Aktuelles Mauerwerk & Beton

Bachl: Voller Einsatz für Großprojekt

60 000 m2 Produktionsfläche, 2 700 zu verhebende Elemente, 20 000 m2 Deckensystem – mit dem Neubau des VGP-Parks München bekam das Unternehmen Karl Bachl Betonwerke den Auftrag für ein herausforderndes Großprojekt, genauer gesagt für die Planung, Herstellung und Montage von knapp 3 000 Stahlbeton-und Spannbeton Fertigteilen.

Auf fast 700 000 m2 entstehen an der nördlichen Anschlussstelle Parsdorf an der Autobahn 94 knapp 400 000 m2 Logistik-, Produktions- und Büroflächen, darunter für namhafte Firmen wie die BMW- und die KraussMaffei Group.

Die Ansiedlung der beiden Firmen in Parsdorf wird das größte Umzugsprojekt im Großraum München seit der Verlegung des Flughafens von Riem nach Erding im Jahr 1992. Die Bauzeit des gesamten Projekts bis zur kompletten Fertigstellung wird sich über mehrere Jahre erstrecken.


Der Auftraggeber, die VGP, ist ein familiengeführter, führender, paneuropäischer Entwickler, Betreiber und Eigentümer von hochwertigen Logistik- und Gewerbeimmobilien. Ursprünglich als Bauunternehmen gegründet, liegt der strategische Fokus heute auf der Entwicklung großer Multi-Tenant Geschäftsparks. Die VGP Gruppe zeichnet sich durch ein vollintegriertes Geschäftsmodell mit Fähigkeiten und langjähriger Erfahrung entlang der gesamten Wertschöpfungskette, vom Grundstückserwerb über die Entwicklung bis hin zum Asset- und Property-Management, aus. Das Vergabeverfahren startete bereits im Frühjahr 2020. Aufgrund eines ausgereiften Konzepts zur Umsetzung konnte die Firma Bachl überzeugen und den Zuschlag für den Bau der Halle B mit einem zweistelligen Millionen-Auftragsvolumen bekommen. Geschäftsführer der Karl Bachl Betonwerke GmbH & Co. KG, Wolfgang Paul, fasst es so zusammen: »Diese Herausforderung haben wir gerne angenommen und freuen uns, die Stärken unserer Firmengruppe unserem Kunden aufzeigen zu können.«

Zuverlässigkeit und Termintreue aufgrund moderner technischer Ausstattung

Für die Abwicklung des Projektes wurde schweres Gerät aufgefahren. Für das Verheben und Verfahren von Stützen, Wänden, Abfangträgern, Frostschürzen und Binder wurde ein 130 t Raupenteleskopkran eingesetzt. Die Binder waren mit einer Länge von 32 m und knapp 35 t die größten Bauteile vor Ort. Die in etwa 400 verbauten Stützen sind bis zu 26 t schwer und rund 18 m lang. Neben dem Teleskopkran sind für die Logistik vor Ort auch noch zwei Autokrane mit 130 und 250 t Gewicht im Einsatz. »Wichtig war und ist uns der Einsatz modernster Technik bei unseren Projekten. Aus diesem Grund halten wir einen entsprechenden Fuhr- und Maschinenpark vor«, so Robert Blöchl, Oberprojektleiter Bereich Fertigteilbau.     J

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