Puren GmbH Dämmung und Nutzfläche kombiniert

Schnell gedämmt und direkt nutzbar: Die Kombi-Elemente »puren DBV-purenit« verbinden Wärmedämmung und begehbare Nutzschicht in einem System. Zwei Varianten ermöglichen die Anpassung an unterschiedliche Anforderungen an Wärmeschutz und Bauteilaufbau, während das handliche Format und die integrierte Lastverteilungsschicht die Verarbeitung im Bestand erleichtern. Wie sich das System in der Praxis bewährt, zeigt die Sanierung einer Wohnanlage in Vöhringen.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Puren

Um die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) auch bei Mietobjekten zu erfüllen, kommen unterschiedliche Dämmmaßnahmen infrage. Einige davon sind mit erheblichen baulichen Veränderungen verbunden. Hingegen zählt die Dämmung der obersten Geschossdecke bei Mehrfamilienhäusern mit ungenutztem und ungedämmtem Dachraum zu den gesetzlichen Verpflichtungen, die in jedem Fall zu erfüllen sind. Zugleich handelt es sich um eine vergleichsweise einfach umsetzbare und wirksame Maßnahme, um abhängig vom Gebäudezustand Wärmeverluste zu reduzieren. Mit »puren DBV-purenit 023« und »puren DBV-purenit 026« bietet der Überlinger Dämmspezialist Puren dafür eine Platte, die Dämmung und lastverteilende Oberfläche vereint.

Für Dämmmaßnahmen im Bestand

Die Kombi-Elemente »puren DBV-purenit 023« und »puren DBV-purenit 026« wurden speziell für oberste Geschossdecken und Fußböden entwickelt. Mit ihrem handlichen Format passen sie durch jede gängige Dachbodenluke und eignen sich besonders für Dämmmaßnahmen im Bestand. Die Elemente bestehen aus einer Polyurethan-Hartschaum-Dämmplatte nach DIN EN 13165 und einer werkseitig aufkaschierten »purenit«-Platte als Nutz- und Lastverteilungsschicht. Dadurch entsteht ein stabiles Element, das unmittelbar nach dem Einbau begehbar und beispielsweise als leichte Lagerfläche nutzbar ist.

Für höhere Belastungen kann der Gehbelag durch eine zweite, 12 bis 15 mm starke »purenit«-Platte zu einem vollwertigen Trockenestrich ergänzt werden. Die hochdruckfeste Dämmplatte hält bei entsprechender Lastverteilung Dauerbelastungen von bis zu 24 kN/m² stand. Je nach Ausführung entsteht auf der obersten Geschossdecke eine zusätzliche Nutzfläche.

Zwei Varianten

Abgestimmt auf unterschiedliche Anforderungen an den Wärmeschutz und den Bauteilaufbau stehen zwei Varianten zur Auswahl: »puren DBV-purenit 023« besteht aus einem PU-Hartschaum mit Aluminiumdeckschicht und erreicht ab einer Dicke von mehr als 80 mm mit einem Bemessungswert von λB = 0,023 W/(m·K) die Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS) 023. Damit eignet sich diese Variante überall dort, wo eine hohe Dämmleistung bei geringer Aufbauhöhe gefragt ist. »puren DBV-purenit 026« mit diffusionsoffenem Spezialvlies erreicht mit einem Bemessungswert von λB = 0,026 W/(m·K) die WLS 026.


Beide Varianten bilden eine geschlossene, wärmebrückenarme Dämmschicht auf der Geschossdecke. Die kompakten Dämmelemente lassen sich an Durchdringungen wie Schornsteinen oder Lüftungsleitungen sauber anarbeiten. Der umlaufende Stufenfalz der PU-Dämmschicht unterstützt eine wärmebrückenarme Fugenausbildung. Zusätzlich sorgt die passgenaue Nut-und-Feder-Verbindung der »purenit«-Deckplatte für einen sicheren, flächenbündigen Verbund. Im Vergleich zu lose verlegter Dämmung mit separaten Laufbohlen vereinfacht das System die Ausführung, da Dämmung und begehbare Schicht in einem Arbeitsschritt verlegt werden.

Dauerhaft formstabil

Der als Nutz- und Lastverteilungsschicht eingesetzte Funktionswerkstoff »purenit« quillt im Gegensatz zu klassischen Holzwerkstoffen nicht auf und bleibt unter den vorgesehenen Einsatzbedingungen formstabil. Die Elemente sind schimmel- und verrottungsfest. Zudem ist der Dämmstoff von der Qualitätsgemeinschaft Polyurethan-Hartschaum (ÜGPU) emissionsgeprüft. Weitere Umweltinformationen dokumentiert eine Umweltproduktdeklaration (EPD) des Instituts Bauen und Umwelt (IBU). Das handliche Format erleichtert den Transport und ermöglicht eine zügige Verlegung mit wenigen Arbeitsschritten. Im Gegensatz zu Trockenestrichen, beispielsweise aus Gipsfaserplatten, leistet »purenit« als Dämmstoff einen – wenn auch kleinen – zusätzlichen Beitrag zur Wärmedämmung.

Erste Praxiserfahrungen

Eine der ersten ausgeführten Maßnahmen in Vöhringen zeigt, wie gut sich dieses Dämmelement bei der Sanierung im Bestand verarbeiten lässt. Bei einer Wohnanlage mit vier Wohnblöcken wurden die obersten Geschossdecken gedämmt, um den Wärmeschutz zu verbessern. Die Sanierungsarbeiten führte Bux Holzbau & Zimmerei aus Blaubeuren aus.

Auf den besenreinen Geschossdecken aus Beton verlegten die Zimmerer zunächst eine PE-Folie als Dampfsperre. Die Bahnen wurden sowohl untereinander als auch an den aufgehenden Bauteilen und Sparrenauflagern luftdicht verklebt. Anschließend verlegten die Zimmerer die für dieses Projekt ausgewählten Elemente des Typs »puren DBV-purenit 023« mit 120 mm PU-Dämmung und einer 15 mm starken »purenit«-Deckplatte. Die Anlieferung erfolgte mit einem Kran bis zum obersten Fenster des Hausflurs. Dank ihres Formats konnten sie über den Zugang zum Dachboden per Hand transportiert werden.

Wärmebrückenarme Ausführung

Sämtliche Anschlüsse und Zuschnitte ließen sich mit baustellenüblichen Werkzeugen herstellen. Der Aufbau kombiniert eine PU-Dämmung der WLS 023 mit einer belastbaren Nutzschicht und reduziert die Zahl zusätzlicher Arbeitsschritte auf der Baustelle. Die passgenauen Elemente ließen sich schnell und sauber verlegen. Mit dem in Vöhringen ausgeführten Aufbau aus 120 mm PU-Dämmung und einer 15 mm starken »purenit«-Lastverteilplatte erreicht das Dämmelement einen U-Wert von 0,18 W/(m²·K).

Firmeninfo

puren gmbh

Rengoldshauser Str. 4
88662 Überlingen

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