Gestaltung & Technik

Forderung nach gesetzlich festgeschriebenen Fahrrad-Stellplätzen für Neubauten

Mittlerweile sind 70 Millionen Fahrräder in Deutschland unterwegs. Jeder Fünfte fährt heutzutage tagtäglich mit dem Rad – und das nicht nur in Studentenstädten. Aus Sicht von projekt w ist es höchste Zeit, dass auch das Fahrradparken über das Baurecht geregelt wird.

In den Bauordnungen der Bundesländer ist längst festgeschrieben, wie viele Autoparkplätze beim Bau von Wohnungen, öffentlichen Gebäuden, Veranstaltungsstätten, Schulen oder Einkaufszentren geschaffen werden müssen. Baden-Württemberg hat als erstes Bundesland die Zahl der Fahrradstellplätze in die Landesbauordnung integriert.
Seit März 2015 schreibt das Land für jede neue Wohnung zwei wettergeschützte und leicht zugängliche Fahrradabstellplätze vor. Bei öffentlichen Gebäuden gilt jetzt_ Wer Abstellanlagen für vier Fahrräder anlegt, muss einen Autoparkplatz weniger bauen. Die Erfahrung zeigt laut Unternehmen, dass Menschen häufiger mit dem Rad fahren, wenn es direkt vor der Haustür steht und nicht erst aus dem Keller oder vom Hinterhof geholt werden muss.
Kommunen, Arbeitgeber, Einzelhändler und Wohnbaugesellschaften sind dazu aufgerufen genügend adäquate Abstellanlagen zu schaffen um die Zahl der Wildparker zu senken und den Radfahrer komfortable und sichere Abstellgelegenheiten ihrer Drahtesel zu bieten.
Mit den Einhausungssystemen von projekt w gelingt es nach eigenen Angaben spielerisch Fahrradabstellanlagen in enge städtische Siedlungsgebiete harmonisch zu integrieren. Durch die Auswahl verschiedener feuerverzinkter Stützen-Trägersystemen und vielfältiger Dachtypen, sowie einem großen Sortiment an Seitenverkleidungen ist die Möglichkeit einer individuellen Gestaltung gegeben, sagt projekt w. Auch bei exklusiven und speziellen Anforderungen bleibe bei Architekten, Planern und Bauherren kein Wunsch mehr offen.

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