Das Dach

Loggia: Beste Aussichten durch Dachschiebefenster

Wer im beschaulichen Westen Hamburgs ein Dachgeschoss bewohnt, will den Ausblick jederzeit genießen können. So geht es auch den Bewohnern eines fünfstöckigen Gebäudes im Stadtteil Altona. Hier hat der Osnabrücker Hersteller »LiDEKO« ihnen mit seinem Dachschiebefenster der »Premium«-Reihe im Rahmen einer Renovierung zu einem großzügigen Ausblick verholfen.

Ob strahlender Sonnenschein oder norddeutsches »Schmuddelwetter« – die Bewohner sind von den Perspektiven hellauf begeistert. Dieter Demuth von der Zimmerei Dachwerk Nord baute das Fenster Mitte Juli 2017 ein und erhielt von seinem Auftraggeber umgehend eine positive Rückmeldung: »Unser Kunde sagte, dass er und seine Lebensgefährtin auch bei Gewitter gern unter dem geschlossenen Fenster sitzen und die Blitze zählen. Das erinnere ihn ein wenig an frühere Zelturlaube in Schottland – nur eben deutlich luxuriöser«, so Demuth.

Loggia bietet Platz für Panoramafenster

Gemeinsam mit seinem Kollegen Udo Petersen musste er zuvor an Ort und Stelle die bereits bestehende Loggia gründlich sanieren. In früheren Tagen war sie mit ihren 4 x 2,5 m Dachöffnung ein Prunkstück des Wohnhauses. Doch der Zahn der Zeit hinterließ deutliche Spuren und führte zu einigen Undichtigkeiten.
Mit einem Behelfsdach provisorisch abgedeckt, wartete es mehrere Jahre auf die Modernisierung. Bei dieser Gelegenheit wollten die Eigentümer nun gleich Nägel mit Köpfen machen, und eine gründliche Internetrecherche führte 2017 zu den Lösungen von »LiDEKO«. Schnell stellte sich heraus, dass ein zweiflügeliges »Premium«-Dachschiebefenster hier optimal passt, denn die Dachöffnung sollte nur so wenig wie möglich verkleinert werden. So fiel die Wahl auf die größteAusführung mit den Maßen von 3 060 mm Breite und 2 560 mm Höhe.
Eine Besonderheit der Konstruktion besteht laut Hersteller darin, dass die zu öffnenden Fensterflächen über ein Schienensystem auf dem Dach zur Seite geschoben werden. Dadurch können die Nutzer einen ungestörten Ausblick genießen.

Vorhandenen Platz in der Dachfläche optimal genutzt

Tatsächlich erwies sich der Auftrag als anspruchsvolle Millimeterarbeit_ Zur einen Seite war die Platzierung durch einen historisch anmutenden Giebel begrenzt. Zur anderen Seite gab es bereits ein Dachflächenfenster, das die Profis für die Installation berücksichtigen mussten.
Inklusive der Schienen, auf denen die beiden Elemente sanft zur Seite gleiten, um den Blick auf das beschauliche Stadtpanorama freizugeben, misst das ganze Produkt 5 766 mm in der Horizontalen. Dank akkurater Planung blieben zu dem anderen Fenster am Ende noch ganze 5 mm Luft – ausreichend, um das großzügige Dachschiebefenster fachgerecht zu montieren.

Straffer Zeitplan inklusive Straßensperrung

Von innen wurden zunächst alle sanierungsbedürftigen Materialien aus der Loggia entfernt. Die durch die vorhandene Loggia bereits vorgegebene Dachöffnung brauchten die Handwerker für den Einbau des neuen Modells nur noch ein wenig anzupassen.
Die Montage am Folgetag klappte_ Unter der Anleitung des erfahrenen »LiDEKO«-Mitarbeiters Daniel Lüdeke installierten Demuth und Petersen das Dachschiebefenster innerhalb weniger Stunden. Mit einem Kran – für den die belebte Straße im Westen der Hansestadt kurzfristig gesperrt werden musste – wurde das maßgeschneiderte Fenster auf das etwa 20 m hohe Dachgeschoss gehoben. Am späten Nachmittag waren alle Abdichtungen und Verschraubungen abgeschlossen und der Rahmen aufgesetzt.

Elektrische Steuerung

Jetzt musste nur noch die Markise mit dem verdunkelnden Stoff installiert werden, um den Nutzern der neuen Loggia ein jederzeit wohltemperiertes Plätzchen zu bieten. Dafür ist die elektrische »Solexa«-Markisensteuerung zuständig: Sie lässt sich einfach auf einen Temperaturwert programmieren, ab welchem sie selbsttätig für Verschattung sorgt.

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