Bodenbeläge & Aufbau

Synergien zur Bauindustrie herausgestellt

Die Bandbreite an Einsatzbereichen, Formen und Funktionen für extrudierte Profile ist schier endlos. Döllken-Weimar produziert am Standort Dunningen seit einigen Jahren kundenspezifische Profile, z. B. Leuchten-Abdeckungen, Kabel­kanäle, Verkleidungs- und Rahmenprofile sowie Dichtungs- und Dämpfungsleisten. Die Synergien zur Bauindustrie liegen auf der Hand und führten dazu, diesen Kompetenzstrang auf der BAU in München einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

»Nicht ohne Erfolg, wir haben sehr aussichtsreiche Kontakte geknüpft und dabei festgestellt, dass unsere vom Kunden erlebte Kompetenz im Bausegment auch positiv auf den Bereich der technischen Profile abfärbt«, kommentiert Geschäftsführer Hartwig Schwab den Messeauftritt. Von der digitalen Konstruktion über den hauseigenen Werkzeugbau bis hin zur termintreuen, hunderttausendfachen Serienfertigung bilde Döllken die gesamte Leistungskette technischer Profilproduktion professionell und vor allem inhouse ab. Auch komplexe Aufgabenstellungen könnten auf diese Weise stringent und lösungs- sowie kundenorientiert abgewickelt werden.
Rolladen-Systeme für die Möbelindustrie
Das weitverbreitete integrative Design im Innenausbau bedingt die optimale Nutzung von Fläche und Raum. Rollladen-Systeme von Döllken bewähren sich dabei in der Möbelindustrie bereits überall dort, wo die bestmögliche Nutzung von Fläche und Raum eine der wesentlichsten Anforderungen darstellt. Aber auch als Gestaltungselemente seien sie eine perfekte Alternative zu herkömmlichen Flügeltüren. »Die Oberflächenkompetenz von Döllken ermöglicht es auch in diesem Bereich, neue Zielgruppen wie auf der BAU anzusprechen und gemeinsam mit dem Kunden an innovativen Produktentwicklungen zu arbeiten«, so die Geschäftsleitung.
Systemische Licht-LösungenDie vielen Architekten, die den Stand von Döllken-Weimar besuchten, seien dabei besonders von den planerischen Möglichkeiten des »Infinite Light Systems« begeistert gewesen. Das System, das aus der Vertrautheit mit den Trends moderner Gestaltung im Bereich der Sockelleisten entstanden sei, stellt ein in endloser Länge produzierbares LED-Band dar, das in einen hochbelastbaren und hochgradig umweltresistenten Kunststoff eingebettet wird. Durch den »Rundumschutz« könnten bislang nicht planbare Lichtinszenierungen ermöglicht werden, z. B. unter Wasser. Einen eindrucksvollen Beleg der Möglichkeiten konnte Döllken direkt vor Ort in München adressieren. Das neu eröffnete Novotel München Arnulfpark, illuminiert werbeträchtig seine Fassade mit Produkten von Döllken.
Neue SockelleistenDen traditionellen Schwerpunkt des Messeauftritts bildete aber das Thema der Sockelleisten. Neben der Verarbeitungstechnik spielte die dynamische, nachfragekonforme Sortimentsentwicklung eine besondere Rolle für das fachkundige Publikum. Döllken-Weimar stellte in München gleich drei aussichtsreiche Neuheiten vor, die entweder aktuelle Trends, ermittelte Marktlücken oder von der Basis nachgefragte Lösungsmodelle darstellen. So präsentierte sich auch die klassische Hamburger oder Berliner Leiste mit der charakteristischen Hohlkehle neu. Der Leistentyp, dessen Form etwa zwischen 1830 und 1880 entstand, ist so etwas wie die »Mutter« aller dekorativen Sockelleisten und wurde seither lediglich als feuchtigkeitsanfällige Holz- oder MDF-Leiste am Markt angeboten. Döllken-Weimar sei es gelungen, den Stil dieser klassischen Leiste in Gestalt einer Kernsockelleiste nachzuempfinden. Das Ergebnis sei eine mit Kunststoff ummantelte, formstabile und wesentlich beständigere Leiste. Wischwasser oder auch Luftfeuchtigkeit kann durch die wasserfeste Beschichtung erst gar nicht in den Holzkern eindringen, so der Hersteller.
Resümee und Ausblick
Der Vorsitzende der Geschäftsführung von Döllken Weimar, Hartwig Schwab, sowie sein Kollege Wolfgang Breuning sind sich nach der BAU 2017 einig_ »In Zeiten, in denen es unseren Kunden nicht an Aufträgen mangelt, geht es ihnen verstärkt darum, so effizient und marktkonform agieren zu können, wie möglich. Dass unsere systemischen Lösungen den Puls der Zeit widerspiegeln, haben wir durch den Andrang auf der BAU einmal mehr erfahren.«

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