Zeitgemäßer Fußschutz für Handwerker

In vielen Arbeitsbereichen von Handwerkern, wie etwa auf Baustellen, sind Sicherheitsschuhe als Teil der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) vorgeschrieben. Zehenschutzkappe und durchtritthemmende Zwischensohle im Schuh schützen den Fuß beispielsweise vor Verletzungen durch herabfallendes Material und scharfe oder spitze Gegenstände auf dem Boden. Darüber hinaus bieten Sicherheitsschuhe heutzutage hohen Tragekomfort, modernes Design und sie sind auf die Anforderungen einzelner Gewerke individuell abgestimmt.

Die Herausforderungen bei den verschiedenen handwerklichen Tätigkeiten sind ebenso vielfältig, wie die örtlichen Bedingungen bei der Arbeit_ Drinnen oder draußen bei Wind und Wetter, auf Gerüsten, Arbeitsbühnen oder hoch oben auf dem Dach, auf glatten, harten oder unebenen Untergründen – all das erfordert eine entsprechend hohe Vielfalt beim Fußschutz. Außerdem verbringen die meisten Beschäftigten jeden Werktag mindestens acht Stunden in ihren Sicherheitsschuhen. Und das dann auch noch in unterschiedlichen Körperhaltungen oder -bewegungen: stehend oder viel laufend, sitzend oder kniend.
Für den Dachdecker sollen die Sohlen flexibel und das Profil rutschhemmend sein – aber nicht so grob, dass man damit hängenbleibt. Ein sicherer Stand ist wichtig, erst recht bei feuchter Witterung, die die Dachkonstruktion glatt macht und das Risiko erhöht, den Halt zu verlieren oder umzuknicken. Normgerechte Sicherheitsschuhe bieten hier mit einer profilierten Laufsohle, beispielsweise aus Gummi und Polyurethan, eine erhöhte Rutschfestigkeit und sorgen so für bestmöglichen Halt.
Eine möglichst dämpfende Eigenschaft des Schuhs hat wiederum für Beschäftigte in der Industrie Priorität, da sie viel auf harten Böden unterwegs sind. Maler und Lackierer sowie im Innenausbau Beschäftigte müssen häufig kniend arbeiten, wenn sie zum Beispiel bodennah Farbe anbringen oder Fußböden verlegen. Ihnen kommt es dann vor allem auf eine Zehenschutzkappe mit guter Kantenabdeckung an, die nicht einschneidet, sowie gegebenenfalls auch auf einen flexiblen nichtmetallischen Durchtrittschutz.
Gleichzeitig muss die Zehenschutzkappe jene Kräfte aushalten, die auf sie wirken, wenn dem Dachdecker etwa ein Ziegel, dem Industriearbeiter eine schwere Stahlzarge oder einem Innenausbau-Handwerker eine robuste Fliese auf den Fuß fällt. Unter anderem ist deshalb auf Baustellen ein Fußschutz der Sicherheitsklasse S3 gesetzlich Pflicht. Dazu gehören auch durchtritthemmende Zwischensohlen. Denn wohl allen Handwerkern kann es dort mal passieren, dass sie versehentlich in einen Nagel, in Scherben, Drähte oder anderes scharfkantiges Material treten.
Zehenschutzkappe oder Durchtrittschutz fanden sich längst in herkömmlichen Sicherheitsschuh-Modellen, die jedoch oft noch klobig und schwer waren und schon gar nicht den vielfältigen heutigen Anforderungen gerecht werden konnten. Im Gegenteil_ Sie ließen den Träger schneller ermüden, verursachten mitunter Schmerzen, Druck- und Scheuerstellen. Im Zweifel verzichtete der eine oder andere Handwerker deshalb auf seinen Fußschutz – und riskierte damit Verletzungen und außerdem den Verlust des gesetzlichen Unfallversicherungsschutzes. Denn dieser greift natürlich nicht, wenn PSA vorschriftswidrig nicht angelegt wird.Das muss nicht sein, denn heute stehen den Handwerkern individuelle Lösungen zur Verfügung. Sicherheitsschuhhersteller wie Elten bieten auf verschiedene Gewerke abgestimmten Fußschutz an. Dieser zeichnet sich zum Beispiel durch entsprechende Sohlenkonzepte oder besonders geringes Gewicht aus. Auf Details wie etwa einen abriebfesten Spitzenschutz gegen den Verschleiß bei knienden Tätigkeiten wird bei der Herstellung ebenfalls geachtet. Wasserabweisendes Obermaterial und eingearbeitete Klimamembranen, die den Fuß im Sommer nicht zu sehr schwitzen lassen und ihn im Winter warm und trocken halten, sind nicht nur für bestimmte Arbeitsbereiche vorteilhaft, sondern sorgen darüber hinaus für hohen Tragekomfort.
Zu diesem Komfort tragen außerdem optimierte Passformen für unterschiedliche Fußtypen bei, darunter auch speziell für Frauenfüße. Damit reagieren Fußschutz-Hersteller auf die Bedürfnisse von Beschäftigten, die immer häufiger individuelle Ansprüche an ihr Schuhwerk stellen. Sie setzen auf Sicherheitsschuhe, die im Idealfall so bequem sitzen wie Alltagsschuhe und sich auch optisch kaum von Freizeitmodellen unterscheiden. Sicherheitsschuh-Spezialisten wie Elten haben daher mittlerweile zahlreiche sportliche und bequeme Modelle im Angebot, die zudem durch zeitgemäßen Schick auffallen – ob im lässigen Karo-Muster, Vintage-Design, Sport- oder Jeans-Look. Die individuellen Bedürfnisse der Beschäftigten werden mehr denn je beachtet.

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