Fassade

»Umfirmierung mit harmonischem Übergang«

Die Übernahme von AKA Klinker durch die belgische Vandersanden-Group ist perfekt. Der Spezialist für handgeformte Vormauerziegel und Pflasterklinker hatte den Bereich Ziegelprodukte von CRH übernommen (der baustoffPARTNER hat berichtet_ Ausgaben Juli 2018 bzw. Februar 2017). Diese Akquisition umfasste die niederländischen Fabriken Bylandt Tolkamer (Pflasterklinker), Bylandt Kessel (extrudierte Fassadenziegel und Pflasterklinker) und Façade Beek (Handformverblender); in Deutschland produziert das Werk AKA Oberlausitz (bei Dresden) extrudierte Fassadenziegel und Pflasterklinker. Vandersanden ist nun dabei, seinen Markenauftritt anzupassen. Was wann ansteht, erläutern Helge Behrens, Geschäftsführer Vandersanden Deutschland, und Nathali Donatz, Marketingleiterin Vandersanden, im Interview mit dem bau­stoffPARTNER.

baustoffPARTNER: Unser letzter Wissensstand ist, dass AKA Klinker von der Firma Vandersanden übernommen wurde. Wie ist denn der aktuelle Stand?
Nathali Donatz_ Im Februar 2017 hat die Vandersanden-Group den Bereich Ziegelprodukte von CRH übernommen. Der Hauptgrund war die große Synergie zwischen unseren Aktivitäten. Vandersanden ist seit langem Marktführer für handgeformte Vormauerziegel in Belgien und seit 2017 auch der niederländische Marktführer für Pflasterklinker. Durch den Zusammenschluss möchten wir unsere Position als einer der größten Ziegelhersteller Europas stärken. Dafür haben wir das Fassadensortiment um extrudierte Klinker und hochwertige gedämpfte Ziegel enorm erweitert, bieten aber ebenfalls eine größere Produktpalette an Pflaster- und Zierziegeln für den Garten- und öffentlichen Markt an.

baustoffPARTNER: Verschwindet damit der Name AKA Klinker vom deutschen Markt?
Helge Behrens_ Um unverkennbar als eine Einheit wahrgenommen zu werden, werden wir zukünftig unter der Flaggschiffmarke Vandersanden auftreten. Im März haben wir bereits damit begonnen, den Großteil der Marken auf Vandersanden zu übertragen; Bylandt und HUWA für Pflasterklinker (Niederlande) sowie AKA für Pflasterklinker (Deutschland) sollen bis Ende 2019 ebenfalls endgültig umfirmiert werden. Dabei war es uns wichtig, einen harmonischen Übergang zu schaffen. Wir möchten unseren Kunden die Möglichkeit geben, sich an die neue Situation zu gewöhnen.

baustoffPARTNER: Die bisherigen Ansprechpartner bleiben also?
Donatz: Ja. Unsere Kunden können sogar auf ein noch breiteres und stärkeres Team von Fachleuten mit technischem und Service-Know-how zählen.

baustoffPARTNER: Was bedeutet das für GaLa-Bauer, Handel und Verarbeiter?
Behrens: Durch die Übernahme bieten wir eine noch größere Bandbreite an Fachwissen und Produkten. Unseren Anspruch an innovative, nachhaltige Lösungen gibt es weiterhin dazu. Dazu setzen wir auch in Zukunft auf eine enge Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten, Gärtnern, Stadtplanen, Bauunternehmern, Privatpersonen und Kommunen. Unsere Partner profitieren zukünftig von einer noch höheren Qualität und kürzeren Wegen.

baustoffPARTNER: Was steht zur GaLa­Bau 2018 bei Vandersanden an?
Donatz: Wir freuen uns sehr, das erste Mal seit 2008 wieder an dieser für uns hervorragend aufgestellten Fachmesse teilzunehmen und dort erstmals »ganzheitlich« aufzutreten. Wir präsentieren einen großen Auszug aus unserem gesamten Lieferprogramm Pflasterklinker – inklusive neuer Farben und Formate. Darüber hinaus stellen wir auch für den deutschen Markt einige Neuheiten vor. Ein Highlight wird unsere »Aktivstation« sein, an der Standbesucher verschiedene Verlegevarianten unserer »Mix«-Formate ausprobieren und ihr persönliches Lieblingsmodell erschaffen können. Zudem gibt es ein Gewinnspiel mit Schätzfragen und täglich tollen Preisen.

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