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NRW-Baustoffbetriebe an BAUEN+LEBEN verkauft

Im Zuge der Neuordnung des BayWa-Baustoffbereichs verkauft der Münchner Handels- und Dienstleistungskonzern, vorbehaltlich der Zustimmung durch das Bundeskartellamt, seine Baustoffbetriebe in Nordrhein-Westfalen an die BAUEN+LEBEN team baucenter GmbH & Co. KG (B+L).

Die B+L ist ein Gemeinschaftsunternehmen der beiden im Baustoffhandel etablierten Firmen Team AG und BAUEN+LEBEN GmbH & Co. KG. Ab dem 1. Juni 2014 wird der Geschäftsbetrieb aller 26 BayWa-Baustoffstandorte in NRW, hauptsächlich angesiedelt in den Gebieten Rhein-Ruhr und Münsterland, unter der neuen Führung fortgesetzt. Zusätzlich zu den operativen Einheiten wird das Regionale Verwaltungszentrum (RVZ) in Herten in die neue Gesellschaft übergehen. Die rund 440 Mitarbeiter aus dem Baustoff- und Verwaltungsbereich werden von der Firma B+L weiterbeschäftigt. Mit dem Betreiberwechsel werden die Standorte auch auf das Erscheinungsbild von B+L umgestellt.  Die Transaktion ist ein reiner Asset-Deal. Über Einzelheiten dazu ist Stillschweigen vereinbart worden.


»Nachhaltig profitabel zu sein ist das unternehmerische Ziel für alle Kernsegmente der BayWa. Im Baustoffhandel ist diese Profitabilität regional sehr unterschiedlich ausgeprägt, was sich vor allem in der Vertriebsregion Nordrhein-Westfalen als problematisch erwies. Hier hat sich herausgestellt, dass sich die ursprünglichen Erwartungen nicht realisieren lassen«, erklärt Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender der BayWa AG. »Deshalb haben wir uns entschieden, die Baustoffbetriebe in NRW in die Hand eines leistungsfähigen, in der Region verankerten Partners zu geben, um so zum Erhalt des Baustoffhandels vor Ort und damit zur Sicherung von Arbeitsplätzen beizutragen.«


Die BAUEN+LEBEN-Gruppe als wirtschaftlicher Zusammenschluss von acht Baustoffhändlern verfügt bereits heute mit 27 Standorten im Gebiet Niederrhein-Ruhr über eine starke regionale Einbindung. Die Team AG ist mit 32 Standorten im Baustoffhandel aktiv.


Die Veränderung in NRW sei unabhängig von den sonstigen Baustoffaktivitäten bei der BayWa zu sehen. Der Baustoffbereich als solcher stehe nicht zur Disposition, so der Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz. Vielmehr profitiere der Baustoffhandel der BayWa in den Stammgebieten wie Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen von der Bekanntheit der Marke aufgrund der großen Verbreitung der weiteren Geschäftssegmente Agrar und Energie sowie den daraus resultierenden Cross-Selling-Effekten. Auch verfüge die BayWa dort über eine in Jahrzehnten gewachsene Reputation im Baustoff-Fachhandel.

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