Titelstory

Spezialist für Betonfertigteile revolutioniert den Einbau von Pumpensümpfen

Innovative Betonfertigteile kommen aus Wörleschwang. Das beweist die Hieber Betonfertigteilwerk GmbH auch im Geschäftsjahr 2015.

Mit einem neuen patentierten Pumpensumpf­schachtsystem und der ebenfalls neuen, eckigen Version seines Lichtschachtes aus Glasfaserbeton (GFB) präsentiert der Fertigteilspezialist nicht nur zwei Neuheiten in seinem Produktprogramm. Der neue Pumpensumpfschacht vom Typ »SA« revolutioniert vielmehr die Abläufe auf der Baustelle und bringt dem Verarbeiter eine enorme Zeitersparnis beim Einbau.

»Erstmals lässt sich ein druckwasserdichter Pumpensumpfschacht installieren, ohne dass auf derBaustelle aufwendig abgeschalt werden muss. Dadurch gewinnt der Bauunternehmer mindestens drei Stunden«, erklärt Alexander Hieber, Geschäftsführer der Hieber Betonfertigteilwerk GmbH, den größten Vorteil des neuen Systems, das vor Ort einfach versetzt und mit der Bodenplatte verbunden werden kann.
Das neue Konzept der seitlichen Abdichtung und Anschlussbewehrung, das erstmals im Pumpensumpfschacht »SA« von Hieber umgesetzt wurde, bietet nicht nur einen Zeitvorteil, sondern auch eine höhere Installationssicherheit. Dank des patentierten neuen Anschluss-Systems wird der »SA«-Schacht seitlich über horizontal herausragende Gewindestangen als Auftriebssicherung direkt in der Bodenplatte verankert, die Abdichtung erfolgt ebenfalls seitlich über eine neuartige Kombination aus Dichtfleece und Dichtband.

Schalungsglatte Oberfläche
Erstmals überhaupt ist damit ein Betonfertigteil-Pumpensumpf mit schalungsglatter Oberfläche an der Oberseite der Schachtkrone erhältlich. Denn im Vergleich zu herkömmlichen Pumpensumpfschächten kann bei der »SA«-Version von Hieber komplett auf ein Arbeitsfugenband und die obere Anschlussbewehrung verzichtet werden. »Damit ist es uns gelungen, eine Fehlerquelle zu eliminieren und gleichzeitig die Lagerfähigkeit von Pumpensümpfen deutlich zu verbessern«, so Hieber.
Bei unvorsichtigem Transport oder nicht sachgemäßer Ausführung des Pumpensumpfanschlusses hatte sich in der Vergangenheit gerade das an der Oberkante angebrachte Arbeitsfugenband als größte Schwachstelle entpuppt. »Wir bieten jetzt eine absolut sichere Alternative und den Vorteil, dass zum Anschluss vor Ort nicht mehr von oben, sondern lediglich seitlich anbetoniert werden muss«, erklärt Christoph Hieber, Geschäftsführer Vertrieb des Unternehmens.Mit oder ohne Estrich
Beim Einbau zeigt sich der neue Pumpensumpfschacht total ­flexibel: Er eignet sich für den Bodenaufbau ohne Estrich genauso wie für den Einbau in Böden mit einem bis zu 16 cm hohen Estrichaufbau. Die Neuheit von Hieber ist in fünf verschiedenen Standardgrößen von 60/60/90 bis 120/120/130 (Länge/Breite/Höhe) und auf Wunsch auch in Sondergrößen lieferbar. Als Schachtabdeckungen stehen verschiedene Riffelblechvarianten zur Verfügung, die auf Wunsch geruchs- und tagwasserdicht oder auch Pkw-befahrbar zu haben sind.
Wo absolut wasserdichte Wanddurchbrüche zur Durchführung von Wasser- und ­Abwasserrohren gefordert sind, werden auch beim Pumpensumpfschacht »SA« ­HI-Dicht-Rohrdurchführungen eingesetzt. So können weiterführende Rohre mit handelsüblichen Kupplungen angeschlossen werden.
»Bei der Entwicklung der neuen ›SA‹-Version unseres Pumpensumpfschachtes haben wir darauf geachtet, dass er vielseitig einsetzbar ist und praktisch allen Anforderungen gerecht wird. Er passt für den privaten Wohnungsbau genauso wie für Mehrfamilienhäuser oder auch Objektbauten«, so Christoph Hieber.

Der neue GFB-Lichtschacht »Optimus«
Beim neuen Glasfaserbeton-Lichtschacht »Optimus« ist der Name Programm_ »Wir bieten damit eine weitere innovative Neuentwicklung an«, sagt Geschäftsführer Alexander Hieber. Die Materialkombination macht’s: Weil die GFB-Lichtschächte von Hieber aus glasfaserverstärktem Beton und Weißzement produziert werden, sind sie deutlich leichter und damit montagefreundlicher als herkömmliche Betonlichtschächte. Gegenüber Lichtschächten aus Kunststoff punkten die GFB-Alternativen von Hieber mit einer weitaus höheren Stabilität bei vergleichsweise geringer Bauteildicke.
»Bei manchen Kunststoffvarianten muss der Verarbeiter beim Aufschütten regelrecht die Luft anhalten und hoffen, dass nichts passiert. Bei unseren GFB-Schächten gibt es dieses Bruchrisiko nicht«, sagt Hieber.
Vor allem Bauherren, Architekten und Planer können sich über ungeahnte Freiheiten freuen_ Denn dank eines zum »Optimus« passenden Lichtschachtaufsatzes aus Stahl, der sich millimetergenau und stufenlos verstellen lässt, sind der gestalterischen Freiheit keine Grenzen gesetzt. »Über die variable Verstellmöglichkeit im Bereich von 40 bis 150 mm können problemlos die Höhe und sogar ein Gefälle eingestellt werden«, erklärt Hieber.

Strahlend weiße Optik
Wie der »Primus«, so punktet auch der neue »Optimus« von Hieber vor allem mit seiner strahlend weißen Optik, die viel Licht in Kellerräume fallen lässt und das Untergeschoß besonders wohnlich macht. Dank der schalungsglatten Oberfläche kann der neue GFB-Lichtschacht von Hieber auf Wunsch auch gestrichen werden, um optische Akzente zu setzen.
Das Beste holt der »Optimus« auch für Energiesparer heraus_ »Gerade für den Bau von Passiv- oder Plusenergiehäusern eignet sich die eckige Variante unseres GFB-Lichtschachtes besonders gut, denn auf Wunsch liefern wir sie mit thermischer Trennung, indem wir die Dämmung gleich vorinstallieren. So werden Wärmebrücken beim Anschluss an die Betonwand von vorneherein ausgeschlossen«, erklärt Hieber.
Verarbeitern bieten die GFB-Lichtschächte ein besonders einfaches Handling. Die umlaufende Zarge ist zur Schachtaußenkante bündig mit dem Gitterrost, das ermöglicht eine optimale Anpassung an die Putzstärke und das Gehwegpflaster.
Der neue GFB-Lichtschacht »Optimus« ist in unterschiedlichsten Größen erhältlich, die lichte Breite variiert zwischen 80 und 125 cm, die Höhe zwischen 100 und 200 cm.
Bei den Gitterrosten bietet Hieber feuerverzinkte begehbare Varianten in den Maschenweiten 30/30 oder 30/10 an. Die Roste verfügen über eine ebenfalls feuerverzinkte ­umlaufende Zarge, die bündig zur Schacht­außenkante abschließt und wandseitig verstärkt ist. Das garantiert eine perfekte Optik und ermöglicht den sauberen Anschluss von Gartenplatten und Pflasterungen. Weil sich die Zarge verschieben lässt, können unterschiedliche Putzstärken ­berücksichtigt werden. Auf Wunsch bietet der Hersteller auch Pkw-befahrbare Gitterroste an.
Seine GFB-Lichtschächte liefert Hieber wahlweise mit oder ohne Boden, in dem eine Doppelmuffe (SVE-Verbinder mit 50 mm Durchmesser) integriert ist, sodass weiterführende Rohre mit handelsüblichen Kupplungen angeschlossen werden können.

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