Der PCI-Alpencup ist ein internationaler Leistungswettbewerb des Fliesenlegerhandwerks, veranstaltet in enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Union Nationaler Fliesenfachverbände (EUF). Im Rahmen der Nachwuchsförderung 2021 als neues Format eingeführt, hat sich der Fliesenlegerwettkampf mittlerweile zu einem zugkräftigen und attraktiven Event entwickelt. In diesem Jahr nahmen sieben Länder mit insgesamt 14 jungen Handwerkern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie aus Dänemark, Frankreich, Schweden und Tschechien teil.
Beim fünften PCI-Alpencup erzielte das Team Frankreich mit dem 21-jährigen Nathanael Ball und Samuel Retiere (23) mit einer starken Leistung den ersten Platz. Das Schweizer Team, dieses Jahr mit Noah Hess und Tobias Liechti, gewann wie schon 2024 Silber; der dritte Platz ging an das Team »Lulu« – Luis Brauner (22) und Lukas Blos (19) aus Deutschland.
Wie bei den bisherigen Veranstaltungen musste jedes Zweierteam gemeinsam eine Aufgabe in einem vorgegebenen Zeitfenster fertigstellen. Diese orientiert sich am Niveau der Berufs-Weltmeisterschaften (WorldSkills) bzw. Europameisterschaften (EuroSkills). Jeweils ein teilnehmendes Land ist bei der Aufgabenstellung federführend und stellt den Juryvorsitzenden. 2026 übernahm erneut die Schweiz Juryvorsitz und Aufgabenentwicklung. »Es musste eine Badewanne erstellt werden, mit einer erhöhten Sitz- und Liegefläche, die Fliesen im Format von 60 mal 120 Zentimetern zugeschnitten«, erklärt Andreas Beyer, der als Teamchef der Fliesen-Nationalmannschaft das deutsche Team in Augsburg betreute.