Titelstory

Das »Original« minimalistisch und futuristisch präsentiert

Mit einer Vielzahl an Neuheiten und Innovationen sowie einem ganz neuen und außergewöhnlichen Messestandkonzept hat sich RENOLIT, dessen Hochleistungsfolien seit Beginn der 1980-er Jahre Kunststoffprofile für Fenster, Türen und Tore schützen, auf der Fensterbau Frontale in Nürnberg präsentiert.

Neues Beschichtungssystem
Zur Fassade gehören sie ja alle_ das Fenster, die Tür, die Wand oder ihre Verkleidung. Was liegt also näher, als ein Beschichtungssystem, das sich seit über 30 Jahren im Fensterbereich bewährt hat, für die Anwendung im Fassadenbereich weiter zu entwickeln? »RENOLIT beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit diesem Thema. Um die vorhandenen Erkenntnisse zu bündeln und die weitere Umsetzung voranzutreiben, haben wir vor zwei Jahren ein entsprechendes Entwicklungsprojekt gestartet«, sagt dazu Stefan Friedrich, Geschäftsbereichsleiter RENOLIT ­EXTERIOR.­ Die Projektorganisation hat vor zwei Jahren Rainer Langner übernommen, unter dessen Federführung ein Kooperationsprojekt mit einem Hersteller von Fassadenbekleidungen konkrete Formen angenommen hat. »Wir konzentrieren uns zunächst auf die Entwicklung von Elementen aus Aluminium für vorgehängte hinterlüftete Fassaden«, so Rainer Langner und erklärt die Gründe dafür: »Zum einen sehen wir für dieses Konzept die besten Entwicklungschancen, zum anderen eignen sich unsere bestehenden Beschichtungssysteme bevorzugt für den Einsatz auf glatten, tragfähigen Oberflächen.« Weshalb die Wormser Oberflächenspezialisten bereits im Februar 2017 dem Fachverband FVHF beigetreten sind.

Große Gestaltungsfreiheit
Mithilfe des neuen Beschichtungssystems will RENOLIT Fassadenkassetten und Sidings auch für kleinere Hochbauprojekte wie Ein- oder Zweifamilienhäuser interessant machen. »Es lassen sich damit auch kleinere Farb- und Dekorlosgrößen von weniger als 500 m² wirtschaftlich umsetzen, und zugleich gewährt das System größtmögliche Gestaltungsvielfalt, beispielsweise durch Akzentuierungen«, skizziert Projektleiter Rainer Langner die Stärken. Hinzu kämen die bewährten Langzeitqualitäten der RENOLIT-Produkte: Ihre Jahrzehnte überdauernde Farbstabilität sei legendär, Farben wie Dekore mit hundertprozentiger Genauigkeit reproduzierbar – und damit Reparaturen oder Anbauten auch nach vielen Jahren problemlos möglich. In Verbindung mit geringem Reinigungs- und Wartungsaufwand ergeben sich so robuste Fassadenlösungen mit ausgeprägten Langzeitqualitäten.Längere Gewährleistung
Eine weitere Neuigkeit bei ­RENOLIT ist, dass das Traditionsunternehmen seine traditionell schon großzügigen Gewährleistungsfristen nochmals verlängert. »Für unser Spitzenprodukt RENOLIT ­EXOFOL FX beträgt die Gewährleistung jetzt einheitlich 20 Jahre, und das weltweit für alle Ländergruppen«, so Geschäftsbereichsleiter Stefan Friedrich. Die neuen Fristen basieren auf Testergebnissen, die das Unternehmen über Jahre hinweg sowohl im Labor, als auch unter natürlichen Bedingungen gesammelt hat. Bewertet werden sie anhand der Prüfbestimmungen der Gütegemeinschaft Kunststoff-Fensterprofilsysteme für das RAL-Gütezeichen 716, die einen erfolgreich bestandenen Bewitterungstest nach M20 vorschreiben_ eine schadlose Energieaufnahme von 20 GJ/m², was eine Bestrahlung mit Xenon-Licht von rund 10 000 Stunden bedeutet.

Physikalischer Fingerabdruck
Weil die optische Qualität von Plagiaten immer besser wird – erst recht dann, wenn dieser Unterschied noch nach zwanzig oder mehr Jahren nachgewiesen werden muss –, hat RENOLIT gemeinsam mit der Freiburger Polysecure GmbH einen Produktmarker entwickelt, der in die Basisfolie eingebracht wird und sich wie ein physikalischer Fingerabdruck über einen Detektor identifizieren lässt. »Am eingebauten Fenster ist es häufig nicht mehr nachvollziehbar, mit welcher Beschichtungsfolie das Kunststoffprofil kaschiert wurde«, beschreibt Stefan Friedrich die gerade in Reklamationsfällen problematische Situation, die zur Entwicklung des Produktmarkers geführt hat.
Alle RENOLIT EXOFOL-Produkte sollen mittelfristig damit ausgestattet werden, in die Produktion eingeflossen ist der Marker bereits erstmals im ersten Quartal 2018. Weil auch diese Maßnahme für den Folienhersteller im Dienste der Sicherheit steht, erhalten die als Kunden registrierten Profil- und Fensterhersteller pro Standort einen Detektor kostenlos; zusätzliche Geräte sind optional erhältlich.

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