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Dämmstoffwerk in Wittenberge eröffnet

Knapp 200 Kunden und Partner aus Wirtschaft und Politik – allen voran Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Österreichs Botschafter Dr. Ralph Scheide – waren gekommen, um mit Austrotherm unter dem Motto »Fire or Ice? – Think Pink!« die offizielle Eröffnung des ersten Produktionsstandortes in Deutschland in Wittenberge/Brandenburg zu feiern.

 

Brandenburgs Ministerpräsident Woidke betonte in seiner Eröffnungsrede, Austrotherm habe mit Wittenberge die richtige Standort-Wahl getroffen_ »Die Industrie hat hier Tradition. In Brandenburg haben die Branchen Kunststoffe und Chemie eine große Bedeutung und daher auch in der Förderpolitik der Landesregierung einen besonderen Stellenwert. Zudem leistet das neue Werk mit seiner topmodernen Dämmstoff-Herstellung einen wichtigen Beitrag für mehr Energieeffizienz in Deutschland und Europa.«

Vor dem Dinner und Showprogramm begeisterte ZDF-Kommentator und Ex-Weltklasse-Schiedsrichter Urs Meier mit seiner Keynote zum Thema »Entscheiden unter Druck« die Gäste. Zur Eröffnungs-Gala gaben sich ein Stelldichein_ Dr. Walter Koren (WKO, Leiter Abteilung Außenwirtschaft), Mag. Johann Kausl (Wirtschaftsdelegierter, Berlin), Landesrat Hans Lange und Wittenbergs Bürgermeister Dr. Oliver Hermann.

Der österreichische Dämmstoff-Spezialist Austrotherm, führender Anbieter im Bereich qualitativer Wärmedämmung in Mittel- und Osteuropa, hatte am Eröffnungstag allen Grund zum Feiern_ Zwischen Spatenstich und Produktion der ersten rosafarbenen wasser- und druckresistenten XPS-Dämmstoff-Platten »Made in Wittenberge« liegen gerade einmal zehn Monate Bauzeit. So entstand in Rekordbauzeit auf rund 114.000 Quadratmetern ein gänzlich neuer XPS-Produktionsstandort. Die Unger Steel Group zeichnet als Generalunternehmer für die gesamte Planung und Ausführung der Gebäude verantwortlich.

Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 40 Mio. € in der Endausbaustufe realisiert die Austrotherm in Wittenberge – auf halbem Weg zwischen Berlin und Hamburg – ein topmodernes Dämmstoffwerk in dem 70 Mitarbeiter Beschäftigung finden werden.

Die Austrotherm Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2013 mit 18 Produktionsstätten in mittlerweile 11 Ländern den Umsatz um 2 % auf über 250 Millionen € steigern und beschäftigte im Jahresschnitt 850 Mitarbeiter. Peter Schmid_ »Dass wir im vergangenen Jahr beim Umsatz zulegen konnten, ist unserem Auslandsengagement zu verdanken, wie beispielsweise dem neuen EPS-Dämmstoffwerk in der Nähe von Izmir/Türkei. Vom Standort Wittenberge erwarten wir uns für 2014 auch ein Plus beim Gruppenumsatz, da wir auch weitere Exportländer in Angriff nehmen können.«

Austrotherm forscht ständig nach neuen Produkten und Weiterentwicklungen. Beispielsweise wurde heuer der Hochleistungsdämmstoff »Austrotherm Resolution« auf den Markt gebracht, der eine um über 40 % bessere Dämmwirkung aufweist. »Auch im XPS-Bereich wird die Optimierung weitergehen«, so Peter Schmid. Das Unternehmen ist Teil der Schmid Industrie-Holding, die in Deutschland mit der Baumit Gruppe seit zwölf Jahren vertreten und mit neun Produktionsstandorten das größte Unternehmen der Firmengruppe ist. Austrotherm verfügt neben dem neuen Werk in Wittenberge und den Stammwerken in Österreich (Pinkafeld und Purbach) noch über Unternehmen in Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Türkei und Ungarn.

 

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