Wiśniowski Sp. z o.o. S.K.A. Moderne Zugangslösungen für eine vernetzte Welt

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Wiśniowski
Von: Frauke Fink

Von einer kleinen Werkstatt in Polen zur Polarstation auf Spitzbergen – längst schon hat sich Wiśniowski vom lokal verankerten Familienunternehmen zum international tätigen Komplettanbieter für Zugangssysteme entwickelt. Mit einem neuen Standort in Unna will das Unternehmen nun seine Position in Deutschland stärken und wichtige Weichen für die Zukunft stellen. Im Gespräch mit dem baustoffPARTNER verrät Export Director Marcin Burek, auf welcher Strategie der Erfolg beruht und welche Rolle der deutschsprachige Raum dabei spielt.

1989 brachte Andrzej Wiśniowski aus einer kleinen Werkstatt im südpolnischen Wielogłowy das erste automatisch betriebene Garagentor Polens auf den Markt. Wie prägend dieser Schritt für die weitere Geschichte seines Unternehmens sein würde, konnte er sich damals nur erträumen. Heute steht Wiśniowski für komplette Zugangslösungen aus einer Hand und ist mit seinem vielfältigen Portfolio für jede Herausforderung gerüstet.

»Von Anfang an haben wir einen konsequenten Weg der Integration verfolgt – technologisch, organisatorisch und marktorientiert«, erklärt Marcin Burek, Export Director bei Wiśniowski. »Unsere Lösungen sollen den Alltag der Menschen einfacher, sicherer und komfortabler machen. Das war der ursprüngliche Impuls, und daran hat sich bis heute nichts geändert.«

Vom Garagentor zur Komplettlösung

Der Hauptsitz von Wiśniowski liegt im südpolnischen Wielogłowy. Auf dem rund 40 ha großen Werksgelände betreibt das Unternehmen eine der modernsten Produktionsstätten Europas. Gefertigt wird mit hoher Fertigungstiefe: Vom Rohmaterial bis zum einbaufertigen Produkt entstehen nahezu alle Komponenten für Tore, Türen, Fenster, Zäune und Smart-Home-Systeme an einem Ort.

Die App-basierte Lösung »Wiśniowski Connected« erlaubt die unkomplizierte Steuerung von Garagentoren, Zäunen oder Türen per Smartphone.

»Wir sind der einzige Hersteller in Polen, der ein so breites Sortiment vollständig unter einem Dach produziert«, sagt Marcin Burek stolz. Entsprechend viel gibt es zu tun: Rund 2 200 Mitarbeiter tragen heute dazu bei, dass Wiśniowski seine Produkte erfolgreich in über 35 Länder ausliefern kann.

Essenziell für den Erfolg sind laut Burek eine Kombination aus industrieller Serienfertigung und individuell angepassten Lösungen sowie die Fähigkeit, flexibel auf unterschiedlichste Anforderungen im privaten, gewerblichen und industriellen Bereich zu reagieren. 

Diese Anpassungsfähigkeit betrifft übrigens nicht nur die bewährten physischen Produkte, sondern auch den Schritt in die digitale Zukunft. Die diesbezügliche Weiterentwicklung gehört für Wiśniowski längst schon zum Gesamtsystem – etwa mit der smarten Steuerungsplattform »Wiśniowski Connected«.

Steuerung ohne Umwege

Mit »Wiśniowski Connected« hat das Unternehmen im polnischen Markt eine führende Rolle für smarte Zugangslösungen übernommen. Die App‑basierte Lösung erlaubt die Steuerung von Garagentoren, Zäunen oder Türen direkt über das Smartphone; ganz ohne zusätzliche Smart‑Home‑Zentrale.

»Wir wollten keine externe Lösung integrieren, sondern ein System entwickeln, das intuitiv funktioniert und höchste Sicherheit bietet«, so Burek. »Unsere Kunden scannen einfach einen QR‑Code, verbinden das System mit ihrem WLAN, und schon sind alle Funktionen verfügbar.«

Wie sich Stil und Funktion vereinen lassen, zeigt auch das vollverglaste Headquarter von Wiśniowski im polnischen Wielogłowy.  

Künftig soll »Wiśniowski Connected« auch für biometrische Zutritte, komplette Gebäudeautomationen und industrielle Sicherheitsanwendungen erweitert werden. »Wir wollen der digitale Wächter des Zuhauses sein – verlässlich, sicher und intuitiv«, heißt es von Unternehmensseite.

Unna als Dreh- und Angelpunkt

So durchdacht die digitale Lösung auch sein mag – ihre Stärke entfaltet sie erst im Alltag der Nutzer. Umso wichtiger ist es für Wiśniowski, die Anforderungen seiner Kunden vor Ort zu verstehen und im Fall der Fälle unmittelbar greifbar zu sein. Genau das ist das Ziel des neuen Standorts in Unna: näher dran zu sein an den Menschen, den Projekten und dem Marktgeschehen in Deutschland und Westeuropa.

Die multifunktionale Niederlassung soll auf 8 300 m2 Grundstücksfläche einen Showroom, moderne Logistikbereiche sowie Verwaltungs- und Schulungsräume vereinen. Zudem wird sie als direkte Schnittstelle zum deutschsprachigen Markt fungieren. 

»Deutschland ist für uns nicht nur der wichtigste Exportmarkt, sondern auch ein Maßstab für Qualität und Effizienz«, erklärt Marcin Burek. »Wer hier erfolgreich ist, beweist sich auch international.«

Die verkehrsgünstige Lage in der Nähe des Kamener Kreuzes und der A1 ermöglicht schnelle Lieferprozesse und über das hauseigene »Best‑Seller‑Programm« sollen Fachpartner direkt vor Ort praxisnah geschult werden.


Zukunft mit Struktur

Einen wesentlichen Schwerpunkt legt Wiśniowski in diesem Jahr auch auf die Absicherung kritischer Infrastrukturen sowie eine ressourcenschonende, zukunftsfähige Produktion. Besonders im Bereich Perimeterschutz – etwa bei Solarparks oder industriellen Anlagen – sieht das Unternehmen großes Potenzial. »Auf der Perimeter Protection in Nürnberg haben wir ein voll integriertes Sicherheitskonzept für neue Energieanlagen vorgestellt«, berichtet Burek. Zudem werden biometrische Türsteuerungen, smarte Antriebe wie der hauseigene »Spark« mit integrierter WLAN-Funktion sowie datensichere App-Plattformen konsequent weiterentwickelt. Parallel dazu soll auch der internationale Vertrieb weiter gestärkt werden. Neben dem deutschsprachigen Raum rücken insbesondere Frankreich, die nordischen Länder, Nordamerika und der Nahe Osten stärker in den Fokus. »Wir betreiben über 2 500 Verkaufspunkte in ganz Europa«, sagt Burek. »Unsere Strategie kombiniert regionale Nähe mit zentral gesteuerter Produktion. Damit fördern wir Effizienz und Kundennähe zugleich.«

Von Krakau bis Spitzbergen

Die Bandbreite bereits realisierter Projekte zeigt, wie vielseitig und anpassungsfähig die Lösungen von Wiśniowski sind. In Polen etwa schützen Zaunsysteme das Luftfahrtmuseum in Krakau, während am Terminal B des Flughafens Katowice eine von Wiśniowski gestaltete Aluminiumfassade zum architektonischen Blickfang wird.

Und auch unter extremen Bedingungen ist das Unternehmen gefragt: Für die polnische Polarstation Hornsund auf Spitzbergen wurde ein speziell isoliertes Torsystem entwickelt, das den extremen klimatischen Bedingungen dort standhalten kann – die Station ist die nördlichste ganzjährige Forschungseinrichtung Polens. Zudem hat Wiśniowski mit dem Hochleistungstor »V‑King«, installiert im Hafen von Tallinn, eine Industrie‑Falttoranlage für den anspruchsvollen Hochfrequenzbetrieb produziert.

Technologie trifft Haltung

Was all diese Projekte verbindet, ist der Anspruch, Produkte zu liefern, die durchdacht, langlebig und anwenderfreundlich sind. Burek betont, dass moderne Technik bei Wiśniowski stets in ein ganzheitliches Denken eingebettet sei – letztlich ginge es schließlich darum, Lösungen für Menschen zu schaffen, nicht für Gebäude. Diese Philosophie prägt nach Angaben des Export Directors auch die Unternehmenskultur bei Wiśniowski. E Burek erklärt: »Unsere Kolleginnen und Kollegen sind der wichtigste Erfolgsfaktor. Deshalb setzen wir intern wie extern auf Vertrauen, Kompetenz und gemeinsame Ziele.« Ein Ansatz, der nicht nur auf Wachstum zielt, sondern auch auf Qualität, Stabilität und die Fähigkeit, sich in einem dynamischen Markt nachhaltig positionieren zu können. Für Wiśniowski genau der richtige Weg – nicht nur mit Blick auf die Vergangenheit, sondern vor allem auch mit Blick auf die Zukunft.

 

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