in Rekordzeit zu bewältigen.«    J

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