Brüninghoff: Offene Konzepte intelligent geteilt

Die Formen der Arbeitsorganisation unterliegen einem stetigen Wandel. Dies wird auch an den Bürowelten deutlich. So entscheiden sich Unternehmen heute vermehrt für Großraumbüros, um ein kreatives Miteinander zu fördern und die Flächeneffizienz zu erhöhen. Dass dabei jedoch auch das Bedürfnis nach Privatsphäre berücksichtigt werden sollte, zeigen zahlreiche Untersuchungen. Um diese mit einem offenen Raumkonzept in Einklang zu bringen, empfiehlt sich der Einsatz von Trennwandsystemen. Sie lassen sich flexibel ein- und ausbauen, sodass Grundrisse bei Bedarf – und ohne Eingriff in die Gebäudestatik – angepasst und umgestaltet werden können. Brüninghoff bietet hierfür die »wall4all«.

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Um auf sich verändernde Raumanforderungen reagieren zu können, bietet Brüninghoff seine »wall4all«. Die Trennwand aus Konstruktionsvollholz (KVH), Dämmmaterial und Bekleidung setzt sich aus einzelnen Elementen zusammen. Letztere werden individuell an bestehende Anforderungen angepasst. Hierfür lassen sich Ideen und Projekte mithilfe eines intuitiven 3D-Konfigurators eigenständig online planen und visualisieren. Dabei werden bereits alle Raumparameter abgefragt, die zur passgenauen Produktion der einzelnen Bauteile erforderlich sind. So sind beispielsweise Raumhöhen von 2,4 bis 3,0 m möglich. Nach einer geringen Vorlaufzeit werden die maßgeschneiderten, vorgefertigten Starter-, Wand-, Tür- und Eckelemente geliefert. Auch zusätzliche Glaselemente sind realisierbar.


Die Bauteile lassen sich jeweils über Nut und Feder zu einer geschlossenen oder freistehenden Fläche sowie zu einer Wand mit Durchgangsöffnung oder als Kombination zusammenfügen. Das Stecksystem ermögliche eine unkomplizierte Montage. Aufgrund des geringen Gewichts sowie der auf Höhe zugeschnittenen und beplankten Wandteile ist eine Ein-Mann-Installation möglich. Die Elemente werden ohne Verschnitt auf montierten Decken- und Bodenschwellen ineinandergeschoben und verschraubt. Der hohe Vorfertigungsgrad sorgt hierbei laut Hersteller für einen besonders schnellen Arbeitsfortschritt. So werde im Vergleich zum herkömmlichen Trockenbau etwa ein Drittel der Bauzeit benötigt. Zugleich sei eine problemlose Installation der Wände während des laufenden Betriebs möglich, ohne diesen stark einzuschränken.

Vorteile der Raumtrennung

Die integrierten, nicht tragenden Wände geben Großräumen nicht nur eine Struktur, in der verschiedene Nutzungsformen klar definiert sind, sondern sie bieten den Beschäftigten auch einen Sichtschutz und dämmen zugleich die Geräuschkulisse ein. So weisen die Elemente laut Hersteller beispielsweise einen Schalldämmwert von 40 Dezibel (dB) auf. Zudem entspricht das Wandsystem der Feuerwiderstandsklasse EI 30 und sei selbst im nicht tragenden Bereich feuerhemmend. Auch verzeichne es einen ausreichenden Widerstand gegen statische vorwiegend ruhende sowie stoßartige Belastungen, die während der Nutzungszeit auftreten können. So wird die Trennwand den Anforderungen nach DIN 4103-1:2015 gerecht und ist demnach für den Einbaubereich 2 zertifiziert. Damit eigne sie sich – neben dem Einsatz im Großraumbüro – auch für Schulräume, Hörsäle, größere Versammlungs-, Ausstellungs- und Verkaufsräume.

Für eine offene Gestaltung

Um räumliche Abgrenzungen zu schaffen, ohne die offene Atmosphäre im Büroalltag zu gefährden, lassen sich Aussparungen oder Glaselemente in die Wand integrieren. Zugleich sollte aber auch die sichtschützende Funktion bewahrt werden. »wall4all« verfügt in der Basisversion über eine Oberfläche aus Gipskarton. Letztere lässt sich nach dem Verfugen beliebig finalisieren. In der Designvariante, bei der Arbeitsschritte wie das Verfugen entfallen, ist das System mit naturbelassener oder grau beziehungsweise weiß lasierter Fichte mit sichtbarer Holzstruktur erhältlich.   J