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Umwandlung in eine Europäische Aktiengesellschaft

Die fortschreitende Internationalisierung prägt auch die Geschäftstätigkeit der Jowat-Unternehmensgruppe, einem weltweit führenden Anbieter von Industrieklebstoffen. Über 75% der Konzernumsatzerlöse werden außerhalb Deutschlands erzielt, knapp die Hälfte der rund 950 Mitarbeiter ist in weltweit agierenden Produktions- und Vertriebsgesellschaften tätig. Die Anforderungen an eine flexible Unternehmensstruktur, die globale Vernetzung erleichtert, wachsen. Vor diesem Hintergrund ist die Umwandlung der Jowat AG in eine Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea, kurz SE) von der Hauptversammlung beschlossen und mit der Eintragung in das Handelsregister zum 1. März wirksam geworden. Als führende, supranationale europäische Rechtsform wird die SE in allen europäischen Ländern anerkannt und besitzt auch über Europa hinaus einen hohen Bekanntheitsgrad.

 

»Mit der neuen Rechtsform unterstreicht die Jowat SE die internationale Marktausrichtung und fördert eine offene und grenzüberschreitende Unternehmenskultur sowie ein europaweit einheitliches Erscheinungsbild. Gleichzeitig werden zusätzliche Optionen geschaffen, die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens voranzutreiben« sagt Klaus Kullmann, Vorstand Vertrieb und Marketing.

Die Jowat SE tritt die Gesamtrechtsnachfolge der Jowat AG an, übernimmt dementsprechend alle Rechte und Pflichten und wird unverändert mit einem dualistischen System bestehend aus Vorstand und Aufsichtsrat weitergeführt. Der Geschäftssitz der Jowat SE bleibt Detmold.

»Als Familienunternehmen sind uns langfristige, verbindliche Kunden- und Lieferantenbeziehungen sehr wichtig«, so Ralf Nitschke, Vorstand Produktion, Finanzwesen und Human Resources der Jowat SE. »Nachhaltiges Unternehmertum lebt trotz der Dynamik der Märkte von Konstanz, Verlässlichkeit und Vertrauen. Der Charakter der Jowat-Unternehmensgruppe als Familienunternehmen und die Unternehmenspolitik bleiben durch die Umwandlung deshalb in vollem Umfang erhalten.«

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