Fassade

Rationelles Beschichten einer Metallfassade mit Airless-Gerät und Hubsteiger

Matte Stellen an der Fassade, insbesondere im Eingangsbereich des Fachzentrums, und eine nicht mehr ganz frische Beschichtung störten das Bild. Besserung verschafften ein glanzvoller Auftritt für einen Hubsteiger, ein Airless-Gerät, »Capacryl«-Haftprimer und dee Einkomponenten-Lack »Capacryl PU Satin« an der Metallfassade des Bauhaus in Pforzheim – und das ohne großen organisatorischen Aufwand und ohne Gerüst, denn die Malerarbeiten mussten bei laufendem Betrieb geschehen.

Rund 1 500 m2 der 2 500 m2 großen industriell beschichteten Metallfassade sollten im Stil des BAUHAUS neu lackiert werden_ Im CI-Farbton RAL 9010 Weiß mit roter Schrift, roten Bändern und Logo.
Also beschichteten die Maler die Fassade mit einem Airless-Gerät vom Hubsteiger aus, mit dem wässrigen Einkomponenten-Lack »Capacryl PU Satin«. Ein anfangs ins Auge gefasstes 2-Komponentensystem wäre zu aufwändig gewesen. Der wasserverdünnbare »Capacryl«-Haftprimer sorgte für einwandfreie Haftung auf dem glatten Metall. Ein Gitterschnitt-Test an Musterflächen hatten das im Vorfeld bewiesen.
Im Vorfeld des Auftrags bei BAUHAUS hatte sich Malermeister Bihler beim Lack-Workshop der Caparol-Akademie unter anderem auch mit »Capacryl PU Satin« und Spritztechniken vertraut gemacht. Gemeinsam mit einzelnen Mitarbeitern frischt Bihler sein Wissen regelmäßig in der Caparol-Akademie auf.

Mit Airless-Gerät und Hubsteiger Fläche machen

Am BAUHAUS in Pforzheim glänzt jetzt der wässrige Einkomponenten-Lack »Capacryl PU Satin«. Haftung verlieh der wasserverdünnbare »Capacryl«-Haftprimer. Vier Komponenten, die laut Hersteller sehr gut passen. Die wässrigen Produkte sind zudem umwelt- und gesundheitsschonender.
Makellos weiß mit roten Akzenten in Schrift, Logo und Bändern strahlt die Metallfassade des BAUHAUS in Pforzheim heute wieder in ihren CI-Farben. Das 2001 erbaute, moderne Flachdachgebäude mit 10 000 m2 Verkaufsfläche, sieht aus wie neu. Im Laufe der Jahre war die Metallfassade an einigen Stellen optisch unschön geworden. Insbesondere im Bereich des Haupteingangs, wo beispielsweise wechselnde Beschilderungen Schmutzränder und Kleberspuren hinterlassen hatten. Daher entschlossen sich die Verantwortlichen für die Renovierung, den überwiegenden Teil der 2 500 m2 großen Metallfassade neu beschichten zu lassen.

Musterflächen bestätigen beste Haftung

Die Malerarbeiten an der Fassade mussten bei laufendem Betrieb erfolgen. Ein Gerüst aufzustellen wäre wegen der direkt am Gebäude gelegenen Außenverkaufsflächen umständlich und aufwändig gewesen. Die Lösung waren ein Hubsteiger und das Airless-Spritzverfahren. Fehlte noch der passende Lack mit einer Grundierung, die sich im Airlessverfahren verarbeiten lässt und einwandfrei auf der Altfassade haftet. »Nachdem uns der beauftragte Malermeister Andreas Bihler vom Malerfachbetrieb ›Creative Style‹ um Rat fragte, legten wir vor Ort eine Musterfläche mit unserem ›Haftwunder Capacryl Haftprimer‹ an«, berichtet Caparol-Verkaufsberater Martin Heger. Mit dabei war auch Anwendungstechniker Hartmut Erl. Die Caparol-Anwendungstechniker stehen Handwerkern bei größeren Herausforderungen zur Seite und geben zudem praktische Einweisungen.
»Capacryl PU Haftprimer« ist wasserverdünnbar und trocknet schnell. Die Acrylgrundierung ist laut Hersteller besonders für kritische Untergründe wie Altanstriche, Hart-PVC oder Aluminium geeignet. »Wir machten Gitterschnitttests, die uns sogar hier auf dem glatten Metall einwandfreie Haftung attestierten«, freut sich Heger.

Kurze Rüst- und Reinigungszeiten

Auf den »Capacryl PU Haftprimer« trugen die Maler den einkomponentigen Lack »Capacryl PU-Satin« ebenfalls im Airless-Spritzverfahren auf. Das wasserverdünnbare Material zeichnet sich durch eine geschmeidige Verarbeitung sowie hohe Kratz- und Stoßfestigkeit aus. »Ich bin absolut positiv überrascht von dem wässrigen Einkomponenten-System des ›Capacryl PU Satin‹-Lack, wegen der einfachen Verarbeitung und dem schnellen Arbeitsablauf gegenüber Zweikomponentensystemen. Damit hätten wir einen Mitarbeiter mehr gebraucht. Außerdem waren die Rüst- und Reinigungszeiten viel kürzer. In einer halben Stunde ist das Airless-Gerät mit Wasser gereinigt und wieder einsatzbereit«, erläutert Bihler. Die Betonpfeiler zwischen den Metallflächen wurden mit der Universalfarbe »Amphibolin« beschichtet.
Den Malermeister freute es besonders, dass durch das Arbeiten vom Hubsteiger aus keinerlei Ansätze an der Metallfassade zu sehen waren. Bihler war mit zwei Mannschaften zu zwei bis vier Malern dort insgesamt ca. vier Wochen beschäftigt und hat sehr flexibel etappenweise gearbeitet.

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