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Bau-Frühling 2014 startet bereits im 1. Quartal

»Der Winter meint es in diesem Jahr mit der gesamten Branche besonders gut!« Auf diesen einfachen Nenner bringt Ulrich Wolf, Vorsitzender der Eurobaustoff-Geschäftsführung, die Entwicklung am Bau im 1. Quartal 2014.


Und die 498 Gesellschafter seiner europäischen Kooperation mittelständischer Fachhändler für Baustoffe, Holz und Fliesen profitierten davon ein Stück weit mehr als die restliche Branche. Dies wird aus den aktuellen Quartalszahlen der Kooperationszentrale deutlich. Das zentral abgerechnete Einkaufsvolumen stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 29,23 % an und durchbrach mit über 1,18 Mrd. € erstmals die 1-Mrd.-€ -Quartalshürde.


»Dieser Erfolg hat viele Väter«, zitiert Wolf ein bekanntes Sprichwort. »Unsere Väter heißen Gesellschafter. Sie haben gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für dieses große Plus gearbeitet«,  fast immer mit der bestehenden Mannschaft. Und hier sieht er zukünftig ein ernstzunehmendes Problem. Die notwendigen neuen, fachlich gut ausgebildeten Mitarbeiter sind nur noch selten zu bekommen, was zu Überstunden, Überlastungen und sinkender Motivation bei den »alten« Mitarbeitern führt.


»Über den Fachkräftemangel ist viel theoretisiert worden. Jetzt haben wir praktisch damit zu tun. Und das gleich im doppelten Sinne.« Denn nicht nur dem Handel fehlt das Fachpersonal, auch in Handwerk und Baugewerbe sind ausgebildete Kräfte Mangelware.


Der Geschäftsführer verschweigt nicht, dass für die Entwicklung des Einkaufsvolumens in der Kooperationszentrale auch viele andere positive Faktoren verantwortlich sind_


Die wirtschaftliche Situation, die konjunkturelle Aussichten und die Stimmungslage in der Bevölkerung geben dem Bau Impulse,  das Zinsniveau ist weiterhin niedrig und die Vergleichsmonate 2012 waren durch Kälte und Schnee umsatzmäßig schlecht.


Branchen und Bundesländer, die gerade unter dem letztjährigen Winterwetter gelitten haben, sind jetzt die großen Gewinner. Und dazu zählen einerseits GaLaBau, Dach und Fassade, anderseits große Teile Nord- und Ostdeutschlands.


Was sich aufgrund der guten Konjunktur- und Wetterlage nicht bemerkbar macht, ist das fehlende Einkaufsvolumen des ehemaligen Gesellschafters ZEB Paderborn, der die Kooperation Ende 2013 verließ. Dieses Volumen wurde noch nicht durch die neuen Gesellschafter – Holz Richter, Stumpp Holzwerk und Hansa Holz Bremen – kompensiert.


»Der größte Wachstumsschub kommt also von Innen heraus. Deshalb können wir auch auf ein gutes Baujahr vorausblicken«, ist sich Ulrich Wolf sicher, »sofern wir keine politischen Querschläger bekommen, keine Verschärfung der Situation im Osten Europas, keine Verschlechterung in der Finanz- und Bankenkrise beziehungsweise keine weiteren Hemmnisse für kleine Häuslebauer und große Immobilienbesitzer. Dann lässt sich unsere Planung 2014 mehr als erfüllen.«

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