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Umsatzentwicklung im April positiv

Wie erwartet konnte die Umsatzentwicklung im April, nach den witterungsbedingten Behinderungen im ersten Quartal, eine positive Entwicklung nehmen. „Gleichwohl haben die witterungsbedingten Behinderungen, die noch in der ersten Dekade des Aprils in weiten Teilen Deutschlands herrschten, einen deutlicheren Aufschwung verhindert,“ so Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes.

Kumulativ beträgt der Rückstand der konjunkturellen Entwicklung des Bauhauptgewerbes, per April noch -6,4% nach -10% per März.

Im April standen zwei Arbeitstage mehr zur Verfügung, sodass die gute Auftragslage genutzt werden konnte. Die Leistung stieg im April um gut 7% gegenüber dem Vorjahresmonat.

In den Bausparten zeichnet sich folgende Entwicklung ab_ Im Wohnungsbau erreicht der Umsatz per April 7,7 Mrd. € nach 8 Mrd. € im Vorjahr. Gegenüber dem März hat sich der Rückstand damit von -7,6% auf -4,4% verringert. Die Baugenehmigungen zeigen in dieser Sparte weiter ein stetiges Wachstum, das Plus liegt kumulativ bei +17%. Die Ordereingänge haben im April deutlich um 5% zugelegt. Die Fundamentaldaten für Investitionen in Wohnimmobilien bleiben zudem aufwärts gerichtet (Arbeitsmarkt, Hypothekenzinsen) sodass die Trenderwartungen für die kommenden Monate sehr positiv bleiben.

Im Wirtschaftsbau hat sich die positive Leistungsentwicklung vom April (+6%) nicht adäquat in der Umsatzentwicklung niedergeschlagen (-0,6%). Kumuliert ist ein Umsatz von gut 8 Mrd. € erreicht, ein Minus gegenüber dem Vorjahr von 6%. Die Frühindikatoren geben hier noch keine nachhaltigen Bestätigungen für die von den Instituten erwartete Belebung der Wirtschaft im zweiten Quartal. Das Plus bei den Baugenehmigungen fiel mit über 8% zwar deutlich aus. Damit wurde kumulativ gut das Niveau aus dem Vorjahr erreicht. Die Ordereingänge bleiben kumulativ aber noch mit 4% im Minus. Noch dürften die hohen Auftragsbestände aus dem ersten Quartal für gute Auslastungen sorgen.

Die Umsatzentwicklung im öffentlichen Bau liegt noch am deutlichsten – mit einem Minus von fast 10% - hinter dem Vorjahr zurück. Hier kommt das hohe Gewicht des Tiefbaus zum Tragen, der im ersten Quartal besonders von der Witterung betroffen war. Diese Belastung setzte sich noch in der ersten Dekade des Monats fort. Hier herrschte in vielen Gegenden Deutschlands noch tiefer Winter. So blieb die Leistung im öffentlichen Tiefbau wiederum um fast 20% hinter dem Vorjahr zurück.

Die Baugenehmigungen zeigen seit Monaten für den öffentlichen Hochbau Zuwachsraten von über 50%. Die Trendumkehr nach dem Auslaufen der Konjunkturpakete hat weiter Fuß gefasst. Dies scheint sich nun in der Auftragserteilung der öffentlichen Hand zu bestätigen. Mit dem April wurde kumulativ wieder das Vorjahresniveau erreicht. Im Tiefbau stehen die Ordereingänge kumulativ bei +2%. Die Auftragsbestände dürften nach wie vor ein sehr hohes Niveau halten.

 

 

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