Hochwasserschutz: Akku-Schrauber im Härteeinsatz

Naht eine Sturmflut, muss alles ganz schnell gehen_ Das »Ozeaneum« am Hafen von Stralsund wappnet sich mit einer Hochwasserschutzwand gegen mögliche Fluten. Damit im Ernstfall alles reibungslos klappt, wird der Aufbau regelmäßig geübt. Beim aktuellen Probelauf waren neben einem eingespielten Technik-Team erstmals der Bosch Akku-Bohrschrauber »GSR 18 V-EC Professional« sowie der Akku-Drehschlagschrauber »GDS 18 V-LI HT Professional« mit dabei und konnten Leistung, Ausdauer und Handlichkeit unter Beweis stellen.

Mit Walen, Haien, Kraken und Markelenschwärmen auf Du und Du_ Das »Ozeaneum« in Stralsund ist einer von mehreren Standorten des Deutschen Meeresmuseums und lädt Besucher seit Juli 2008 zur europaweit größten Schau der nördlichen Meereswelt ein. Es bietet eine Kombination aus wissenschaftlichen Ausstellungen und außergewöhnlichen Aquarien – das größte Becken fasst 2,6 Millionen Liter.
»Es sind beträchtliche Werte, die dieses Haus beherbergt«, erklärt Dirk Aßmann, der zum Haus­technik-Team des Museums gehört. Unter der Leitung von René Dietrichkeit hat er mit seinen Kollegen Kay Schulte und Steffen Berndt alles im Blick_ Lüftungstechnik, Heizungstechnik, Aquarientechnik – und natürlich auch den Strelasund, einen Meeresarm der Ostsee, direkt vor der Tür.

Schutzwand aus Alu-Profilen

»Hier an der Küste verfolgen wir die Pegelstände und haben schon im Vorfeld die Info, wenn eine Sturmflut naht. Dann setzt die Alarmkette ein und wir haben in kürzester Zeit unser Equipment parat«, erläutert Aßmann.
Damit das wirkliche Meer auch bei Sturmfluten draußen bleibt, verfügt das Museum über eine Hochwasserschutzwand. Sie besteht aus einzelnen Aluminium-Profilen: den Dammbalken, die mittels Nut- und Federsystem gestapelt werden, sowie Mittel- und Endstützen, die die Dammbalken aufnehmen und halten. Die Platzierung der Stützen ist durch Verankerungen im Boden vorgegeben. Sind sie montiert, können die Dammbalken einfach eingeschoben und so gestapelt werden.

Hoher Wirkungsgrad

Damit das Wasser nicht durchdringen kann, werden die Dammbalken am Schluss mit sogenannten Spannstücken verpresst. »Für die Fixierung der Spann-Elemente benötigen wir leistungsstarke Akku-Bohrschrauber, auf die wir uns hundertprozentig verlassen können«, erklärt Dirk Aßmann und legt mit dem »GSR 18 V-EC Professional« los. Der Akku-Bohrschrauber gehört zur »dynamicseries« von Bosch, deren Geräte laut Hersteller hohe Leistung und kompakte Bauweise kombinieren.
Er ist demnach mit einem bürstenlosen EC-Motor ausgestattet, hat einen hohen Wirkungsgrad und ist wartungsarm. Die EC-Technologie ermöglicht außerdem die sehr kompakte Bauweise des Geräts, die sich besonders bei Serienanwendungen bewährt.
»Der Akku-­Bohrschrauber liegt sehr gut in der Hand und man kann ermüdungsfrei arbeiten«, kommentiert den Einsatz und testet gleich eine weitere Eigenschaft_ die neu konzipierte und laut Bosch einzigartige Präzisionskupplung. Wenn die Kupplung überrastet, erkennt das eine elektronische Steuerung und stoppt den Motor. Das lärmende Geräusch durch Überdrehen von Schrauben entfällt dadurch, Vibrationen werden minimiert und das Material sowie die Kupplung nutzen sich weniger ab. Das Ergebnis_ Ein geringerer Verschleiß und damit eine längere Lebensdauer von Gerät und Zubehör.

Werkzeuge im Team bewährt

Der Haustechniker ist mit der Verlässlichkeit des Werkzeugs und dem Arbeitsfortschritt zufrieden_ »Wir benötigen fünf bis sechs Stunden, um die Schutzwand um den gesamten Gebäudekomplex zu errichten. Vielleicht können wir das heute noch toppen.«
Für die Verschraubungen der Mittel- und Endstützen in den Bodenverankerungen nutzt das Team ein besonders leistungsstarkes Gerät von Bosch, den »GDS 18 V-LI HT Professional«. Der ist mit einem Drehmoment von 650 Nm im harten Schraubfall der stärkste 18 V-Akku-Drehschlagschrauber von Bosch und kommt bei diesem Einsatz schnell voran − der letzte Mittelbalken ist schnell gesetzt. »Team-Work klappt eigentlich nur, wenn man in kürzester Zeit mit gutem, einsatzbereitem Werkzeug die Arbeitsaufgabe lösen kann«, fasst Aßmann den Einsatz zusammen. Und während einige der Museumsbewohner weiter gemächlich ihre Runden in den Aquarien des Ozeaneums ziehen und nichts von stürmischen Zeiten ahnen, wird draußen schon wieder der Abbau der Schutzwand vorbereitet.
»Wenn es das nächste Mal soweit ist, sind wir bereit«, sagt Aßmann und steckt die Akkus der neuen Team-Mitglieder von Bosch dafür schon einmal in die
Ladestation.

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