Gestaltung & Technik

KANN hat neuen Standort zur Ausweitung des Vertriebsnetzes eröffnet

Mit der Eröffnung des Standortes Kaltenkirchen bei Hamburg, wird laut Unternehmen eine der letzten Lücken des bundesweiten Vertriebsgebietes geschlossen. Damit weitet die KANN GmbH Baustoffwerke ihr Engagement im Norden der Republik deutlich aus. Auch Kunden aus dem Baustoff-­Fachhandel sollen dadurch, ebenso wie Garten- und Landschaftsbauer, besser auf das Vollsortiment zugreifen ­können und von der Nähe zum Herstellerwerk profitieren.

Im Norden wird fleißig am Vertriebsnetz gearbeitet_ Das Gebiet, welches durch das neue Werk entstanden ist, erstreckt sich über Schleswig-Holstein, Hamburg, das nördliche Niedersachsen und Teile von Mecklenburg-Vorpommern. Die Betreuung der Kunden und die außendienstliche Bearbeitung erfolgen durch das siebenköpfige Verkaufsteam unter der Leitung von Rolf Penns.
Bei der Konzeption der Fertigungsanlagen wurde verstärkt auf effiziente und flexible Produktionsabläufe und die Minimierung des Energie- und Wassereinsatzes geachtet. So wird unter anderem die Abwärme der Hydraulikaggregate zur Energierückgewinnung genutzt. Für die Rohstoffbestückung kommt ein neuartiger VHV-Senkrechtförderer zum Einsatz, der die ausgesuchten Materialien besonders sortenrein und sauber transportieren soll. Ungewünschte Material­ablagerungen im Fördergut werden mit dieser Steilfördertechnik effizient vermieden.Effizienz durch moderne Fertigungsanlagen
Das Herzstück der Fertigungsstraße bildet eine Hochleistungs-Steinformanlage der Firma Hess. Von dort gelangen die Steine zum Trocknungsprozess in eine klimatisierte Trockenkammer. Durch Veredelungsanlagen bis hin zu Online-Alterungsprozessen sollen laut KANN neue Akzente gesetzt werden. So wird eine spezielle Bürstanlage zum Bearbeiten der Oberflächen genutzt, beispielsweise für die Produktfamilie Vanity. Darüber hinaus ist eine Fertigungsstraße für Mauerscheiben vorgesehen. Die Eröffnung fand Ende Mai mit Mitarbeitern, Nachbarn und den am Bau beteiligten Firmen, dem Bürgervorsteher sowie dem Bürgermeister Hanno Krause, den Fachabteilungen aus dem Rathaus und Vertretern der örtlichen Parteien statt.

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