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GfK: Baustoff-Fachhandel mit 7,1 % Umsatzplus

Mit einem Umsatzplus von 7,1 Prozent zum Halbjahr 2016 setzt laut GfK der deutsche Baustoff-Fachhandel seinen positiven Trend weiter fort_ Der Nettoumsatz (B2B-Markt) lag im ersten Halbjahr 2016 bei 7,17 Milliarden Euro.

Mit der höchsten Anzahl an Baugenehmigungen innerhalb der ersten vier Monate eines Kalenderjahres seit dem Jahr 2000 sind laut Statistischem Bundesamt (Destatis) vor allem Neubauwohnungen Auslöser dieser aktuellen Entwicklung.

Während im ersten Halbjahr 2015 der Bereich Entwässerung/Abwasser/Straßenbau mit einem Erlös von 625 Millionen Euro das stärkste Segment darstellte, konnten im laufenden Jahr die Dämmstoffe mit 647 Millionen Euro, gefolgt von den Mauersteinen mit 633 Millionen Euro, den höchsten Umsatz zum Halbjahr 2016 verbuchen.

Die stärksten Wachstumsraten zeigen sich bei den Produktsegmenten für den Innenraum und Innenausbau. Der Umsatz der Warengruppe Fenster und Zubehör stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 um 11,7 Prozent auf 271,6 Millionen Euro. Mit dem Segment Trockenbau wurde ein Umsatz von 531,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Plus zum Vorjahreszeitraum von fast 10 Prozent. Die Ausgleichs-und Spachtelmassen erzielten einen Umsatzzuwachs von 11,3 Prozent auf rund 310 Millionen Euro.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung im Wohnungsbau sowie bei den Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern rechnet GfK auch für das Gesamtjahr 2016 mit einer erkennbar positiven Umsatzentwicklung im deutschen Baustofffachhandel.

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