Als Generalunternehmer mit der Umsetzung des Bauvorhabens betraut, beauftragte die Firma Runkel Hochbau den Fensterbauer Terhalle mit der Fertigung der Holz-Aluminium-Fenster für die drei ersten Obergeschosse des »Siegener 8Ecks«. Für den Bau der Pfosten-Riegel-Konstruktion mit Aluminiumfenstern im Staffelgeschoss hingegen zeichnete ein regionaler Anbieter verantwortlich. Maßgeblich für das Gesamtprojekt war zum einen die Erfüllung zeitgemäßer Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Durch die Lage an einer verkehrsreichen Straße zählte zudem eine leistungsfähige Schalldämmung zu den Vorgaben des Bauherrn, zu realisieren mithilfe von dezentralen Lüftungsgeräten.
Bereits frühzeitig nahmen die Architekten Kontakt zu Siegenia auf. Schnell zeichnete sich im persönlichen Gespräch der »Aeromat VT WRG« als passende Lösung ab. Der Highend-Fassadenlüfter lässt sich fast unsichtbar in die Fassade integrieren und verbindet ausgezeichnete Schalldämmwerte mit einer hohen Luftleistung und einem niedrigen Eigengeräusch. Für eine bedarfsgerechte Be- und Entlüftung sorgt die selbsttätige Lüftungsautomatik. Zu den großen Stärken des Lüfters zählt zudem seine Wärmerückgewinnung von bis zu 93 Prozent.
Harmonische Farbgebung – individuelle Montagelösung
Darüber hinaus ergab sich die Möglichkeit zur Präsentation des Lüfters im Zuge einer Besprechung mit Runkel, bei der auch der Bauherr anwesend war. »Im Rahmen dieses Gesprächs konnten wir allen Beteiligten die Vorteile des ›Aeromat VT WRG‹ eindrucksvoll vermitteln«, schildert Markus Birkner, Gebietsleiter Aero und Objektberatung bei Siegenia, der im Zuge der Vergabegespräche intensiven Kontakt zum Architekturbüro hielt. Auch die vielseitigen Optionen zur farblichen Gestaltung stießen auf großen Anklang. »Der gewünschten Anpassung an die Farbgebung des Gebäudes konnten wir problemlos entsprechen.«
Als ausschlaggebendes Argument für den Einsatz des Lüfters erwies sich letztlich die Bereitschaft von Siegenia zur Realisierung einer kundenindividuellen Lösung. »Dem Architekten schwebte vor, rund ein Drittel der Lüfter unmittelbar in die Pfosten-Riegel-Fassade zu integrieren«, erinnert sich Markus Birkner. »Anders als unser Mitbewerber waren wir in der Lage, diese Anforderung umzusetzen.«
Einbau in die Pfosten-Riegel-Fassade
In enger Zusammenarbeit mit den Architekten und Terhalle entwickelte Siegenia einen Einspannrahmen mit umlaufendem Winkel, der von der Tiefe her auf die Abmessungen der Pfosten-Riegel-Konstruktion abgestimmt wurde und eine farbidentische Beschichtung erhielt. Eingeschlossen in den Leistungsumfang war die Vormontage der Einspannrahmen am Lüftergehäuse durch Siegenia. Das ermöglichte Terhalle die Montage der Lüfter in die Pfosten-Riegel-Konstruktion ohne weitere Vorarbeiten.
Insgesamt 65 Fassadenlüfter verbaute Terhalle in den Büros und Besprechungsräumen. Auf der Gebäudeinnenseite weiß gestaltet, gleicht sich der Farbton der Lüfter auf der Außenseite an den jeweiligen Fassadenbereich an – im Pfosten-Riegel-Bereich im Farbton RAL 9001 Cremeweiß, im Brüstungsbereich in RAL-Design 0757010 Flachsfasergrau. Zur harmonischen Gestaltung der Fassade mit möglichst unsichtbarer Technik wurden die 42 Fassadenlüfter im Brüstungsbereich unter Verwendung von Brüstungskanälen aus montagefreundlichem
EPP-Material verdeckt in die Fassade integriert. In der Pfosten-Riegel-Konstruktion erfolgte der Einbau des »Aeromat VT WRG« waagerecht im Sturzbereich.
Im Büroalltag hat sich der Einsatz der Lüfter bewährt. Die bedarfsgerechte Be- und Entlüftung der Räumlichkeiten sorgt für ein gesundes Raumluftklima und schützt die Mitarbeiter vor der lebhaften Geräuschkulisse der Siegener City. Im Winter tragen die Fassadenlüfter dank ihrer Wärmerückgewinnung zudem zur Senkung der Nebenkosten bei. Auch die komfortable Bedienung wissen die Mitarbeiter zu schätzen: Per KNX in die Gebäudeleittechnik integriert, lassen sich die Lüfter über die Bedienpanels in den Büroräumen bei Bedarf individuell ansteuern.