»Wir haben das System von Swisspearl zum ersten Mal verarbeitet und daher das Angebot einer Montageschulung auf der Baustelle in Anspruch genommen«, berichtet Max Kamleiter, Zimmerermeister und Inhaber der Zimmerei Kamleiter in Schillingsfürst. Die Verarbeitung des Systems »Sunskin Roof Lap« auf einer Fläche von insgesamt 180 m2 durch drei seiner Mitarbeiter war bereits nach vier Tagen abgeschlossen. In dieser Zeit montierten sie auf 104 m² PV-Module. Die übrigen Dachflächen wurden mit der optimal passenden Faserzementplatte »Swisspearl Aura« belegt. Das Ergebnis überzeugte den erfahrenen Zimmerermeister ebenso wie seinen Auftraggeber: eine nahezu flächenebene Dachbekleidung, in der die PV-Module optisch mit den Ergänzungsplatten verschmelzen. Dachplatten und Module wurden formatgleich mit einer Überlappung von 50 mm verlegt. Die Fugen sind vertikal wie horizontal durchlaufend. Die Gestaltung wirkt ruhig und elegant.
Zuverlässig hinterlüftet
Vor der Verlegung der »Sunskin Roof Lap«-Module erhielt das Dach eine Aufsparrendämmung. Die eingesetzte PUR-Dämmung mit aufkaschierter Unterdachbahn entspricht einer verklebten Unterdeckung der Klasse 4. Darüber wurde eine 80 mm hohe Konterlattung angebracht. Sie gewährleistet eine ausreichende Hinterlüftung und damit die passive Kühlung der PV-Module im Sommer sowie deren optimalen Wirkungsgrad. Auf die Konterlattung wurde eine gehobelte Lattung zur Aufnahme der Modulhalter montiert. Die korrekte Überlappungshöhe entsteht dabei durch den Einsatz von zwei übereinander montierten Dachlatten.
»Ein großer Vorteil des Systems ist ganz klar sein geringes Gewicht«, betont Kamleiter. »Schließlich muss man nicht zuerst Dachplatten verlegen und dann PV-Module aufständern. So kann das System auch auf älteren, weniger tragfähigen Dachstühlen eingesetzt werden und es gibt kein Problem, wenn durch mehr Dämmung ohnehin bereits mehr Gewicht aufs Dach kommt.«
Der zeitliche Mehraufwand für die Verarbeitung des Solardachsystems liege gegenüber einer Dacheindeckung mit Platten oder Ziegeln bei vielleicht 10 Prozent, so die Einschätzung des Meisters. Das Befestigungssystem von Swisspearl sei solide und die Montage gut verständlich.
Drei Formate, vier Farben
Ideal sei das System für Dächer mit wenigen Einbauten. »Hier kann es seine Stärken voll ausspielen, weil man natürlich viele PV-Module legen kann.« Dächer mit vielen Gauben oder Dachfenstern würden einen höheren Aufwand bei der Anpassung verursachen. Mit einer guten Planung sei aber auch das lösbar, da die PV-Module ebenso wie die Ergänzungsplatten in drei Formaten angeboten werden. »Auf der Dachseite mit Gaube konnten wir immer noch 70 der 90 m² Fläche mit PV-Modulen ausstatten. Es entstand also eine große Anlage mit einer Jahresnennleistung von bis zu
20 000 kWh«, berichtet Kamleiter.
Das Solardachsystem »Sunskin Roof Lap« von Swisspearl steht neben Schwarz auch in Grau, Braun und Ziegelrot mit jeweils passenden Ergänzungsplatten aus Faserzement zur Verfügung. Besonders in architektonisch sensiblen Bereichen, in denen vielleicht sogar eine bestimmte Dachfarbe vorgeschrieben ist, lässt sich so die Sichtbarkeit von Photovoltaikanlagen reduzieren. Vorbehalte, etwa seitens der Denkmalschutzbehörden, lassen sich leichter abbauen.
Die PV-Module in den Farben »Granite SM 661« (Grau), »Amber SM 762« (Braun) und »Coral SM 361« (Ziegelrot) sind grundsätzlich mit satiniertem, reflexionsfreiem Glas ausgestattet. Die schwarzen Module sind auf Wunsch sowohl mit satiniertem Glas als auch mit Standardglas erhältlich.
Nutzdächer vom Spezialisten
Eine Dachbekleidung aus Modulen und passenden Dachplatten von Swisspearl schützt zuverlässig vor Wind und Wetter. Die PV-Module können Dachplatten überall dort vollwertig ersetzen, wo mit einer ertragreichen Sonneneinstrahlung zu rechnen ist. Den Zusatz »Lap« trägt das System aufgrund der minimal überlappenden Montage von PV-Modulen und Dachplatten.
Zudem sind die PV-Module von Swiss-pearl in puncto Design, Energieeffizienz, Leistung, Qualität und Produktsicherheit so ausgereift, dass jedes Dach mit einer Neigung von 15° bis 60° zur Energiegewinnung genutzt werden kann. Sie verfügen über einen Glas-Glas-Aufbau aus 3,2 mm dickem, getempertem Sicherheitsglas. Für einen hohen Energieertrag sorgen monokristalline TOPCon-Halbzellen. Laut Swisspearl kann pro Modul – je nach Standort, Ausrichtung und Neigung – mit einem Energieertrag von bis zu 900 kWh/kWp gerechnet werden. Das seit Jahrzehnten in Europa etablierte Unternehmen Swisspearl gewährt eine zwölfjährige Produktgarantie auf das Gesamtsystem und eine 25-jährige Leistungsgarantie für die PV-Module. Alle Komponenten des Systems »Sunskin Roof Lap« werden in Europa produziert. Swisspearl gewährleistet einen zuverlässigen After-Sales-Service und einen langfristigen Werterhalt des Systems.
Ebenfalls am Markt verfügbar sind zwei Systeme von Swisspearl für die Kombination von PV-Modulen und Faserzementplatten an der Fassade. »Sunskin Facade Lap« und »Sunskin Facade Flat« für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) sind standardmäßig in zehn Farben lieferbar.