Im Blickpunkt

Nicht die »Berg-Etappe« im Visier
– sondern stets das Ziel vor Augen

An vier Produktionsstätten, mit modernsten Fertigungsanlagen ausgestattet, zählt die GRAUTHOFF Türengruppe mit 720 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern heute zu den führenden Unternehmen in der Türenbranche.

Was waren die Meilensteine in der Unternehmensentwicklung? Welche Weichenstellungen erwiesen sich als die richtigen Entscheidungen? Was macht das Besondere eines Familienunternehmens aus? Und kann man sich »Ethics in Business« in Zeiten von Turbo-Kapitalismus und Globalisierung heute überhaupt noch leisten? Firmen-Chef Wolfgang Grauthoff beantwortete die Fragen der Redaktion. Mit bemerkenswerter Offenheit spricht er über seine »Späne im Blut« und beschreibt sein erfolgreiches Unternehmen augenzwinkernd als »Abenteuerspielplatz für Erwachsene«.

Baustoff-Partner: Herr Grauthoff, bitte skizzieren Sie die Entwicklung Ihres Unternehmens von seiner Gründung im Jahre 1956 durch Ihren Vater bis heute.

Wolfgang Grauthoff_ Mein Vater, Heinrich Grauthoff, hat mit 200 D-Mark in der Tasche das Unternehmen HGM – das steht für Heinrich Grauthoff Mastholte – 1956 als kleine Bautischlerei in Mastholte gegründet. Anfangs wurden Polstergestelle für die Möbelindustrie hergestellt und im Laufe der Zeit all das, was man aus einer Bautischlerei so kennt. Anfang der 60-er Jahre hat mein Vater sich dann auf den Bau von Fenstern konzentriert, die in der Region vermarktet wurden. Mitte der 60-er Jahre wurden parallel dazu die ersten Tischlerplattenfutter hergestellt, die an Holzhändler in NRW verkauft wurden. Das Geschäft entwickelte sich immer besser, und HGM war eines der ersten Unternehmen am deutschen Markt, das eine fix und fertig verpackte Zarge herstellte.

»Späne im Blut«


Anfang der 70-er Jahre hat man das Fenstergeschäft eingestellt und sich auf die Produktion von Türen konzentriert. Es entstand ein separates Zargenwerk in Stromberg, 15 Kilometer von Mastholte entfernt, das sich bis heute immer weiterentwickelt hat. Erst im Anschluss daran hat mein Vater mit seiner Mannschaft die industrielle Türenfertigung in Mastholte aufgebaut. Meine Mutter, mein Bruder Heinz sowie meine Schwester Helga waren stets mitten im Geschehen, da wir direkt am Werk wohnten. Es wurde fleißig mitgeholfen, so wie es die Schule erlaubte. Daher sagt man auch uns Kindern nach, dass wir »Späne im Blut« haben.

1976 entstand das ebenfalls erfolgreiche Unternehmen HGM Holztreppen in Mastholte. Dort fertigen wir im Jahr ca. 2000 Ganzholztreppen. Der Vertrieb läuft ebenfalls bundesweit und wendet sich direkt an die Handwerksbetriebe. 1980 wurde außerdem eine kleine Tischlerei in der Schweiz übernommen. Die heutige Firma TT-Türenfabrik Turbenthal AG hat sich zu einem der führenden Objekttürenhersteller in der deutschsprachigen Schweiz entwickelt. 1990 traten mein Bruder Heinz und ich ins Unternehmen ein und wenig später bereits wurden wir als geschäftsführende Gesellschafter in die Unternehmensleitung aufgenommen.

Baustoff-Partner: Nach der Wende wagten Sie den Sprung in die neuen Bundesländer ...

Grauthoff: 1991 haben wir von der Treuhand in Magdeburg den Holzbau Güsten (heute als Marke ASTRA-Türen bekannt) übernommen. Dies war auch meine erste Aufgabe in unserem Unternehmen. Zu der Zeit war die Eigenkapitaldecke sehr übersichtlich. Wir haben das Unternehmen dann konsequent auf Dekor-/Kunststofftüren spezialisiert. Die ersten Jahre waren nicht einfach. Wir hatten weder ein gutes Produkt, noch gute Maschinen und fast keine Kunden.

Mit dem Wohnwagen auf die Messen


Zu den Messen sind wir in den ersten Jahren mit dem Wohnwagen gefahren, nicht weil wir kein Hotelzimmer gefunden hätten, sondern weil wir das Geld für die Zimmer nicht investieren wollten, da wir in den ersten zwei Jahren mehr Verlust als Umsatz gemacht hatten. Der Marktanteil von Kunststofftüren am Markt betrug damals 3 %. Doch wir haben weiter an uns und unser Konzept geglaubt. Ab 1993 entwickelte sich die Marke ASTRA dann prächtig, und wir haben Jahr für Jahr weiter investiert. Allein hier sind in den 20 Jahren bis heute ca. 65 Mio E investiert worden.

Das Marktsegment »Kunststofftüren« entwickelte sich neben den Dekortüren ebenfalls sehr gut, was einige Marktinsider lange Zeit belächelt hatten. Heute haben die kunststoffbeschichteten Türen einen Umsatzanteil von über 50 %. Sicher sind wir nicht ganz unbeteiligt an dieser Entwicklung. Gerade in diesem Jahr hat die GRAUTHOFF Türengruppe am Standort Güsten mit seinen heute über 240 Mitarbeitern eine komplett neue CPL-Türen-Generation ins Leben gerufen und als strategischer Schwerpunkt der zukünftigen Unternehmensausrichtung festgelegt. Über 30 neue CPL-Oberflächen erweitern das gesamte ASTRA-Türenangebot um ein Vielfaches. Dekoroberflächen spielen mittlerweile nur noch eine untergeordnete Rolle. Auch hier sind die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt.

Antizyklische Investitionen


Unter der Marke »HGM« haben wir uns während der Aufbaujahre von »ASTRA« am Standort Mastholte weiter auf die Schwerpunktthemen »Echtholz und Lack« konzentriert. Antizyklisch wurde in Furnieranlagen investiert, und inzwischen beliefern wir dank unseres Furnier-Know-hows auch einige große Möbelhersteller, Innenausbauer und weitere Firmen mit unseren Fixmassen in Echtholz.

Des Weiteren wurden vor vier Jahren 4 Mio. E in das Trendthema Weißlack-Oberfläche investiert. Mit diesem »12 Zylinder« sind wir bestens ausgerüstet für den derzeitigen Weißlacktrend.

Baustoff-Partner: Und dann erfolgte der Einstieg in das Segment der Ganzglastüren ...

Grauthoff: 2001 habe ich mich das erste Mal mit dem Thema Ganzglastüren befasst. Wir hatten vor zwölf Jahren die Tür vom Typ 101 vorgestellt. Zu dieser Tür mit ihren fünf gleichmäßig parallel laufenden waagerechten Linien auf der Tür passte kein Lichtausschnitt, sondern nur eine Ganzglastür mit gleichem Design. Die Idee war geboren. Zu dem Zeitpunkt hatte man für die Produktmarke HGM keine Ambition, sich mit dem Thema zu beschäftigen, da man Glas »schlecht mit dem Hobel bearbeiten kann«.

Schnell kam die Idee, sich mit einer eigenen Marke am Markt neu zu platzieren. Ein Jahr zuvor hat sich Norbert Bolte im benachbarten Rietberg mit Glastüren selbständig gemacht, nachdem er im Vorhinein bereits jahrelange Glastürenerfahrungen gesammelt hatte. Mit der finanziellen Sicherheit und in freundschaftlicher Verbundenheit ist die Idee entstanden, eine neue Firma zu gründen – die heutige »Licht & Harmonie Glastüren GmbH«. Gemeinsam mit Norbert Bolte, ebenfalls Geschäftsführer des Unternehmens, sind wir mit einem Bulli gestartet und konnten uns in den ersten zehn Jahren auch hier sehr gut entwickeln. Die Firma Licht & Harmonie hat heute ihren Sitz in Mastholte und gehört zu den führenden Anbietern von Ganzglastüren am Markt.

Baustoff-Partner: Was sind die Meilensteine in Ihrer Unternehmensgeschichte?

Grauthoff: Die strategisch wesentlichen Meilensteine lagen sicher in unserer Philosophie der Spezialisierung_ Für jede Marke gilt_ »Wer zehn Hasen jagen will, fängt am Ende gar keinen«. Eines machen – und das mit aller Konsequenz, um Erster oder Zweiter am Markt zu werden. Die Konzentration der Produktmarke ASTRA auf Kunststoff, der Marke HGM auf Echtholz und Lack sowie Licht & Harmonie auf Glanzglas gehörte sicher zu den wichtigsten Meilensteinen.

»Abenteuerspielplatz für Erwachsene«


Wichtig ist es aber auch, die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen, mit denen man gerne den Weg gehen möchte. Wir, die Familie Grauthoff, sind allen 720 Mitarbeiten überaus dankbar, dass sie mit uns auf unserem großen »Abenteuerspielplatz für Erwachsene« mitspielen. Die beste Strategie funktioniert nicht, wenn die Identifikation und das Vertrauen nicht vorhanden sind. »Ohne Vertrauen keine Stimmung, ohne Stimmung keine Ideen und ohne Ideen kein Erfolg«.

Baustoff-Partner: Was macht das Besondere eines Familienunternehmens aus?

Grauthoff: Familienunternehmen denken nicht in Quartalen, sondern in Generationen. In Familienunternehmen sind die Verantwortlichen laut Wirtschaftswoche im Schnitt 35 Jahre verantwortlich – in Konzernen gerade mal 5,6 Jahre. Oder sportlich ausgedrückt: Familienunternehmen wollen nicht die Berg-Etappe gewinnen, sondern erfolgreich in Paris ankommen. In Familienunternehmen ist oftmals Kapital und Führung in einer Hand.

Beständigkeit, Berechenbarkeit und Anständigkeit führten zu unverzichtbarem Vertrauen erfolgreicher Familienunternehmen. Dieses Vertrauen führt zu hoher Identifikation nicht nur in der Mannschaft, sondern auch nach außen. Alfred Herrhausen, ehemaliger Bankmanager, hat mal gesagt_ »Wir müssen das, was wir denken, auch sagen. Wir müssen das, was wir sagen, auch tun. Und wir müssen das, was wir tun, dann auch sein!«

Baustoff-Partner: Sie haben sich der Initiative HolzProKlima angeschlossen. Warum?

Grauthoff: Seit einigen Jahren bin ich u. a. als Mitglied im Vorstand des VHI in Gießen tätig. Gemeinsam mit allen Fachbereichen Spanplatte, Sperrholz, Innentüren usw. ist diese Initiative geprägt worden. Kaum jemand weiß um die Klimaschutzleistung von Holz. Dabei ist Holz ein idealer CO2-Speicher mit großem Klimaschutzpotential.

Je mehr Holz handwerklich und industriell eingesetzt wird, desto mehr Emissionen werden in Holzprodukten gespeichert und bleiben dem Klima erspart. Mit der Kampagne »HolzProKlima« werden nun seit dem 30. November 2011 die große Bedeutung der Waldwirtschaft und die Verwendung der Holzprodukte für den Klimaschutz in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt. Sie klärt darüber auf, warum Holz das Klima schützt. Auch wir unterstützen diese Kampagne aus voller Überzeugung. Für unser Familienunternehmen ist ein verantwortlicher Umgang mit dem Werkstoff Holz wichtig und selbstverständlich. Schließlich unterstreicht auch eine Echtholztür das Leben im Einklang mit der Natur. Eine Aufklärung der Öffentlichkeit über die positive Klimaschutzleistung von Holzprodukten und deren verstärkte Nutzung kann nur begrüßt werden.

Baustoff-Partner: Bereits viermal wurde Ihrem Unternehmen der begehrte Preis der TOP 100 der innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstandes verliehen.

Grauthoff: Einer unserer Grundsätze heißt auch_ »Be different – or die« oder auch »Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom«. Daher sind wir auf unserem »Abenteuerspielplatz für Erwachsene« mit großer Begeisterung immer wieder dabei, uns neu zu erfinden, neue Themen aufzugreifen, über den Tellerrand zu schauen, Stimmung zu erzeugen und den Markt und unsere Kunden von Zeit zu Zeit mit neuen Ideen immer wieder aufs Neue zu verblüffen.

Das scheint uns in den letzten Jahren recht gut gelungen zu sein.

Baustoff-Partner: ... außerdem gehört Ihr Unternehmen zu den familienfreundlichsten im Kreis Gütersloh...

Grauthoff: Unsere Mitarbeiterin, Frau Bals, hat unser Unternehmen, ohne dass wir es wussten, für diesen Preis beworben. Eines Tages kam dann die Einladung zur Preisverleihung in Gütersloh von Liz Mohn und dem Wirtschaftsministerium NRW. Familienfreundlichkeit ist für uns selbstverständlich, und wir sehen dies als soziale Verpflichtung an. Unterstützung finden unsere Mitarbeiter durch flexible Arbeitszeiten, Heimarbeitsplätze, Arbeitsplatzgestaltung, Urlaubsregelungen, Essensgeld-Maßnahmen, Weihnachtsfeiern, Afterwork-Parties, Beratung zum Thema Versicherung und Finanzen und vieles mehr.

Baustoff-Partner: Grauthoff zählt darüber hinaus zu den »Ethics in Business«-Unternehmen der ersten Stunde. Also zu den Unternehmen, die sich ethischem Wirtschaften verschrieben haben. Provokativ gefragt_ Kann man sich so etwas heute überhaupt noch leisten? Oder anders_ Warum sollte man sich als Unternehmer – gerade in Zeiten von Turbo-Kapitalismus und Globalisierung – an ethischen Werten orientieren?

Grauthoff: Aus meiner Sicht hat ein Unternehmen auch einen enormen gesellschaftspolitischen Beitrag zu leisten, dass die Menschen mit guten Gedanken und gestärktem Gefühl nach Hause in ihre Familien, Partnerschaften und Vereine gehen. Menschen in Unternehmen sollen aufrechter nach Hause gehen, als sie gekommen sind. Dies gibt uns Menschen viel mehr als permanente Gewinnmaximierung.

Es geht um Anständigkeit und Fairness. Ein wichtiger Grund für die Auszeichnung war sicher die Gründung unseres Vereins »Grauthoff Care e.V.«. Grundlage dieses Vereins ist die Unterstützung von unverschuldet in Not geratenen Menschen sowie gemeinnützigen Organisationen. Auch im Kreise unserer Mitarbeiter, uns nahestehenden Menschen in der Region, aber auch in dem Kunden- und Lieferantenkreis kommen immer wieder schwer verkraftbare Schicksalsschläge vor.

Mit finanzieller Hilfestellung können wir sicher das seelische Leid nicht lindern, aber oftmals in finanzieller Hinsicht helfen.

Baustoff-Partner: Was sind die jüngsten Investitionen, um der sich verändernden Nachfrage am Markt gerecht zu werden?

Grauthoff: Die jüngsten drei Investitionen betreffen alle drei Marken. Wir, die GRAUTHOFF Türengruppe, haben am Standort Güsten in die neue »ASTRA«-Generation Kunststoff investiert – auch fertigungstechnisch. Am Standort Mastholte haben wir in Bezug auf HGM-Türen mit der neuen Weißlack-Anlage und dem Ausbau des Furniergeschäftes ebenfalls deutliche Präsenz signalisiert. Im Ganzglasbereich der Firma Licht & Harmonie wurde durch umfangreiche Innovationen in Schiebetürtechnik und Vermarktungssstrategien richtig investiert. Damit sind wir auf den Markt von morgen bestens vorbereitet. … und es geht weiter!

Baustoff-Partner: Wie investiert Grauthoff in den Point of Sale, mit welchen Maßnahmen unterstützt Ihr Unternehmen den Fachhandel?

Grauthoff: Hier bereiten wir unseren Kunden ein ganzes »Marketing-Buffet« voller Möglichkeiten. Jeder kann das wählen, was ihm schmeckt. Mit professionellen Katalogen, personalisierten Großhandels- und Einzelhandelskonzepten, Musterfächern, Holzmuster-Service, Ausstellungsplanung und -umsetzung und nicht zuletzt mit dem ganzheitlichen Beratungskonzept »Tür im Raum« stehen wir unseren Kunden zur Seite. Neben der eigenen Marketingabteilung, die maßgeblich von meiner Schwester Helga geprägt wird, werden wir von einer eigenen Werbeagentur, der Firma Lichtstark mit fünf diplomierten Grafikdesignern, unterstützt.

Baustoff-Partner: Was steht in naher Zukunft auf der Agenda Ihres Unternehmens?

Grauthoff: Wir haben viel vor! Wir investieren gerade an allen Unternehmens-Standorten – vornehmlich in Engineering_ Verbesserte Abläufe, optimierte Nutzungsgrade an den Maschinen usw., eine Lieferquote von 98 % sind das Ziel und das bei gesicherten Qualitäten. Des Weiteren sind wir auf Hochtouren bei der Vorbereitung zur BAU 2013. Parallel dazu ist eine komplette Neugestaltung unseres Showrooms am Standort Mastholte in der Planung.

Baustoff-Partner: Wie sind Ihre Erwartungen für die nähere Zukunft?

Grauthoff: Das Motto für unser Haus lautet_ »Die guten Jahre sind vorbei, aber die besten beginnen heute!« Die gesamte Branche wird nach GFK-Aussage bis 2020 mitspielen, sodass wir in der Türenbranche bis in die nächsten Jahre jeweils mit moderaten Steigerungen rechnen können. Dies ist auch dringend notwendig, denn die Türenbranche in Deutschland hat sich im Laufe der letzten 15 Jahre halbiert. Es ist also einiges nachzuholen.

Marketingoffensive gestartet


Um der Innentür einen neuen Stellenwert im Wohnumfeld zu vermitteln, haben die 18 Türenhersteller in der Fachgruppe Innentüren im VHI Anfang letzten Jahres erstmalig eine breit angelegte Marketingoffensive unter dem Titel »Türenwechsel jetzt« gestartet, die auf mehrere Jahre angelegt ist. Ziel ist es, Eigenheimbesitzer und Mieter für die Raumwirkung von Innentüren zu sensibilisieren, ihnen die Angst vor vermeintlich großem Aufwand beim Türentausch zu nehmen und somit die Innentür zu einem selbstverständlichen Element der Renovierung und der Einrichtung zu machen.

von Gerd Rottstegge

 
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