Das Fenster Die Türe

Musiktheater Linz mit verdeckt liegender Bandtechnik ausgestattet

Der Neubau des Musiktheaters Linz ist ein fünfgeschossiger Baukörper mit zwei Untergeschossen, einem Bühnenturm und einer markanten Fassade in Form eines überdimensionalen Bühnenvorhanges. Der Vorhang zieht sich um drei Seiten des Gebäudes und bildet zum Volks­garten hin, einer der ältesten Parkanlagen von Linz und Verbindung zur Stadtmitte, ein Tor. Das Musiktheater überzeugt durch seine Architektur, städtebauliche Integration und innovative Technik im gesamten Gebäude – von der Akustik bis zur Ausstattung im Detail. Bei den Türbändern kamen die komplett verdeckt liegenden Modelle »TECTUS« und »TECTUS Energy« der Band­spezialisten SIMONSWERK zum Einsatz.

Ziel des Projektes war es, durch die Größe des neuen Opernhauses mit einer Bruttogeschossfläche von 55 000 m² die Effizienz und die Nutzungsvielfalt unter einem Dach zu erhöhen und eine zeitgemäße Spielstätte für Opern, Ballett, Schauspiel und Musicalaufführungen zu schaffen. Alle vier Spielstätten und die Funktionsräume sind jetzt in einem Gebäude vereint. Die unterschiedlichen Bauteile und Räumlichkeiten wurden schalltechnisch völlig voneinander getrennt, um eine parallele Nutzung sicher zu stellen.Der Kern des Gebäudes ist der Hauptsaal, bei dem der Zuschauerraum als Rangtheater mit 970 Plätzen konzipiert wurde, die alle eine optimale Sicht auf die Bühne gewährleisten. Den Auftrag für die Anfertigung und Montage der Türen mit der SIMONSWERK Bandtechnik für den großen Saal hat die Tischlerei Unterwaditzer aus Berg im Drautal erhalten.
»Bei der Bandtechnik für die 110 mm starken Schallschutztüren (dB 50) entschieden sich Planer und Tischler nach der Beratung mit uns für die komplett verdeckt liegenden Bandsysteme ›TECTUS TE 640 3D‹ und ›TECTUS TE 640 Energy‹ mit integrierter Energieversorgung«, berichtet Stefan Haider, Anwendungstechniker beim ostwestfälischen Bandspezialisten.

Gestalterische Vorzüge und technische Vorteile
Die Ausführung »TECTUS TE 640 3D« für ungefälzte schwere Objekt- und Funktionstüren verfügt neben den gestalterischen Vorzügen auch über technische Vorteile, wie einem Belastungswert bis 200 kg und eine komfortable 3D-Verstelltechnik. Sie ermöglicht eine stufenlose Justierung von jeweils ± 3,0 mm zur Seite und Höhe sowie die Veränderung des Andrucks von ± 1,0 mm. Die Höhenverstellung verhindert ein Absacken der Tür und ermöglicht es dem Verarbeiter, das Türelement montagefreundlich, schnell und effektiv auszurichten.
Der 180 Grad-Öffnungswinkel und die wartungsfreie Gleitlagertechnik gehören zu den technischen Vorzügen. Auch in der Optik überzeugt die Serie_ Alle Modelle der Serie haben ein einheitliches Erscheinungsbild mit einem geschlossen Bandkörper, der den Einblick in die Fräsung verhindert, und sind in verschiedenen Materialvarianten sowie in attraktiven Oberflächenausführungen lieferbar.Sicherheit und Komfort
Eine besondere Aufgabenstellung waren die Türen zum großen Saal, die aus Sicherheitsgründen und für eine effektive Zutrittskontrolle mit Türöffnern ausgestattet wurden. Zur Bedienung der Systeme ist eine gesicherte und dauerhafte Energieversorgung von entscheidender Bedeutung. Die Modellvariante »TECTUS TE 640 3D Energy« ermöglicht eine permanente Übertragung von Energie direkt vom Rahmen aus unsichtbar in das Türblatt. Die flächenbündige Raumstruktur bleibt erhalten, Tür- und Zargengeometrie werden in keiner Weise geschwächt und die Energieversorgung für den Einbau von Komfort- und Sicherheitskomponenten ist gewährleistet.
Das Kabel ist im Gehäuse quetschungssicher und fest integriert. Die Kabelbündelung und die spezielle Adaptertechnik ermöglichen den Einsatz bei allen gängigen Motorschlössern sowie bei marktüblichen Schloss- und Beschlagsführungen für ungefälzte Wohnraum- und Objekttüren mit Belastungswerten bis 200 kg. Weiterhin verfügt diese Variante auch über alle technischen und gestalterischen Vorteile der bewährten Serie »TECTUS«.

Nach oben
facebook twitter rss