Außenanlagen

Sanierung am Dresdner Zwinger

Mit Stolz blickt die sächsische Landeshauptstadt Dresden auf ihren berühmten Zwinger. Vor kurzem wurde der Zugang zum Glockenspielpavillon saniert. Die Treppe in barocker Form, die dort hineinführt, wurde generalüberholt: Zur Abdichtung der Anlage und insbesondere für den Anschluss an das über dreihundert Jahre alte Bestandsmauerwerk verwendete man bauchemische Systemlösungen der Marke Ceresit.

Im Rahmen der Komplettsanierung der Treppenanlage führte das Nossener Unternehmen Bauwerksabdichtung Olaf Dietsche die Abdichtungsmaßnahmen durch. Die sehr unregelmäßige Struktur der Fassade des Glockenspielpavillons machte eine Abdichtung mit Flüssigkunststoff, wie im Vorfeld geplant, unmöglich. Alternativ kam die Idee auf, stattdessen Dichtungsschlämme zusammen mit 1-K-Bitumendickbeschichtung zu verwenden. »Ich setze eigentlich erst seit kurzer Zeit Produkte von Ceresit ein«, gibt Olaf Dietsche zu. »Aber bei meiner Arbeit sind mir vor allem die leichte Verarbeitung der Materialien und ein hochwertiges Endergebnis wichtig. Beides kann Ceresit sicherstellen.« Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement als Bauverwaltung genehmigte den Einsatz von Dichtungsschlämme nach eingehender Prüfung sowie in Absprache mit Architekt Henke und so wurde die Treppenanlage am Dresdner Zwinger mit systematisch aufeinander aufbauenden Produkten der Henkel-Marke abgedichtet.

Im Sockelbereich des Glockenspielpavillons beschichteten Dietsche und sein Team fünfzehn Quadratmeter des alten Bestandsmauerwerks mit Dichtungsschlämme. Jörg Sachse, der begleitende Anwendungstechniker von Ceresit, stand den Verarbeitern dabei zur Seite. Zunächst wurde die sulfatbeständige Ceresit-Dichtschlämme CR 69 Xpress im Sockelbereich aufgetragen. Diese schützt die Übergänge vom Boden zu Wand dauerhaft vor dem Eindringen von Feuchtigkeit von außen. Zudem lässt sie sich selbst bei ungünstiger Witterungslage verarbeiten – was sich bei der Sanierung der Treppenanlage im frühen Herbst als weise Entscheidung herausstellte. Nach Aushärtung der ersten Schicht bildete die flexible, zementgebundene Flexschlämme CR 72 die zweite Lage. Sie überbrückt Risse und bewahrt den Sockelbereich vor Bodenfeuchte.

Eine Fläche von rund sechs Quadratmetern wurde zudem gründlich gereinigt, bevor Olaf Dietsche die polystyrolgefüllte, kunststoffvergütete 1-K-Bitumen-Dickbeschichtung CK 4271 Mauer-Dicht P in Verbindung mit dem Beschleuniger CK 4251 einsetzte. Die Systemlösung sorgt dafür, dass die bituminöse Dickbeschichtung schon nach nur ein bis zwei Stunden regenfest wird und sich somit auch bei ungünstigen Wetterverhältnissen schneller abbinden lässt. »Die Verarbeitung ging schnell von der Hand«, bestätigt Dietsche. »Wir konnten selbst auf dem leicht feuchten Untergrund des Pavillons arbeiten und dank der langen verarbeitungsoffenen Zeit war die Fläche schnell abgedichtet.«

 

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