Das Fenster Die Türe Innenbereich

Synergien überzeugen die Kunden

Mit besonderer Spannung seitens der Kunden wurde der Auftritt von Weru und Unilux erwartet_ Die frisch »vermählten« Fensterhersteller boten ihren Marktpartnern in München erstmals einen gemeinsamen Messeauftritt. Kaum ein halbes Jahr ist es her, da wurde der Beginn einer neuen Ära für Weru- und Unilux-Kunden eingeläutet. Unilux-Marketingleiterin Silke Ruschke führte uns über den ersten gemeinsamen Messestand und beantwortete unsere Fragen.

Frau Ruschke, die BAU ist zu Ende, wie fällt Ihr Fazit aus?
Silke Ruschke_ »Unsere hohen Erwartungen wurden in allen Belangen übertroffen. Sehr erfreut waren wir über die stark gestiegene Anzahl an Interessenten im Vergleich zur letzten BAU und die enorm hohe Qualität der Gespräche. Besonders den Anteil an Fachplanern und Architekten konnten wir deutlich steigern. Das war eines unserer erklärten Ziele. Der Export, der besonders für den Unilux Holz-Alu-Sortimentsbereich von Wichtigkeit ist, konnte deutlich mehr Nachfrage verzeichnen. Alles in allem verbuchen wir die BAU als einen vollen Erfolg für die Weru-Gruppe.«

Wie haben sich Ihre Kunden mit der neuen Weru/Unilux-Konstellation zurechtgefunden?
Ruschke: »Unilux steht für hochwertige Holz-Alu Fenster sowie Haustüren, die im gehobenen Segment und insbesondere unter Mithilfe von Architekten ausgeschrieben bzw. vermarktet werden. Weru ist der bedeutendste Kunststofffenster-Hersteller in Deutschland mit einem flächendeckenden Netz an Fachhändlern sowie einer extrem großen Markenbekanntheit. Beide Marken haben gemeinsame Handelsstrukturen, jedoch unterschiedliche Kernkompetenzen. Das heißt: die Händler stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern dürfen sich durch die Bank über die synergetischen Vorteile freuen.«

Was heißt das konkret für Unilux-Händler?
Ruschke: »Wir maximieren die Kompetenz für beide Markenpartner durch das jeweilige Pendant. So können Unilux-Händler ab sofort über ihre bestehende Vertriebsverbindung auf das komplette Weru-Sortiment zugreifen und verfügen damit über eines der – wenn nicht sogar über das marktführende Vollsortiment am deutschen Fenster- und Haustürenmarkt. Hier in München konnten sich die Händler von Unilux nochmals mit dem Weru-Sortiment vertraut machen und umgekehrt. Eines von vielen Beispielen in diesem Zusammenhang ist das neue Weru Aluminium-Haustüren-Programm, das auf der BAU erstmals einem größeren Publikum vorgestellt wurde. »Atris-style«, »Atris-therm«, »Atris-life« sowie »Sedor« stehen exemplarisch für die Weru-Markenkennzeichen: bestes Material, Top-Verarbeitungsqualität, höchste Funktionalität, hervorragende Wärmedämmung, anspruchsvolles Design und maximale Flexibilität in der Produktauswahl.«

Verfügen Weru-Händler über ähnliche Vorteile durch die Marke Unilux?
Ruschke: »Ja, sicher. Auch Weru-Partner dürfen sich über eine Kompetenz- und Sortimentserweiterung gerade bei hochwertigen Premium- sowie Architekturprodukten freuen. So werden das umfangreiche Holz- bzw. Holz-Alu-Programm sowie die Holz-Alu-Großflächenlösungen »Maxxiglass« jetzt auch aktiv vom Weru-Vertriebsnetz beraten. Der Unternehmensverbund Weru-Unilux ist damit der wohl bedeutendste Hersteller von Fenstern ›Made in Germany‹.«

Sie bekommen im April eine neue Geschäftsführung - was darf der Markt erwarten?
Ruschke: »Alle Mitarbeiter freuen sich sehr, dass wir zum 1. April mit Jörg Holzgrefe einen so erfahrenen Mann an die Spitze unseres Unternehmensverbundes bekommen. Wie bei einer Nationalmannschaft haben wir sehr gute Einzelspieler in unseren Reihen, doch erst die geschulte Hand eines Branchenkenners wird ihren wahren Wert für das Kollektiv optimal entfalten. Die Aufbruchstimmung bei beiden Marken ist deutlich zu spüren und besonders die zukünftig noch stärkere Orientierung zu unseren Kunden und deren Bedürfnissen stimmt uns alle optimistisch, was unser gemeinsames Ziel, im Markt zu wachsen betrifft. Mir liegt es fern, Erwartungen vorwegzunehmen oder zu prognostizieren, aber eines kann ich nach meiner Zusammenarbeit mit den beiden Vertriebsteams auf der BAU mit Sicherheit sagen_ Unser neuer Chef wird eine hochmotivierte und absolut professionelle Mannschaft vorfinden, mit der es Spaß machen wird zu trainieren und Spiele zu gewinnen. Und das gilt sowohl für unsere Mitarbeiter als auch für unsere über 2 000 Fachhandelspartner.«

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